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On-Page Conversion Optimierung

Spoiler
1. Aus Suchenden Besucher machen
2. Aus Besuchern Kunden machen
3. Einsetzen von Webanalyse bzw. Webcontrolling-Software
4. Klares definieren und mitteilen des USP (Unique selling Proposition)
5. Nur eine Handlung pro Landingpage
6. Navigation und Links
7. Ladezeit optimieren
8. Hervorheben von Formularen, Buttons und Links
9. Bilder sagen mehr als tausend Worte
10. Webergonomie
11. Testen, testen, testen
12. Step by Step

 

Zuerst einmal ist es wichtig, das Ihr euch darüber im klaren seit, das jede einzelne Seite (Landingpage) eures Webauftritts ein andere Botschaft vermittelt und Copy & Paste daher nicht angesagt ist. Jedes einzelnes Element (Button, Überschrift, Bild, Call-to-Action) auf der Landingpage sollte mit dem anderen harmonieren. Wie im richtigen Leben zählt auch hier der erste Eindruck. Wenn Ihr nicht wollt das eure Konkurrenz den Zuschlag bekommt, heißt es Ärmel hochkrempeln und optimieren bis der Artzt kommt :-)

 

1. Aus Suchenden Besucher machen:
Mit einer "gut" ausgesteuerten Kampagne soll erreicht werden, das Deine Adwords-Anzeigen "nur" Usern angezeigt wird die auch Interesse an euren Produkten- und/oder Dienstleistungen haben. Logisches Ziel einer Optimierung ist es die Wertigkeit der Besucher über eure Anzeigen kontinuierlich zu steigern.

2. Aus Besuchern Kunden machen:
Vorrausgesetzt Ihr habt ein Analyse-Code in eure Website implementiert z.B den Google-Analytics-Tracking-Code (GATC), wird eine Vielzahl wichtiger Informationen bzw. Daten (z.B. Bounce-Rate, Conversion-Rate, Einstiegs- und Ausstiegsseiten etc.) generiert. Jetzt ist es wichtig aus den Daten die richtigen Optimierungsmaßnahmen abzuleiten und umzusetzen, sonst sind die einmal gewonnenen Besucher schneller weg als man denkt.

3. Einsetzen von Webanalyse bzw. Webcontrolling-Software:
Implementiert z.B. den Google Analytic-Tracking-Code (GATC) in eure Website um zu analysieren, woher die Besucher kommen und noch wichtiger zu analysieren was die Besucher auf der Website tun oder nicht tun.

4. Klares definieren und mitteilen des USP (Unique selling Proposition):
Welchen Mehrwert bietet eure Homepage gegenüber der Konkurrenz. Hier ist es wichtig, das die Vorteile gegenüber der Konkurrenz klar kommuniziert werden z.B. der Unterschied zum Mitbewerber etc. Lasst eure "zukünftigen Kunden" wissen was Ihr zu bieten habt ... klotzen nicht kleckern ;-)

5. Nur eine Handlung pro Landingpage:
Zu viele Informationen verwirren eure Besucher und erhöhen die Absprungrate (Bounce-Rate). Teilt den einmal gewonnen Besuchern mit was Sie als nächsten tun sollen, kurz gesagt (ver)leitet Sie z.B: mit auffälligen Call-to-Action Buttons, dahin wo Ihr sie haben wollt, in einem Shop logischerweise zum Kauf eurer Produkte.

6. Navigation und Links:
Wenn möglich verringert die Navigation z.B: im Bestellprozess auf ein Minimum, entfernt ablenkende Navigationselemente wie Links oder lasst sie optich in den Hintergrund treten. Außerdem sollte die Navigation übersichtlich und klar strukturiert sein, die User werden es euch danken.

7. Ladezeit optimieren:
Internetnutzer lieben es wenn eure Homepage schnell geladen wird, sollte dies nicht der Fall sein sind sie schneller weg als man denkt. Darüber freut sich die Konkurrenz den der zurück Button ist nur einen Klick entfernt. Es bringt oftmals schon eine Menge die Dateigröße der Bilder, Flashanimationen und oder eingebundenen Videos zu komprimieren. Eine weitere Möglichkeit ist das abspecken des Quellcodes, manche WYSIWYG-Editoren blähen den Quelltext mit unnötigen Tags auf.

8. Hervorheben von Formularen, Buttons und Links:
Diese drei Elemente sind hauptsächlich für die Interaktion mit dem User verantwortlich, daher ist es wichtig diese Elemente optisch vom Rest hervorzuheben und somit die User zum gewünschten Ziel zu führen.

9. Bilder sagen mehr als tausend Worte
Erwiesenermaßen erregen Bilder mehr Aufmerksamkeit als Text und werden daher eher wahrgenommen (Eye-Catcher). Imn Kombination mit einem kurzen, knackigen Text, als Bildunterschrift ist das Interesse und die Lust auf mehr zu Erfahren geweckt. Es ist selbstverständlich, das die Bilder ansprechend und kreativ sein sowie und eine hohe Qualität haben sollten. Detaillierte Infos können Ihr dann z.B: über einen weiterführenden Link vermitteln.

Achtung: Natürlich auf die Dateigröße der Bilder achten - Remember Ladezeit :-)

10. Webergonomie:
Ihr kennt bestimmt mit Sicherheit Websites, deren Benutzung alles andere als ein Vergnügen ist. Animationen sorgen dafür, dass der ganze Bildschirm in Bewegung ist und der Benutzer gar nicht mehr weiß, wo er hinschauen soll. Für Texte wird oftmals eine zu kleine Schrift verwendet und spätestens nach der zweiten Seite schmerzen die Augen und der Benutzer entscheidet sich deine Homepage zu verlassen. Oder nach der durchgeführten Hotelreservierung via Internet hat der Besucher keine Ahnung, ob die Reservierung geklappt hat. Da ruft er vorsichtshalber im Hotel an, obwohl das eigentlich nicht nötig sein sollte. Diese Liste ließe sich nahezu endlos fortsetzen.

Seht euch eure Websites einmal unter folgenden Gesichtspunkten an:

  • Welche Funktionalität realisiert eure Website?
  • Ist sie ergonomisch gestaltet und intuitiv bedienbar?
  • Sieht sie gut aus?

11. Testen, testen, testen:
Um bestmögliche Conversions zu erzielen ist es immer wieder nötig zu testen. Mit A/B-Test kann man Variante A gegen Variante B testen. Dies lässt sich in vielen Bereichen anwenden z.B: auf der Homepage mit verschiedenen Bildern oder anders gestalteten Buttons etc. In Adwords mit unterschiedlichen Keys, Anzeigentexten etc. Wichtig ist es das Ihr diese Tests kontinuierlich durchführt, analysiert und optimiert!

12. Step by Step:
Alles aufeinmal umsetzen zu wollen ist kontraproduktiv und auch nicht machbar. Erstellt euch ein Konzept, priorisiert (auf eure Unternehmensziele abgestimmt) die Conversionoptimierungs-Schritte und bringt Geduld mit. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden!

 

Autor: Kai de Wals auf Google+

 

Info Kai de Wals

Google Partner & AdWords TC seit 2009. Google AdWords & Online-Marketing Nerd der sein erlangtes Wissen u.a. gern auf der Google AdWords Community weitergibt um Fragenden bestmöglich zu helfen. Tel: 06182 – 9613088 | Mail: k.dewals@sumafa.de

Kommentare
Rang 7 Jörg Zimmer
August 2016

Hallo, das ist ein sehr wichtiges und großes Feld. Die meisten meiner Kunden wollen ja einfach nur mehr Geschäft und neue Kunden. Habe gelernt, das schon kleine Änderungen einen großen Nutzen bringen. Das Feld Conversion Optimierung ist neben Kampagnen Optimierung mittlerweile ein großer Zeitfaktor. Diese Schritte kommen meistens nach 1-2 Jahren Zusammenarbeit auf den Tisch. So spät, weil vorher die Grundlagen, Hausaufgaben und vollständiges Tracking erledigt sein sollten. Und den Zeitaufwand und Stunden an Dienstleistungen muss man ja erstmal skizzieren und kommunizieren. Lohnt sich, kostet aber auch zusätzliches Geld. Uplifts in den Conversions holen das locker wieder rein. So meine Erfahrung.

 

Jörg Zimmer

www.teleschmie.de 

 

Aloha

 

 

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