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Datenschutz - DSGVO - Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung

Rang 6
# 1
Rang 6
Liebe Google Community,

anlässlich der mit 25.05.2018 in Kraft tretenden und überarbeiteten Datenschutz Grundverordnung (DSGVO), ist künftig auch ein Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung notwendig, sofern man externe Leistungsträger mit der Verarbeitung von Daten betraut.
Nützt man daher als Unternehmen Google Analytics, so nimmt man als Unternehmen die Stellung des Auftragsverantwortlichen/Auftraggebers ein - wohingegen Google Analytics auf der anderen Seite somit die Stellungs der Auftragsverarbeiters einnimmt.
Daher meine Frage: Wie ist es möglich mit Google bzw. Google Analytics solch eine Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung abzuschließen?

Vielen Dank im Voraus.

Matthias H., M.A.

Datenschutz - DSGVO - Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung

Rang 5
# 2
Rang 5

Hi, 

ich bin selbst auf der Suche und habe hier im Forum folgendes gefunden:

 

" (...) bei Google Analytics Anmelden, dann auf der linken Seite ganz unten auf Verwaltung - Kontoeinstellungen - unter "Zusatz zur Datenverarbeitung" auf den Button "Zusatz anzeigen" klicken, dort wird Dir die Vereinbarung angezeigt, ganz am Ende auf "Zustimmen" klicken."

 

Im Nachgang solltet man sicherlich sich die Bedingungen/Vertrag als PDF abspeichern.

 

Ich hoffe, dass dies das Problem löst.

Datenschutz - DSGVO - Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung

Rang 6
# 3
Rang 6
Das aktuelle Verfahren für eine Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (ADV) mit Google Analytics ist:
ADV schriftlich, Zusatzvereinbarung ab 25.5. digital. Aber eben nur ZUSATZ.
Verfahren ab 25.5.: "Der ADV-Vertrag bzw. AV-Vertrag muss nicht mehr ausschließlich schriftlich vorliegen, sondern kann auch ein elektronisches Format haben." 
 
Die eigentliche Frage lautet:
Wird Google am 25. Mai (oder vorher) ein elektronisches Formular anbieten, dass einem den ADV-Papierkrieg mit elektronischer Zusatzvereinbarung erspart?

Datenschutz - DSGVO - Vereinbarung zur Auftragsdatenverarbeitung

Rang 5
# 4
Rang 5

Dein Einwand ist berechtigt - jedoch gehe ich davon aus, dass durch die Zustimmung automatisch der Vertrag zustande kommt?! Anders wäre sicherlich der bürokratische Akt in Papierform kaum abzuwickeln. Denkbar ist, dass der Zusatz nach Zustimmung "personalisiert" wird und jedem Nutzer zur Verfügung gestellt wird:

 

Google und die andere Vertragspartei, die diesen Bedingungen zustimmt („Kunde“), haben einen Vertrag (in seiner jeweils gültigen Fassung) geschlossen, unter welchem die Auftragsverarbeiterdienste erbracht werden (die „Vereinbarung”).

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Rang 6
# 5
Rang 6

Unser Rechtsberater hat uns mitgeteilt, dass die Zusatzvereinbarung auch für sich alleine stehen könnte. 

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Rang 8
# 6
Rang 8

Danke für diese Nachricht, @Stefan D

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# 7
Rang 5

Hallo,

auch ich benötige sowas, ich nutze Google-Drive für Bestellformulare ( bin Kleinunternehmerin)

Was muss ich jetzt machen damit ich mit Ihnen so etwas habe?

 

 
Auftragsverarbeitungsvertag mit Google
 
Danke
Riede

 

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Rang 5
# 8
Rang 5

Hi Daniela,

 

lt. Internet-Recherche benötigst Du offenbar die kostenpflichtige Drive Variante:

 

"Google Drive und alle damit verknüpften Dienste, wie z. B. Google Docs, Google Tabellen, Google Präsentationen, Google Formulare etc. sind in der kostenlosen Version (ähnlich wie bei Gmail) meines Wissens nicht DSGVO-konform nutzbar, weil kein AV-Vertrag zur Verfügung steht.

Die einzige Möglichkeit Google Drive weiter zu nutzen, besteht deshalb ebenfalls nur darin, die kostenpflichtige Google GSuite zu buchen (ab 4 € Monat), mit der sich ein AV-Vertrag schließen lässt oder auf die Speicherung fremder personenbezogener Daten über den Dienst zu verzichten.

Zur Speicherung der eigenen Daten oder Daten, die keinen Personenbezug haben, wie z. B. Blogartikel oder E-Books, die du über Google Docs schreibst, eignet sich Google Drive natürlich nach wie vor."

 

https://www.blogmojo.de/google-dsgvo/

 

Ich hoffe, dass es dir weiterhilft.