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Szenario zum Optimieren einer Shopping Kampagne

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Rang 12
# 1
Rang 12

Hallo,

 

ich habe eine Frage zu einer Shopping-Kampagne. Dazu zunächst folgende Annahmen:

 

  • Die Shopping Kampagne wird in die Produktgruppen 1-10 aufgeteilt
  • Bisher wurde für die Produktgruppen 1-10 der gleiche CPC festgelegt
  • Das Tagesbudget ist auf 20,00 Euro begrenzt
  • Nach einem Zeitraum von 3 Monaten teilen sich die erzielten Conversions wie folgt auf die verschiedenen Produktgruppen auf:
    • Produktgruppe 1: 30 Conversions mit 5 Euro pro Conversion
    • Produktgruppe 2: 30 Conversions mit 20 Euro pro Conversion
    • Produktgruppe 3: 30 Conversions mit 30 Euro pro Conversion
    • Produktgruppen 4-10: 20 Conversions mit 50 Euro pro Conversion

Aufgrund der Tatsache, dass das Tagesbudget von 20,00 Euro nicht überschritten werden darf würde ich hier wie folgt optimieren:

 

  • Produktgruppe 1: CPC verdreifachen
  • Produktgruppe 2: pausieren
  • Produktgruppe 3: pausieren
  • Produktgruppen 4-10: pausieren

Begründung:

 

Wenn ich bezogen auf die Produktgruppe 1 den CPC verdreifache, so bedeutet das, dass ich mehr Conversions generiere, die allerdings auch höhere Conversion-Kosten zur Folge haben. Ein dreimal höherer CPC bedeutet dreimal mehr Conversion mit dreimal höheren Kosten. Das würde dann bedeuten, dass die Produktegruppe 1 nach der Anpassung 90 Conversions (statt vorher 30 Conversions) generieren würde, die mich dann 15 Euro (statt vorher 5 Euro) kosten würden.

 

Worauf ich hinaus will:

 

In diesem Szenario macht demnach das Pausieren der Anzeigengruppen 2-10 Sinn, da ich die 20,00 Euro Tagesbudget mit der Produktgruppe 1 wirtschaftlicher susspielen kann. Selbst nach der Erhöhung des CPC bezogen auf Produktgruppe 1 sind die Conversion-Kosten hier noch geringer als bei den anderen Produktgruppen.

 

Anmerkung:

 

Mir ist bewusst, dass dies in der Praxis nicht 1:1 so abbildbar ist, dennoch würde mich interessieren, ob meine grundsätzlicher Gedankengang zwecks Optimierung korrekt ist?

2 Expertenantwort(en)verified_user

Betreff: Szenario zum Optimieren einer Shopping Kampagne

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

Hallo Christine,

 

es gibt zahlreiche Möglichkeiten Shopping Kampagnen zu optimieren, die von Dir genannten Ansatzpunkte wären eine.

 

Produktgruppen mit den meisten Conversion und "niedrigem" CPO müssen nicht gleich die bestperformenden sein. Hier ist es wichtig u.a. die Margen mit einzubeziehen. Zudem empfiehlt es sich die Produktgruppen ggf. zu splitten (z.B. Top-Performer) und nach IDs auszusteuern. Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt ist die Anwendung der Custom_Lables sowie die Zuordnung von negativs etc.

 

Ein Schema F zur Shopping-Optimierung gibt es sich, da hier sowohl die Ziele, Preise, das Produktportfolia etc. pp. eine wichtige Rolle spielen.

Gruß Kai
SUMAFA Online Marketing Lösungen | G+ Kai de Wals | Google Partner | Google Advertising Professional


Betreff: Szenario zum Optimieren einer Shopping Kampagne

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Top Beitragender
# 3
Top Beitragender

Das ist clever gedacht, aber geht so nicht auf:-) Du gehst sehr theoretisch an die Sache ran. Das geht aber so nicht. Die Annahme "Ein dreimal höherer CPC bedeutet dreimal mehr Conversion mit dreimal höheren Kosten. " ist so nicht richtig. Aus verschiedenen Gründen. Du hast immer auf Kampagnenebene, wie auch auf Produktebene verschiedene Nähe zum Produktkauf. Bei deiner Annahme negierst du z.B. die Customer Journey. Du negierst aber auch den Wettbewerb. Aber einer gewissen Platzierung in Google Shopping bekommst du kaum mehr Klicks. Es gibt nur eine gewisse Anzahl von Adslots. Aber den CPC hochzuschrauben erhöht per se auch nciht die Anzahl der Konversions. Da sind wirklich grundlegende Denkfehler drin. Mein Tipp: Plan das nciht zu akademisch. Nimm die Produkte, die am besten laufen und stell Sie ein und schaue welche produkte die günstige Sales oder günstigen Neukunden haben und weite diese bis zu deinem Budget aus. Danach zeigst du deinem GF, dass die Kampagnen einen positiven ROI haben, erhöst das Budget langsam, so lange der Shop Gewinne macht.
Und nebenbei könntest du zu einem der trainings kommen:
www.adwords-trainings.de
OK??

Liebe Grüße
Thorsten

Betreff: Szenario zum Optimieren einer Shopping Kampagne

Rang 12
# 4
Rang 12
  1. Zudem empfiehlt es sich die Produktgruppen ggf. zu splitten (z.B. Top-Performer) und nach IDs auszusteuern
  2. Ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt ist die Anwendung der Custom_Lables sowie die
  3. Zuordnung von negativs etc.

Angenommen ich hätte einen Online-Shop in dem ich Turnschuhe von den Marken Adidas, Puma und Nike verkauft werden. Wie würde ich denn dann die drei von Dir genannten Punkte richtig anwenden?

 

  1. Sollte ich für jede Marke eine eigene Anzeigengruppe verwenden oder reicht für jede Marke eine Produktgruppe aus?
  2. Angenommen die Nike Schuhe laufen besonders gut, dass wären ja dann die Top-Performer. Wie sollte ich hier den ersten von Dir genannten Punkt anwenden?
  3. Bezogen auf Custom_Labels bin ich grade überfragt was du meinst. Kannst du das anhand des Beispiels erklären?
  4. Zuordnung von negativs ist genauso wie im Such-Netzwerk gemeint oder? Ich schaue mir einfach an unter welchen Keywords (die nicht qualifiziert sind) eine Anzeigenschaltung zustande gekommen ist und schließe diese entsprechend aus
  5. was genau meinst du mit nach IDs aussteuern?

 

 

 

Betreff: Szenario zum Optimieren einer Shopping Kampagne

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Rang 12
# 5
Rang 12

Und nebenbei könntest du zu einem der trainings kommen:

www.adwords-trainings.de

Schon angemeldet...

wußte garnicht das du auch Trainer bist :-)

Betreff: Szenario zum Optimieren einer Shopping Kampagne

Top Beitragender
# 6
Top Beitragender

Hallo Christine,

 

  1. Sollte ich für jede Marke eine eigene Anzeigengruppe verwenden oder reicht für jede Marke eine Produktgruppe aus? Ja, eigene Anzeigengruppe
  2. Angenommen die Nike Schuhe laufen besonders gut, dass wären ja dann die Top-Performer. Wie sollte ich hier den ersten von Dir genannten Punkt anwenden? In eine eigene Kampagne mit individueller Anzeigengruppe auslagern 
  3. Bezogen auf Custom_Labels bin ich grade überfragt was du meinst. Kannst du das anhand des Beispiels erklären? Guck mal hier, unter dem Punkt: So verwenden Sie benutzerdefinierte Labels
  4. Zuordnung von Negativs ist genauso wie im Such-Netzwerk gemeint oder? Ja 
  5. was genau meinst du mit nach IDs aussteuern? Jedes Produkt hat (als Pflichtattribut) eine individuelle ID im Feed. Hier besteht die Möglichkeit in gesonderten Kampagnen/Anzeigengruppen eine Aussteurung über die IDs vorzunehmen und somit eine gezielte(re) CPC-Vergabe zu ermöglichen.

 

Anmerkung:

Bevor eine neue Struktur generiert wird ist es wichtig eine tiefgehende Analyse duchzuführen und die relevante Parameter (CPO, CCR, etc.) zu analysieren

Gruß Kai
SUMAFA Online Marketing Lösungen | G+ Kai de Wals | Google Partner | Google Advertising Professional


Betreff: Szenario zum Optimieren einer Shopping Kampagne

Top Beitragender
# 7
Top Beitragender
:-) freue mich auf dich..

Betreff: Szenario zum Optimieren einer Shopping Kampagne

Rang 12
# 8
Rang 12
  1. Sollte ich für jede Marke eine eigene Anzeigengruppe verwenden oder reicht für jede Marke eine Produktgruppe aus? Ja, eigene Anzeigengruppe Wo ist denn der Vorteil gegenüber einer Produktgruppe?
  2. was genau meinst du mit nach IDs aussteuern? Jedes Produkt hat (als Pflichtattribut) eine individuelle ID im Feed. Hier besteht die Möglichkeit in gesonderten Kampagnen/Anzeigengruppen eine Aussteurung über die IDs vorzunehmen und somit eine gezielte(re) CPC-Vergabe zu ermöglichen

Meine du das so:

 

Ebene 1: Anzeigengruppen (Marken): Nike, Puma, Addidas

Ebene 2: Produktgruppen (z.B. Produkttyp): Laufschuhe, Outdoor-Schuhe, Basketball-Schuhe usw.

Ebene 3: Produktgrupppen unterhalb der Produktgruppe Produkttyp (z.B. Artikel ID)

 

Durch die hierarchische Ebenenstruktur kann ich individuell die CPCs anpassen.