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Manueller CPC vs. eCPC | Shopping

Rang 5
# 1
Rang 5

Hallo! :-)

Kurzer Sachverhalt: Neue Kampagne aufgesetzt & ca. 1 Monat laufen lassen, regelmäßig Suchanfragen angeschaut und KW´s ausgeschlossen.

 

Für mich stellt sich nun die Frage, welche Gebotsstrategie Sinn macht. Momentan läuft die Kampagne noch auf Manueller CPC + Häkchen "Auto-Gebotsoptimierung". Es kommen regelmäßig Conversions rein, leider noch nicht zu dem gewünschten CPA/ROAS. Liegt das evtl. an der Gebotsstrategie? Bei Auto-Gebotsoptimierung heißt es doch das Google auf Basis der derzeitigen Performance (CPA/ROAS?) versucht durch Gebotsanpassung weitere Conversions zu erzielen, oder? Sollte man hier zuerst mal mit reinem manuellen max. CPC laufen lassen, oder was würdet ihr empfehlen? 

Ich bin für jeden Tipp sehr, sehr dankbar!! 

Grüße, Frank

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Akzeptiert von Themenautor Frank H
‎2018-07-23 13:30 Uhr

Manueller CPC vs. eCPC | Shopping

Rang 11
# 2
Rang 11

Servus @Frank H,

 

wie viele Conversions macht denn die Kampagne pro Monat und wie weit bist du von deinem Ziel ROAS entfernt?

Automatische Gebotsoptimierung finde ich kann schnell mal die CPCs massiv hochdrehen, finde ich dann nicht so schick. Wenn du > 30 Conversions pro Monat hast, und dein Ziel ROAS nicht um mehr als die Hälfte daneben liegt, konntest du auf Ziel ROAS bidding wechseln. Dabei aber das Ziel erstmal auf den Ist Stand stellen, oder geringfügig in die richtige Richtung schubsen und laufen lassen bis der Status von lernen auf Aktiv geht. dann kannst du sukzessive immer weiter anpassen bis das Ergebnis passt. Vorsicht, ROAS ist recht konservativ, wenn die Ziele hier zu scharf eingestellt werden raucht das ganze ab und CPCs werden unter das Niveau gedrückt wo noch traffic kommt.

 

Kann auch hilfreich sein, deine Shopping Kampagne nach generisch und Brand zu splitten und im generischen Bereich (der schlechter laufen sollte) mit niedrigeren CPCs arbeiten.

 

Grüße und viel Erfolg

Stefan

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Akzeptiert von Themenautor Frank H
‎2018-07-23 13:30 Uhr

Manueller CPC vs. eCPC | Shopping

Rang 11
# 2
Rang 11

Servus @Frank H,

 

wie viele Conversions macht denn die Kampagne pro Monat und wie weit bist du von deinem Ziel ROAS entfernt?

Automatische Gebotsoptimierung finde ich kann schnell mal die CPCs massiv hochdrehen, finde ich dann nicht so schick. Wenn du > 30 Conversions pro Monat hast, und dein Ziel ROAS nicht um mehr als die Hälfte daneben liegt, konntest du auf Ziel ROAS bidding wechseln. Dabei aber das Ziel erstmal auf den Ist Stand stellen, oder geringfügig in die richtige Richtung schubsen und laufen lassen bis der Status von lernen auf Aktiv geht. dann kannst du sukzessive immer weiter anpassen bis das Ergebnis passt. Vorsicht, ROAS ist recht konservativ, wenn die Ziele hier zu scharf eingestellt werden raucht das ganze ab und CPCs werden unter das Niveau gedrückt wo noch traffic kommt.

 

Kann auch hilfreich sein, deine Shopping Kampagne nach generisch und Brand zu splitten und im generischen Bereich (der schlechter laufen sollte) mit niedrigeren CPCs arbeiten.

 

Grüße und viel Erfolg

Stefan

Betreff: Manueller CPC vs. eCPC | Shopping

Rang 5
# 3
Rang 5
Hi Stefan,
 
schonmal vielen Dank für dein Feedback! :-)
 
Also, die Kampagne macht ca. 900 Conversions im Monat und der ROAs ist eine ganze Ecke von meinem Ziel weg. Momentan läuft es profitabel, aber leider nur recht knapp.
 
Die Produkte performen sehr unterschiedlich, manchmal richtig gut, dann wieder einige Tage gar nicht. Kann es evtl. an der automatisierten Gebotsoptimierung liegen? Irgendwie habe ich das Gefühl das der Algo so einiges „durchprobiert“.
 
Die Produkte werden vornehmlich generisch gesucht, weniger auf Brand-Ebene.
 
Irgendwie habe ich momentan das Problem, dass es nicht in die Richtung geht wohin ich die Performance haben möchte. Deshalb suche ich einen Lösungsansatz. Die Arbeit von 13.000 eingebuchten neagtiven soll sich ja möglichst irgendwann einmal bezahlt machen. :-)
 
Kann es evtl. an der Gebotsoptimierung liegen? Wie startet man nach dem Aufsetzen einer neuen Kampagne am besten, manueller CPC und dann bei vernünftiger Performance auf automatische Optimierung switchen?
 
 Bin da momentan ein wenig ratlos. :-/
 
Danke für deine Hilfe!

Manueller CPC vs. eCPC | Shopping

Top Beitragender
# 4
Top Beitragender

900 Conversion sind schon stattlich. Bei so einer Datenmasse sollte "Conversion Maximierung" (nicht das Häkchen bei CPC" durchaus zu einer Steigerung führen. Aber wenn der ZielCPA weit vom Wunschziel entfernt liegt, wird keine Software Wunder bewirken können. Ich würde hier mal empfehlen, genau zu prüfen, wie die Conversion sich in der Kampagne verhalten. Wenn sich z.B. viele Conversion auf sehr viele Produkte verteilen, kann eine Software Probleme kriegen, da die Streuung zu gross ist. Das gilt auch bei vielen Keywords. Nun kann man eventuell ein Clustering aufbauen von Produkten die für sich genommen sehr attraktive ZielCPAs bieten. Ich habe vor kurzem bei einem Kunden kurzerhand eine Top10 Liste von Produkten aufgebaut die hervorragend laufen. Diese dann vom Kunden mit einem label "top" versehen lassen und dann die Shopping-Kampagne ausschließlich auf diese Produkte optimiert. Danach haben wir nach und nach weitere Produkte ergänzt. Denn bei der Analyse konnte man feststellen, dass der CPA Treiber Produkte waren die sich faktisch nie verkauft haben. Danach wechselt man dann später auf ZielCPA als Strategie und dann klappt das ziemlich gut. 

 

Viele Grüsse, Sönke
Google+Xing | LinkedIn | sunrise design | von Elbstein

Manueller CPC vs. eCPC | Shopping

Rang 11
# 5
Rang 11

Hallo @Frank H,

 

Sönke hat schon einen guten Ansatz genannt, aber irgendwas kitzelt mich da noch bei deiner Aussage

 

Die Produkte performen sehr unterschiedlich, manchmal richtig gut, dann wieder einige Tage gar nicht. Kann es evtl. an der automatisierten Gebotsoptimierung liegen? Irgendwie habe ich das Gefühl das der Algo so einiges „durchprobiert“. <- Ein Produkt das konkurrenzfähig positioniert ist und Nachfrage hat, sollte in etwa immer die gleiche CR aufweisen, solange sich keine EXTERNEN Faktoren ändern (= Konkurrenz spielt mit dem Preis, ihr spielt mit dem Preis oder Features) WENN die Suchanfragen die eine Produktanzeige auslösen immer in etwa gleich sind. Das Gebot bestimmt an sich nur den Impressions Share / Klick Volumen. höherer CPC, höheres Volumen. Das ganze bis zu dem CPC getrieben bis der ROAS nicht mehr passt. Wie Sönke sagt, bei 900 conversions sollte ROAS Bidding laufen wie Butter, wenn du derzeit schon profitable bist, kannst ja gar nicht weit weg sein. Vielleicht auch mal deine Ziele Überdenken, AdWords ist ausserhalb deines eigenen Brand selten eine Profitmaschine, sonder ein Neukunden Kanal. Hast du schon mal deinen Anteil Neukunden aus AdWords angesehen und ggf. hochgerechnet was diese Neukunden nachgelagert als Wiederholungstäter via Direkt oder Newsletter einbringen?
 
Die Produkte werden vornehmlich generisch gesucht, weniger auf Brand-Ebene. <- weiß nicht was ihr verkauft, aber idR. sollten die Brand Anfrage die Milchkuh sein, ein Splitt macht auf jeden Fall Sinn. Dabei gehst du folgendermaßen vor: 
 
zweite Shopping Kampagne mit Prio "mittel", das wird deine Brand Kampagne. Die erste bekommt prio "hoch" und eine negativ Liste mit allen Brands die du verkaufst im Phrase match. Damit versucht Google erstmal ALLE Shopping anfragen zur Prio "hoch" Kampagne zu matchen und lässt dann auf Grund der negativ Liste die Brand Anfragen zu Brand Kampagne mit Prio "mittel" durchlaufen.
 
Insgesamt spüre ich hier kein Bidding Problem, sondern ein Zuordnungsproblem. Wenn du derzeit z.B. recht häufig und radikal an den manuellen CPCs drehst, kann es gut sein, dass du für ein und die selbe Suchanfrage ständig andere Produkte ausgespielt bekommst, daher würde es Sinn machen, dass die Performance auf Produktbasis so stark variiert. Wie Sönke sagt, identifiziere was gut läuft, pack es separat ab und dann lass mal ne Zeit lang die Finger vom Bidding damit er sich eingrooven kann.
 
Grüße
Stefan
 
 

Manueller CPC vs. eCPC | Shopping

[ Bearbeitet ]
Rang 5
# 6
Rang 5

Danke auch für deine Einschätzung, Sönke

Bei mir handelt es sich um (denke mal "überschaubare") 100 Produkte, die ich jeweils in einzelne Anzeigengruppen innerhalb der Kampagne reingepackt habe, also jedes Produkt eine eigene AZG. Deinen Ansatz finde ich gut! Müsste ich dann auch mit Labeln arbeiten, oder kann ich einfach die Top 10 in eine separate Kampagne packen? Als Betrachtungszeitraum (KPI´s) die letzten 30 Tage wählen, wobei ja hier fast täglich Optimierungen (negative KW´s) vorgenommen wurden? Mit welcher Gebotsstrategie am besten starten?  

Dankeschön!

Manueller CPC vs. eCPC | Shopping

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# 7
Rang 5

Hallo Stefan, 

der Wettbewerb ist schon da in unserem Markt. An den Preisen schrauben wir so gut wie gar nicht, ebenso habe ich in der Zeit an den Biddings nicht viel "rum gespielt". Interessanterweise performen die Suchnetzwerk-Kampagnen viel besser. Halber CPA von der Shopping Kampagne und der ROAs entsprechend viel höher, bei ca. 4x so vielen Conversions. Ist es aus deiner Erfahrung her normal, dass Shopping und Search solche hohen Unterschiede aufweisen? 

Grüße, Frank

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# 8
Rang 11

Hallo @Frank H,

 

nanu, da stimmt nun irgendwas ganz und gar nicht. Shopping bläst dieser Tage normalerweise Textanzeigen aus dem Wasser, in Volumen & ROAS. 

 

Du hast aber nicht zufällig einen sehr starke und hochvolumige brand Kampagne auf euren Shopname am Start die den rest im Text Bereich subventioniert?

 

Grüße

Stefan

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# 9
Rang 5

Hallo Stefan, 

jetzt wo du es schreibst, wir haben auch eine Brand-Kampagne laufen die natürlich einen großen Anteil an der Performance hat, mein Fehler! :-) Wie sollte denn grundsätzlich das Verhältnis Shopping / Search sein, also von der Performance her? 

Gruß, Frank

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# 10
Rang 11

Hallo @Frank H,

 

na wenigsten etwas Smiley (fröhlich), lustiger Tag heute, wenn ich nicht dir schrieb versuche ich bei nem Kunden 30Tsd Orders in Analytic nachzuvollziehen wo ich bis zu 26 Transaktionen auf eine Order ID mit zugehörigem multipliziertem Umsatz habe, dennoch stimmen die Overall Zahlen :-/. Da bin ich doch froh, dass in deiner Welt zumindest noch die normalen Regeln gelten.

 

Normalerweise sollte Shopping > 50% Volumenanteil mit etwas besseren Konvertierungsraten liegen. CPCs bei Shopping dementsprechend etwas höhere als im zugehörigen Text Set, also gleicher ROAS.

 

Nachdem du jedes Produkt in einzelnen AGs hast, könntest du dir mal folgendes ansehen:

 

exportiere dir alle Suchanfragen mit zugehöriger AG (also Produkt) und Performance Zahlen, und schau dir an, ob deine hochvolumigen Suchanfragen nicht ggf. über den Monat nicht sehr verschiedenen Produkte ausspielen und sich auf dieser Basis etwas erkennen lässt. Jetzt gehts schon in die Forensik ;-)

 

Grüße

Stefan