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Google Shopping/Merchant - Problemen mit Angebotspreisen

Rang 6
# 1
Rang 6

Hallo Leute!

Google hat uns vor ein paar Tagen eine Nachricht gesendet, dass es Probleme mit den Angebotspreisen geben sollte.

Kurz zur Erklärung, wir sind in Österreich stationiert und verrechnen natürlich 20% MwSt, da wir aber die Umsatzschwelle nach Deutschland überschritten haben, bekommt ein DE Kunde 19% MwSt. berechnet, wenn er sich angemeldet hat.

 

Der Feed für Google Shopping enthält den Preis wie auf der Website - inkl. 20% MwSt. Nun scheint sich aber jemand von Google bei uns registriert zu haben und bemängelt den Preisunterschied - Beispiel:

 

Wert auf der Zielseite: 193.36 (dieser Preis ist aber nur nach Registrierung sichtbar - und das muss auch so sein!!)
Wert im Daten-Feed: 194.98


Wert auf der Zielseite: 23.78
Wert im Daten-Feed: 23.98


Wert auf der Zielseite: 27.75
Wert im Daten-Feed: 27.98

An sich ein komplett irrelevantes Thema, denn ein Deutscher Kunde spart somit immer ein paar Cent bis Euro, da die Preise dann günstiger werden - aber wenn Google eben seine Richtlinien so setzt muss man dem nachkommen.

 

Nun lautet meine Frage, wo genau liegt aber das Problem in Summe, dass Google das bemängelt?

Wir können den Shop nicht auf 19% umstellen, das wäre nicht legitim, da wir in Österreich sind und umgekehrt muss es doch möglich sein, dass ich bei Google Shopping gelistet bin mit 20% MwSt - es hat fast 4 Jahre nun ohne Probleme geklappt.

 

Bei Google selbst bekomme ich keine Hilfe, nach einem Anruf bei Adwords und 3 E-Mails an Google Shopping/Merchant gab es nach 3-4 Tagen auch keine Antwort oder Hilfe - nur müssen wir einer Frist bis  zum 18.04.2014 nachkommen, dementsprechend wende ich mich an euch.

 

Details zum Feed:

 

Als Versandland wird Österreich angegeben

Alle Preise sind korrekt hinterlegt

Der Feed selbst wird bei Google Merchant akzeptiert und alle Artikel sind auffindbar

 

Sofern noch Details fehlen, bitte lasst es mich wissen.

Ich bedanke mich im Voraus für eure Hilfe und hoffe, dass einer eine Lösung findet.

1 Expertenantwort(en)verified_user

Betreff: Google Shopping/Merchant - Problemen mit Angebotspreisen

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

Hallo Mark,

 

der Preis im Feed muss ein Bruttopreis sein und identisch sein mit dem Shop wenn jemand bei Google Shopping auf den Link klickt. Der Gedanke dahinter ist die Vergleichsmöglichkeit und vor allem die Nutzererfahrung.

 

Wenn du zu unterschiedlichen Bruttopreisen an Endkunden verkaufen kannst dann solltest du zwei Feeds erstellen. Das was im Feed steht muss sich im Shop wiederfinden. Es reicht nicht aus wenn sich die Mehrwertsteuer erst im Warenkorb oder nach der Anmeldung ändert.

 

Kommt jemand über google.de dann müssen ihm 19% angezeigt werden im Preis.

Kommt er über google.at dann müssen es 20% sein.

 

Es reicht nicht aus den Nettopreis und die Mehrwertsteuer anzuzeigen.

Es muss der Bruttopreis sichtbar sein und hervorgehoben werden.

 

Rein technisch ändert sich im Feed die Id

 

z.B. 100 und dann auch 100-de

Welche Id identisch bleibt mit der alten Id richtet sich nach deinem Umsatz.

Wenn du bisher über Shopping mehr in Deutschland verkauft hast dann bleibt die Id 100 für dort und Österreich bekommt 100-at

 

An die URL musst du vermutlich einen Parameter anhängen ?land=de

Der Shop muss das abfangen.

 

Es ist viel Arbeit und 1% sind nicht viel beim Preisunterschied.

Rein rechtlich sehe ich das anders mit den 19% aber das muß dein Steuerberater mit dir klären.

 

Gruß en001

Betreff: Google Shopping/Merchant - Problemen mit Angebotspreisen

[ Bearbeitet ]
Rang 6
# 3
Rang 6

Hallo en001,

danke für deine ausführliche Beschreibung.
Es werden immer nur Brutto-Preise angezeigt, das ist wie bei allen anderen Shops.

Auch ist jeder österreichische Shop mit 20% vertreten, umgekehrt sieht man bei Amazon immer nur Preise mit 19%, erst nach der Registrierung ändert sich der Preis, das gilt auch über Google Shopping oder ähnliches.

Soll heißen, niemand macht das so wie du es beschreibst - noch dazu wäre es auch falsch, der Shop kann dir erst nach Registrierung sagen, welcher Preiskategorie du angehörst, dementsprechend wäre der Feed mit 19% einfach falsch, weil auf der Website immer 20% MwSt. angezeigt werden, solange du nicht registriert bist, da wir in Österreich sind und nicht in Deutschland.

Der Shop kann nicht mit 19% laufen, weil das steuerlich nicht korrekt wäre, die Preise dürfen nur so angezeigt werden, wenn der Kunde sich als Deutscher registriert.

Was du mit "rechtlich anders siehst" meinst, ist mir unbekannt, die Umsatzschwelle ist geregelt, sobald man nach DE liefert, wird diese überschritten, bist du verpflichtet die UST nach DE abzuführen, wenn ein Kunde aus DE einkauft.
Das macht jeder Shop so und ist auch verpflichtend zu machen - Österreicher zahlen bei Amazon auch 20% MwSt, nicht 19%, obwohl das Lager einen Sitz in DE hat.
Hier für dich nachzulesen:
http://www.hk24.de/recht_und_steuern/steuerrecht/umsatzsteuer_mehrwertsteuer/umsatzsteuer_mehrwertst...

Es bleibt am Ende also offen - welcher Shop macht das so wie du es angibst?

Betreff: Google Shopping/Merchant - Problemen mit Angebotspreisen

Top Beitragender
# 4
Top Beitragender
Hallo,

Amazon verkauft nicht über Google Shopping. Damit hat es also nichts zu tun.

Wie sich das rechtlich darstellt ist die eine Sache.
Google will das beim Klick im Shopping der Preis mit dem vom Shop übereinstimmt.

Deine Frage war doch warum du Google das bemängelt.
So wie du billiger wirst werden andere teurer.
Der Preis muss übereinstimmen.

Ich meinte nur das du mir auch 20% abnehmen solltest auch wenn ich aus DE bin.

Das mit dem Feed und den unterschiedlichen Ids mache ich bei diversen Shops so die europaweit bzw. weltweit verkaufen. Du musst mit Parametern beim Link arbeiten.
Das geht analog so ähnlich wie bei anderen Währungen.

Gruß en001

Betreff: Google Shopping/Merchant - Problemen mit Angebotspreisen

Rang 6
# 5
Rang 6
Grüß dich!

Zitat:
"Google will das beim Klick im Shopping der Preis mit dem vom Shop übereinstimmt."

Und genau das wäre aber der Fall, kein Kunde ist im eigentlichen registriert, wenn er über Google Shopping kommt. Der Feed läuft mit 20% MwSt. und der Shop auch, klickt somit der Kunde sieht er den Preis wie im Feed - erst nach Registrierung wären die 19% sichtbar.

Welcher Händler macht das denn so wie du es ansprichst? Im Grunde wäre eine Anzeige mit 19% falsch, solange der Kunde nicht als Deutscher registriert ist - es kann über Google Shopping DE auch jemand aus England kommen, woher soll irgendwer wissen, dass dieser Kunde aus England ist?

Ich kenne in meiner Branche 2-3 Händler und dort ändert sich der Preis bei Google Shopping nicht - wie kann das also sein? Da habe ich einfach Pech und bin wieder der Dumme?

Bzgl. Lieferschwelle:

Anwendung der Versandhandelsregelung
Überschreitet der liefernde Unternehmer im jeweiligen Bestimmungsland die Lieferschwelle, so kommt die Versandhandelsregelung zur Anwendung. Der Lieferort verlagert sich an jenen Ort, wo die Beförderung oder Versendung endet (also in den Bestimmungsmitgliedstaat).
Infolge der unterschiedlichen Umsatzsteuersätze in der EU stellen die Vorschriften über den Versandhandel sicher, dass es bei der Lieferung an Private oder Schwellenerwerber ab einem gewissen Lieferumfang pro Bestimmungsland zur umsatzsteuerlichen Erfassung im Bestimmungsland kommt. Dadurch sollen Wettbewerbsverzerrungen vermieden werden.

-> ab 100.000 Euro bin ich verpflichtet, UST in DE abzuführen, ergo 19% MwSt für einen Kunden aus DE.

Betreff: Google Shopping/Merchant - Problemen mit Angebotspreisen

Rang 14
# 6
Rang 14
Hallo,

wir verwenden bei unseren Kunden auch für unterschiedliche Länder unterschiedliche Datenfeeds. Also so wie en001.
Alternativ kann man auch den Shop kopieren und entsprechend eine Domain für DE und eine für AT ausfsetzten.

LG
Patricia

Betreff: Google Shopping/Merchant - Problemen mit Angebotspreisen

Rang 6
# 7
Rang 6
Hallo Patricia,

das wäre natürlich möglich, am Ende bleibt dann aber das Problem der technischen Umstellung, dass der Kunde die direkte Anzeige von 19% auch im Shop hat und das ist dann das größte Problem.
Wir werden überprüfen, ob eine generelle Umstellung auf 19% im Shop möglich ist, damit wir das Problem schnell lösen.