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Vorbereitete Conversions und Umsatz?

[ Bearbeitet ]
Rang 5
# 1
Rang 5

Hallo,

 

in Analytics gibt es 2 verschiedene Wege (u.a.), um den Adwords-Umsatz auszuwerten:

 

  1. Aquisition --> Adwords --> Kampagnen, ODER:
  2. Conversions --> Multi-Channel-Trichter --> Vorbereitete Conversions, Typ 'Adwords' und Tracking-Zeitraum 90 Tage.

Bisher habe ich die Adwords-Umsätze immer über den 1. Weg ausgewertet. Kürzlich wurde uns Weg 2 empfohlen - mit der Begründung, dass hier realere Werte herauskommen. Ich dachte bisher immer, dass auch beim 1. Weg Conversion-Pfade der Besucher getrackt werden und eine Conversion auch dann Adwords zugerechnet wird, wenn der Kunde Tage nach dem Klick auf direktem Wege / durch die organische Suche in den Shop kam und erst dann einen Kauf tätigte.

 

Nun meine Fragen:

 

  1. Wo genau liegen die Unterschiede zwischen Weg 1 und 2?
  2. Werden bei Weg 1 auch die Kunden getrackt, die zwar irgendwann (bis zu 6 Monate vorher) auf Adwords klickten, dann aber  doch auf organischem oder direktem Wege zum Shop gelangten und kauften?
  3. Welches ist der richtigere Weg?
  4. Muss ich bei der Wahl von Weg 2 die Zahlen bei "Wert der vorbereiteten Conversion" und "Wert für Conversions nach dem letzten Klick oder direkte Conversions" addieren, um den Gesamtumsatz je Kampagne zu erhalten? Oder berechne ich dann etwas doppelt?

Ich freue mich auf Eure Antworten!

 

Viele Grüße

 

1 Expertenantwort(en)verified_user

Betreff: Vorbereitete Conversions und Umsatz?

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

Hallo Olga K,

 

Analytics ordnet Conversions dem letzten nicht direkten Klick zu - sprich den Werbekanälen und nicht der evtl. finalen Direkteingabe. Gibt es keinen vorangegangenen Klick über einen anderen Kanal, wird die Conversion dem Direct Klick zu geordnet.

 

Das Problem daran ist, dass vorbereitende Klicks (z.B. über generische Begriffe in AdWords, mit denen Nutzer ganz am Anfang ihres Kaufentscheidungsprozesses suchen - und natürlicher Weise noch weitere Recherchen und Klicks machen) nicht sichtbar sind, was über den zweiten Weg zumindest teilweise kompensiert werden kann. Teilweise, weil das wiederum nur auf Cookies basiert - sprich ein und dem selben Browser, der keine Cookies löscht.

 

Die wachsende Zahl von Geräten pro User und Angstmacherei vor Cookies führt wiederum dazu, dass auch diese Zahlen zunehmend ungenauer werden.

 

Welche Variante ist nun die Bessere? Wenn man auf die harten Conversionrates und CPOs für einzelne Kanäle schaut und Produkte mit längeren Entscheidungszyklen anbietet, ganz klar Weg 2. Bei Newsletter-Registrierungen wird das keinen großen Unterschied machen, wenn ich Weltreisen verkaufe dann schon eher.

 

Schau Dir die Zahlen einfach mal an und prüfe, ob Du unterstützende Werte insb. für generischen AdWords Kampagnen daraus ableiten kannst. Diese können wiederum in die Bewertung und Gebotsfindung dieser Kampagnen einfließen und den Gesamterfolg der beworbenen Website steigern.

 

Zur Definition der Vorbereitenden Conversions findet man hier ausführliche Hinweise. Die Werte können zumindest kanalübergreifend mehrfach gezählt werden, d.h. die Zahl der vorbereiteten Conversions kann die Zahl der Gesamtconversions übersteigen.