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Interaktion-Anzeigen für Google+ (+Post Ads) schalten

Dank der neuen Interaktions-Kampagnen im Display-Netzwerk lassen sich social media Kampagnen, die auch über Google+ laufen, direkt unterstützend bewerben. Grundvoraussetzung dafür ist neben der eigentlichen Google+ Seite vor allem, dass diese Seite mindestens 1.000 Followers haben muss - nur dann lassen sich diese Anzeigen erstellen.

 

Um eine solche Kampagne zu erstellen geht man wie folgt vor:

Als erstes erstellt man eine neue Display-Kampagne und wählt dort als Typ “Interaktion” aus:

 

gplus1.png

 

Scrollt man nun runter, kann man analog zu den klassischen Display-Kampagnen die Kampagnen-Parameter wie Standort, Sprache, Tagesbudget, etc. festlegen.

 

Auch der Folgeschritt, die Anzeigengruppenerstellung, ist identisch zu den herkömmlichen Display-Kampagnen. Man kann die Anzeigenausrichtungen wie üblich einstellen.

 

Im dritten Schritt, der Erstellung der Interaktionsanzeigen, kann man nun eine Vorlage auswählen. Es stehen aktuell drei Formate zur Verfügung: “Lightbox mit Video- und Bildergalerie”, “Lightbox mit mehreren Videos” und “Google+ Beiträge und weitere Inhalte im Web veröffentlichen”. Hier wählt man die dritte Variante:

 

gplus2.png

 

Nun wählt man die Google+ Seite aus. Dazu klickt man auf das Dropdown-Menü und wählt dann “andere Seite auswählen” aus. In dem nun erscheinenden Feld kopiert man einfach die URL zur Google+ Seite rein, die man bewerben möchte:


gplus3.png

Direkt darunter kann man nun auswählen, ob immer der aktuellste Google+ Beitrag dynamisch beworben werden soll oder ob man einen spezifischen Beitrag statisch bewerben möchten. Diesen kann man dann hier direkt auswählen.

Die erste Variante ist vor allem dann sinnvoll, wenn man sich eigentlich gar nicht mehr um diese Kampagnen kümmern möchte und sich eher um den Content der Google+ Seite kümmern will.

 

Zusätzlich kann man nun noch das Feld “Anpassen” ausklappen lassen und zwei weitere Parameter festlegen: zum einen, ob man abgegebene Kommentare darstellen möchte, zum anderen ob man ähnliche Posts, ausgewählt nach definierten Hashtags, mit in der Lightbox kommunizieren möchte.

 

Rechts daneben sieht man nach Auswahl der Google+ Seite die Darstellung des Google+ Beitrags in dynamisch erstellten Ads in verschiedenen Formaten. Man kann sich alle Formate anschauen und auswählen. Da die Formate dynamisch erstellt werden, sollte man zum Erreichen einer maximalen Reichweite durchaus alle Formate ausgewählt lassen, es sei denn, dass aus irgendeinem Grund die Darstellung der Ads mit Content und Bild nicht zusammenpasst.

 

Nun braucht man nur noch auf “Speichern” klicken und schon steht die Google+ Interaktions-Kampagne.


Vorreiter erfolgreicher Google+ Kampagnen ist u.A. Toyota. Die grundlegende Mechanik dieser Werbeform wird im folgenden Video ab 0:56min sehr schön dargestellt:

 

Info Sönke Neise

Ich bin seit 1998 Geschäftführer der sunrise design ohg, einer Full-Service-Internetagentur mit Unternehmensitz in Hamburg, Rothenbaum. Schwerpunkt der Agentur sind maßgeschneiderte Internetlösungen. Zusätzlich unterstützen wir Unternehmen im Bereich Online-Marketing über unsere eigens dafür gegründete Unit "von Elbstein".

Kommentare
Top Beitragender cotisuelto Top Beitragender
Februar 2015

Interessant und hilfreich. Danke, Sönke. Wie performt denn so eine Kampagne? Bist du zufrieden mit den Ergebnissen? 

Top Beitragender mario-thomsen Top Beitragender
Februar 2015

Danke Sönke!

Top Beitragender Kai-de-Wals Top Beitragender
Februar 2015

Moin Sönke,

 

THX Smiley (fröhlich)

Top Beitragender sun-e Top Beitragender
Februar 2015

 

Hi Andreas,

also es gibt noch Dinge die nicht klar sind und auch von Google bisher differenziert beantwortet wurden. Um die Performance zu bewerten stellt sich aktuell für mich die Frage, was ist ein Klick? Ein Supporter meinte ein mouseover, zuvor meinte aber jemand nur wenn wirklich interagiert wird, Thorsten meint auch eher das ein mouseover nicht als Klick zählt.  Vielleicht kann Alicja hier mal eine fundierte Antwort besorgen, weil wenn ein mousover KEIN Klick ist, dann ist der Brandingeffekt gigantisch, da die wahrnehmung deutlich stärker ist durch das ausklappen und dann trotzdem noch keine Kosten entstehen.

Die zweite Frage die sich hierbei stellt - werden die Ads auch geschaltet, wenn jemand gar nicht in G+ eingeloggt ist? Falls ja, was passiert beim mouseover genau?

 

Abschreckende Hürde ist derzeit für KMUs noch die Beschränkung auf 1.000 Followers, wobei unsere Markenkunden hier "heimlich" eine Freischaltung bekommen haben. Also wir haben diese Werbeform für Kunden mit zu Anfang 0 Followern im Einsatz, können sie aber nicht für jeden einsetzen. Ich finde diese Beschränkung nicht gut, weil das sollte der Kunde und die Strategie entscheiden finde ich. Weil gerade für neue G+ Seiten wäre das interessant.

 

Zur bisherigen Performance: G+ differenziert etwas von Fb. Bei FB ist es eher üblich alles zu liken (wobei sich das auch schon deutlich nach unten verändert hat). Aber bei G+ geben die User sehr gezielt +1. Ich selber bin auch eher passiver leser und vergebe wenig, nur bei sehr interesssanten Dingen +1. Bei einer Aktion war das Ziel mehr Followers zu generieren und es wurde für nur EUR 500,- ein Test für 30 Tage gefahren. Es kamen "nur" 43 Followers, welche die Seite in ihren Kreis aufgenommen haben zusammen. Dem Kunden war das zu wenig und hier wurde die Maßnahme eingestellt. Ich persönlich fand den Wert nicht so schlecht, wenn man bedenkt das gerade bei FB viel a la Fanslave getrickst wird. Da haben wir FB Seiten von Kunden mit mehreren tausend Followern übernommen und Beiträge erreichen gerade mal 50-80 Leute wie die Reichweite ausweist, da der Rest wohl irgendwie man generierte Fakeuser waren. Das ist schon sehr gravierend. Daher halte ich die Anzahl Follower bei G+ für höherwertiger als bei FB. Zusätzlich verstehen einige Kunden nicht, das social media Strategien deutlich stärker die User zur Interaktion aufrufen müssen.  Bei dem beschriebenen Fall hat der Kunde recht einfache Produktbilder mit Kurztext veröffentlicht, die alles andere als interessant waren.  Aber ein Beitrag a la "Wer ist so blöd und kauft noch ein IPhone, wenn es Android gibt" führt sofort zu ordentlich Stimmung auf der Plattform.  Smiley (fröhlich) Konservative Marken und Mittelstand tut sich hier echt schwer. Der Wille zu social media ist da, aber sie müssen sich mehr trauen.

 

Mein Fazit ist: Wer eine FB Strategie fährt, der kann G+ ohnehin gleich mit eigener Seite mitnehmen, da diese gleichermaßen für SEO, als auch für lokale Suchergebnisse sinnvoll ist. Und wenn man dann FBAds einsetzt, ruhig parallel dazu auch +pstAds mitnehmen. Nur hoffe ich, dass diese 1.000er Follower Barriere fällt. Es ist durchaus möglich neue Followers für ein paar Euro zu generieren. 

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