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IP-Steuerung für Online Shop = Kontosperrung?

Rang 5
# 1
Rang 5

Hallo zusammen,

 

wir haben für unsere Online Shop vor kurzem eine IP-Steuerung integriert, um Kunden direkt auf die passenden TLD-Shops zu leiten und zu verhindern, dass z.B. jemand aus der Schweiz in DE oder ähnlich bestellt, sondern direkt im "richtigen" Shop landet.

 

Nun haben wir aber Info von Google bekommen, dass uns aus dem Grund eine Merchant Center-Kontosperrung droht. Denn User aus anderen Ländern, die z.B. auf eine österreichische Shopping-Anzeige von uns klicken, würden ja nicht mehr auf diese Zielseite gelangen, sondern werden umgeleitet auf die Startseite ihres entsprechenden Ländershops.

 

In meinen Augen kommt das in der Praxis überhaupt nicht vor, da die Kampanen auf die Zielländer ausgerichtet sind und auch in den Einstellungen "Nutzer in meiner Zielregion" eingestellt. Jemand aus Deutschland kann darum in meinen Augen gar keine Schweizer Anzeige zu Gesicht bekommen, sondern nur Deutsche. Oder sehe ich das falsch?

 

Ein Anruf bei Google brachte nur die Info, dass der nette Shopping-Consultant das im Prinzip auch so sieht, das Richtlinien-Team da aber leider eindeutige Vorschirften macht - die URLs müssen trotzdem von allen Ländern aus erreichbar sein (wahrscheinlich auch, damit manuell von Google geprüft werden kann).

 

Hat jemand von euch Erfahrung mit einem solchen Fall und evtl. Lösungsansätze? Wir werden ja nicht die einigen auf der Welt mit IP-Steuerung sein...

 

Momentan sehe ich allerdings als einzige Lösung, eine Krücke in unsere IP-Steuerung zu bauen, damit die Google Shopping-URLs alle von der IP-Steuerung ausgenommen werden.

 

Dank schon mal für eure Rückmeldungen!

 

VG

Matthias

1 Expertenantwort(en)verified_user
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Lösung
Akzeptiert von Themenautor Matthias L
September 2015

Betreff: IP-Steuerung für Online Shop = Kontosperrung?

Rang 12
# 4
Rang 12
Eine automatische Weiterleitung auf Basis der IP-Adresse auf einer andere TLD ist sicherlich nicht optimal. Generell zu sagen "IP-Steuerungen" bzw. Hilfestellungen auf Basis von IP Adressen (Pop-Up wie oben gezeigt) um den User zu dem von ihm gewünschten Ziel zu führen, empfinde ich persönlich sogar für sehr richtig.

Der User geht bewusst auf url.de, weil er im Deutschen Shop auf eine seiner Deutsche Heimatadresse etwas bestellen möchte, sich jedoch gerade beruflich in Österreich befindet. So muss ich auch diesem User die Möglichkeit einer Bestellung im Deutschen Shop bieten, und diesen nicht automatisch weiterleiten. Der hreflang hilft dabei auch nicht unbedingt, wenn der User bereits auf der vermeintlich falschen TLD ist, daher würde ich eher dazu tendieren, dem User im Zweifelsfall die Wahl zu lassen.
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Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Betreff: IP-Steuerung für Online Shop = Kontosperrung?

Rang 12
# 2
Rang 12

Vor dieser Herausforderung stehen eigentlich alle Werbetreibenden, die in mehrere Länder versenden. Die einfachste Lösung ist aus meiner Sicht ein kleines Popup, wo man dem User die Wahl zwischen Schweiz und Österreich selbst überlässt, jedoch keine automatische "harte" Weiterleitung durchführt.

 

Beispiel:

Der Besucher aus der Schweiz klickt, aus welchem Grund auch immer, auf eine Anzeige auf für Deutschland. Ein kleines Script identifiziert den Besucher als Schweizer und bringt ein kleinen Popup mit der Auswahl "Deutschland" oder "Schweiz".

 

Das machen eigentlich alle großen Onlineshops mit unterschiedlichen TLDs so.

Anbei ein kleiner Screenshot von bonprix.de, wenn man als Österreicher über die organische Suche auf der Deutschen Version landet. Es ist davon auszugehen, dass ein identisches Popup für AdWords Besucher verwendet wird. Das Guideline-Team stoßt sich in deinem Fall "nur" an der harten Weiterleitung, ohne dass der User gefragt wird.

 

Günstige_Mode__Schuhe_und_Möbel_im_Online_Shop_von_bonprix_de.png

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Betreff: IP-Steuerung für Online Shop = Kontosperrung?

Top Beitragender
# 3
Top Beitragender

Hallo,

 

eine IP-Steuerung oder das auslesen der Browsersprache ist generell falsch.
Damit in jedem Land bei einer Webseite die gewünschte Version angezeigt wird verwendet man hreflang

 

Du musst mit mehreren Feeds arbeiten und die Leute direkt zur Produktseite schicken mit der passenden Währung. Ein Popup schadet dem Ranking allgemein.

 

Gruß en001

 

 

 

 

 

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Lösung
Akzeptiert von Themenautor Matthias L
September 2015

Betreff: IP-Steuerung für Online Shop = Kontosperrung?

Rang 12
# 4
Rang 12
Eine automatische Weiterleitung auf Basis der IP-Adresse auf einer andere TLD ist sicherlich nicht optimal. Generell zu sagen "IP-Steuerungen" bzw. Hilfestellungen auf Basis von IP Adressen (Pop-Up wie oben gezeigt) um den User zu dem von ihm gewünschten Ziel zu führen, empfinde ich persönlich sogar für sehr richtig.

Der User geht bewusst auf url.de, weil er im Deutschen Shop auf eine seiner Deutsche Heimatadresse etwas bestellen möchte, sich jedoch gerade beruflich in Österreich befindet. So muss ich auch diesem User die Möglichkeit einer Bestellung im Deutschen Shop bieten, und diesen nicht automatisch weiterleiten. Der hreflang hilft dabei auch nicht unbedingt, wenn der User bereits auf der vermeintlich falschen TLD ist, daher würde ich eher dazu tendieren, dem User im Zweifelsfall die Wahl zu lassen.
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Betreff: IP-Steuerung für Online Shop = Kontosperrung?

Top Beitragender
# 5
Top Beitragender
Hallo,

dem User kannst du die Wahl lassen. Aber nicht mit einem Popup im Shop.
Googlebot ist doch auch von jeder Automatik betroffen und sieht nicht die deutsche Version.

Gruß en001

Betreff: IP-Steuerung für Online Shop = Kontosperrung?

Rang 5
# 6
Rang 5

Hi zusammen,

 

vielen Dank schon mal für das Feedback - ich sehe mittelfristig auch die BonPrix-Lösung als besten Weg. kurzfristig gesehen müssen wir uns aber wahrscheinlich was anderes einfallen lassen, da die Frist, die Google setzt, natürlich relativ knapp bemessen ist.

 

Viele Grüße

 

Matthias