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Automatisierte Regeln auf Kostenbasis

Rang 7
# 1
Rang 7

Hallo, 

ich stehe aktuell vor einer Fragestellung, bei der ich nicht hundertprozentig sicher bin, wie ich vorgehen kann.

Ich erstelle gerne für meine Kunden automatisierte CPC-Regeln, um die CPCs möglichst gering zu halten und die Klicks zu optimieren. Anfänglich funktioniert dies auch sehr gut - tlw. steigen die Klicks um bis zu 50 %, während die Kosten sogar noch sinken. Irgendwann ist allerdings ein Peak erreicht und die Klickzahlen sinken, da höchstwahrscheinlich die Positionierung im Durchschnitt zu schlecht geworden ist.

Natürlich kann ich die CPC-Regeln nun anpassen, da ich ja sehe, was besser läuft. Ich möchte aber in Zukunft verhindern, dass dies auch bei anderen Kunden passiert und somit direkt bei der Aufsetzung der Regeln entgegensteuern. 

Ist es möglich, eine Regeln einzubinden, die die CPC-Gebote automatisch nach oben anpasst, wenn der Peak (in etwa) erreicht ist? Ich habe die Überlegung, dass es entweder über die Kosten, Impressionen oder Klicks passieren müsste. Bei Klicks und Impressionen wäre allerdings in meinen Augen das Problem, dass diese anfänglich ja noch nicht am Optimum sind und somit die CPC-Regeln für Erhöhung und Verringerung der Gebote nicht richtig zur Geltung kommen können.

Jetzt überlege ich, ob es sinnvoll ist, eine Regel aufzustellen, die wöchentlich prüft, ob die Kosten in den vergangenen 7 Tagen einen gewissen Grenzwert (z.B. 60 % der geplanten Kosten) nicht überschritten haben und zudem die Klicks unter einem Zielwert von (aktuell + 30 %) lagen. Ist die Bedingung erfüllt, wird der CPC um bspw. 30 % erhöht. Dies könnte aber dazu führen, dass die Problematik lediglich verlangsamt wird.

Habt Ihr Ideen für mich?

Viele Grüße
Ralf 

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Betreff: Automatisierte Regeln auf Kostenbasis

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender
Hallo Ralf,

Du solltes auf jeden Fall mehrere Regeln aufsetzen, die sich ergänzen. D.h. eine Regel senkt Gebote, eine erhöht sie wieder, wenn die Position zu schlecht ist. Gebotssenkungen können auch zu einer Verteuerung führen, wenn man mit der Senkung genau die Keywords abwürgt, die vorher die günstigen Klicks gebracht haben. Zwischen einer Premium-Platzierung und einer Position an der Seite liegen häufig Unterschiede von Faktor 10 in der CTR - wenn man positionstechnisch auf die zweite Ergebnisseite rutscht, sieht es ähnlich aus.

D.h. die Frage ist eigentlich wie genau Dein aktuelles Regelwerk aussieht und ob Du nicht die Filter noch mit mehr Zusatzbedingungen anreicherst und/oder komplementäre Regeln aufsetzt und/oder die guten Keywords aussortierst.

Betreff: Automatisierte Regeln auf Kostenbasis

Rang 7
# 3
Rang 7
Hallo Thomas,

aktuell habe ich immer zwei Regeln eingebunden, die täglich prüfen, ob die Keywords im Durchschnitt zwischen Position 4 und 8 liegen und je nachdem ob die Bedingung erfüllt ist, die Gebote um 5 % senken oder erhöhen.

Das hatte anfänglich super funktioniert - statt für 750,- EUR im Monat 560 Klicks zu erhalten, hatte ich einen Peak von 1.050 Klicks für denselben Preis. Die durchschnittliche Position lag hierbei allerdings bei 3.6 - nun ist sie bei 4.2 und die Klicks gehen deutlich zurück. Wahrscheinlich ist die Positionierung einfach zu schwach geworden.

Die CPC-Regel ist hierbei nun angepasst auf eine Positionierung zwischen 3 und 5.5. Dennoch würde ich gerne sicherstellen, dass dieser deutliche abfall erst gar nicht eintreten kann durch eine dritte Regel, die prüft, dass die Kosten nicht zu gering werden - und somit die Klicks nicht zu stark abfallen