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Neu bei AdWords? Du hast gerade dein AdWords Konto eröffnet und fragst Dich, welche Keywords, Anzeigen und Kontoeinstellungen Du wählen sollst, um deine Marketingziele optimal zu erreichen? Oder hast Du deine erste Kampagne bereits gestartet und möchtest wissen, was Du noch verbessern könntest? Stelle hier deine Fragen. Hier findest Du auch wertvolle Tipps, wie Du Dich mit deinem AdWords-Konto vertraut machst.
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Adwords-Code vs Analytics-Code

Rang 10
# 1
Rang 10

Hallo,

 

wir wollen in (naher) Zukunft den Google Analytics-Code auf unserer Homepage implementieren. Es gibt aber auch den Adwords-Code, daher meine Frage: Kann der Adwords-Code irgend etwas, was der Analytics-Code nicht kann?

 

Der Analytics-Code ist zwar viel mächtiger als der Adwords-Code, aber ich wollte sicherheitshalber mich informieren, ob der Adwords-Code vielleicht doch ein paar Sachen "draufhat", was der Analytics-Code nicht kann?

 

Danke wie immer im Voraus.

LG

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September 2015

Hallo Wayne, ich bin das der gleichen Meinung wie Webfi...

[ Bearbeitet ]
Rang 10
# 3
Rang 10

Hallo Wayne,

 

ich bin hier der gleichen Meinung wie Webfield:

 

Hinsichtlich des Conversion-Trackings in Google AdWords gibt es zwei mögliche Ansätze. Zum einen kann das AdWords eigene Conversion-Tracking verwendet werden, zum anderen kann auf das mächtige Google Analytics Tool zurückgegriffen werden. Ich nutze ausschließlich das Analytics-Tracking, da das Analytics-Tool eine wesentlich größere Menge und Vielfalt an Informationen bietet.

Einen redundanten Einsatz beider Conversion-Trackingsysteme finde ich nicht sinnvoll, da die Algorithmen sich nur geringfügig unterscheiden und ein Conversion-Tracking sowieso nur eine Tendenz und keine 100% genauen Zahlen liefern kann. Die unterschiedlichen Algorithmen der beiden Trackingsystem sind historisch zu begründen.

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September 2015

Hallo Wayne, ich mache mich mal wieder unbeliebt und bi...

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Top Beitragender
# 5
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Hallo Wayne,

 

ich mache mich mal wieder unbeliebt und bin anderer Meinung:-)

 

AdWords-Conversiontracking funktioniert domainübergreifend (robuster)

Das AdWords-Conversion-Tracking hat z.B. den großen Vorteil, dass es domainübergreifend funktioniert.

Hast Du z.B. mehrere Domains (z.B. example.com, example.de, example.at) oder Dein Online-Shop wechselt im Bestellprozess von http://www.example.com/produkt.html auf https://ssl.shop_lösung.de/bestellprozess.html, dann wirst Du mit dem Analytics-Tracking nicht glücklich.

 

Man kann AdWords- und Analtics-Code parallel nutzen

Ich kenne auch keinen Grund, warum man den AdWords-Tracking-Code NICHT verwenden sollte.

Dass auf der Bestellbestätigungsseite Analytics- und AdWords-JavaScript-Code ausgeführt wird, ist bei fast allen unseren Kunden der Fall und funktioniert problemlos.

 

Kurz: Ich plädiere für normale Conversions (man landet am Ende auf einer Bestellbestätigungsseite) immer dafür den AdWords-Conversiontracking-Code (zusätzlich zu Analytics) zu verwenden.

 

Infos: http://support.google.com/adwords/answer/2375435?hl=de

 

Viel Erfolg

 

    Holger

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September 2015

Hallo Holger,   > ich mache mich mal wieder unbeliebt und...

Top Beitragender
# 7
Top Beitragender

Hallo Holger,

 

> ich mache mich mal wieder unbeliebt und bin anderer Meinung:-)

 

Das ist doch gut so. Man lernt immer auch Dinge vom Anderen, auch wenn man nicht in jedem Detail übereinstimmt!

 

> Das AdWords-Conversion-Tracking hat z.B. den großen Vorteil, dass es domainübergreifend funktioniert.

 

Ja, das kommt von den Third-Party-Cookies vom AdWords Conversion Tracking. Bei Analytics muss man in so einem Fall wegen der First-Party-Cookies dann das Cross-Domain-Tracking mit implementieren, was etwas aufwendiger ist - aber natürlich funktioniert! Insofern kann man auch da mit Analytics durchaus "glücklich" werden.

 

> Ich kenne auch keinen Grund, warum man den AdWords-Tracking-Code NICHT verwenden sollte

 

Für mich ist da der Hauptgrund, dass es i.a. natürlich nicht nur AdWords-Kampagnen gibt und man damit ja sowieso Analytics oder ein anderes vollständiges Tracking-Tool implementieren muss.

 

> den AdWords-Conversiontracking-Code (zusätzlich zu Analytics) zu verwenden.

 

Beides zu verwenden macht, wie grhansolo oben schon gesagt hat, auch m.E. mehr Probleme als es löst: Insbesondere hat man ständig mit unterschiedlichen Zahlen zu tun - siehe [1] - und muss die erklären. Das geht zwar, bringt aber keinerlei Produktivitätsgewinn.

 

Viele Grüße, Christoph

 

[1] http://support.google.com/analytics/bin/answer.py?hl=en&answer=2679221

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September 2015

Hallo zusammen   Möchte noch mal an die Diskussion anschl...

Top Beitragender
# 8
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Hallo zusammen

 

Möchte noch mal an die Diskussion anschließen. Wenn das Conversion-Tracking über Google Analytics (Ziel-Import) genutzt wird, so ergibt sich meiner Meinung nach ein großer Nachteil.

 

Beispiel:

  1. Google-Nutzer klickt auf Anzeige
  2. Besucher informiert sich über das Angebot
  3. Besucher kommt ein paar Tage später über das Marken-Keyword via organische Suche zurück auf die Website und konvertiert

Mit AdWords-Conversion-Tracking würde die Conversion dem AdWords-Keyword zugeordnet werden. Importiert man Ziele aus Analytics und verzichtet auf das AdWords-CT, so geht mir diese Conversion doch verloren. Es kommt ja doch nicht selten vor, dass mit dem AdWords-Klick Vertrauen gewonnen und über organische Marken-Keywords die Conversion abgeschlossen wird. Nehmt ihr sowas in Kauf?


Viele Grüße, Andreas


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Hallo Wayne, meiner Meinung brauchst du, wenn du Analy...

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Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

Hallo Wayne, 

 

meiner Meinung nach brauchst du, wenn du Analytics hast, den AdWords-Code überhaupt nicht ... Ich weiß aber, dass es da auch abweichende Meinungen gibt ... ;-)

 

Viele Grüße, Christoph

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Hallo Wayne, ich bin das der gleichen Meinung wie Webfi...

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Rang 10
# 3
Rang 10

Hallo Wayne,

 

ich bin hier der gleichen Meinung wie Webfield:

 

Hinsichtlich des Conversion-Trackings in Google AdWords gibt es zwei mögliche Ansätze. Zum einen kann das AdWords eigene Conversion-Tracking verwendet werden, zum anderen kann auf das mächtige Google Analytics Tool zurückgegriffen werden. Ich nutze ausschließlich das Analytics-Tracking, da das Analytics-Tool eine wesentlich größere Menge und Vielfalt an Informationen bietet.

Einen redundanten Einsatz beider Conversion-Trackingsysteme finde ich nicht sinnvoll, da die Algorithmen sich nur geringfügig unterscheiden und ein Conversion-Tracking sowieso nur eine Tendenz und keine 100% genauen Zahlen liefern kann. Die unterschiedlichen Algorithmen der beiden Trackingsystem sind historisch zu begründen.

Hallo, Wenn dann empfehle ich auch den GATC oder ein an...

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# 4
Top Beitragender

Hallo Wayne,

 

Wenn dann empfehle ich auch den GATC oder ein anderes Analyse-Script zu implementieren, meiner Meinung nach ein muss in jeder kommerziellen Website.

 

@grhansolo - Ob der Einsatz beider Scripte sinnvoll sind lass ich mal im Raum stehen. Aber geringfügig würde ich nicht sagen da unterschieldich Cookie-Varianten verwendet werden.

Gruß Kai
SUMAFA Online Marketing Lösungen | G+ Kai de Wals | Google Partner | Google Advertising Professional


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Hallo Wayne, ich mache mich mal wieder unbeliebt und bi...

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# 5
Top Beitragender

Hallo Wayne,

 

ich mache mich mal wieder unbeliebt und bin anderer Meinung:-)

 

AdWords-Conversiontracking funktioniert domainübergreifend (robuster)

Das AdWords-Conversion-Tracking hat z.B. den großen Vorteil, dass es domainübergreifend funktioniert.

Hast Du z.B. mehrere Domains (z.B. example.com, example.de, example.at) oder Dein Online-Shop wechselt im Bestellprozess von http://www.example.com/produkt.html auf https://ssl.shop_lösung.de/bestellprozess.html, dann wirst Du mit dem Analytics-Tracking nicht glücklich.

 

Man kann AdWords- und Analtics-Code parallel nutzen

Ich kenne auch keinen Grund, warum man den AdWords-Tracking-Code NICHT verwenden sollte.

Dass auf der Bestellbestätigungsseite Analytics- und AdWords-JavaScript-Code ausgeführt wird, ist bei fast allen unseren Kunden der Fall und funktioniert problemlos.

 

Kurz: Ich plädiere für normale Conversions (man landet am Ende auf einer Bestellbestätigungsseite) immer dafür den AdWords-Conversiontracking-Code (zusätzlich zu Analytics) zu verwenden.

 

Infos: http://support.google.com/adwords/answer/2375435?hl=de

 

Viel Erfolg

 

    Holger

@Holger,   Jep, plädiere mit und verwende größtenteils au...

Top Beitragender
# 6
Top Beitragender

@Holger,

 

Jep, plädiere mit und verwende größtenteils auch beide!

Gruß Kai
SUMAFA Online Marketing Lösungen | G+ Kai de Wals | Google Partner | Google Advertising Professional


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Hallo Holger,   > ich mache mich mal wieder unbeliebt und...

Top Beitragender
# 7
Top Beitragender

Hallo Holger,

 

> ich mache mich mal wieder unbeliebt und bin anderer Meinung:-)

 

Das ist doch gut so. Man lernt immer auch Dinge vom Anderen, auch wenn man nicht in jedem Detail übereinstimmt!

 

> Das AdWords-Conversion-Tracking hat z.B. den großen Vorteil, dass es domainübergreifend funktioniert.

 

Ja, das kommt von den Third-Party-Cookies vom AdWords Conversion Tracking. Bei Analytics muss man in so einem Fall wegen der First-Party-Cookies dann das Cross-Domain-Tracking mit implementieren, was etwas aufwendiger ist - aber natürlich funktioniert! Insofern kann man auch da mit Analytics durchaus "glücklich" werden.

 

> Ich kenne auch keinen Grund, warum man den AdWords-Tracking-Code NICHT verwenden sollte

 

Für mich ist da der Hauptgrund, dass es i.a. natürlich nicht nur AdWords-Kampagnen gibt und man damit ja sowieso Analytics oder ein anderes vollständiges Tracking-Tool implementieren muss.

 

> den AdWords-Conversiontracking-Code (zusätzlich zu Analytics) zu verwenden.

 

Beides zu verwenden macht, wie grhansolo oben schon gesagt hat, auch m.E. mehr Probleme als es löst: Insbesondere hat man ständig mit unterschiedlichen Zahlen zu tun - siehe [1] - und muss die erklären. Das geht zwar, bringt aber keinerlei Produktivitätsgewinn.

 

Viele Grüße, Christoph

 

[1] http://support.google.com/analytics/bin/answer.py?hl=en&answer=2679221

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Hallo zusammen   Möchte noch mal an die Diskussion anschl...

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# 8
Top Beitragender

Hallo zusammen

 

Möchte noch mal an die Diskussion anschließen. Wenn das Conversion-Tracking über Google Analytics (Ziel-Import) genutzt wird, so ergibt sich meiner Meinung nach ein großer Nachteil.

 

Beispiel:

  1. Google-Nutzer klickt auf Anzeige
  2. Besucher informiert sich über das Angebot
  3. Besucher kommt ein paar Tage später über das Marken-Keyword via organische Suche zurück auf die Website und konvertiert

Mit AdWords-Conversion-Tracking würde die Conversion dem AdWords-Keyword zugeordnet werden. Importiert man Ziele aus Analytics und verzichtet auf das AdWords-CT, so geht mir diese Conversion doch verloren. Es kommt ja doch nicht selten vor, dass mit dem AdWords-Klick Vertrauen gewonnen und über organische Marken-Keywords die Conversion abgeschlossen wird. Nehmt ihr sowas in Kauf?


Viele Grüße, Andreas


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Danke für dein Feedback, Andreas.   LG

Rang 10
# 9
Rang 10

Danke für dein Feedback, Andreas.

 

LG

 

Betreff: Danke für dein Feedback, Andreas. LG

Top Beitragender
# 10
Top Beitragender

Hallo

 

Nachdem die beiden Kollegen von Google das Thema aktuell hier angesprochen haben, möchte ich den Thread noch mal hervorholen.

 

Ich stehe vor der Enscheidung in einem Konto auf "Analytics-Ziele" zu setzen und würde gerne eure aktuellen Meinungen lesen. Wie @admigo setze ich auch gerne auf das AdWords Conversion Tracking. 

 

Beispiel Reisebranche:

  • Interessenten suchen 30 Tage aufwärts bis Entscheidung getroffen wird > daher Cookielaufzeit 90 Tage.
  • Buchung erfolgt nach vielen Suchanfragen häufig über den Brand-Term.

Problem: AdWords Conversion Tracking macht nur ca. 30% der Analytics Zielerreichungen (Segmentierung: Bezahlte Zugriffe) aus. Das ist verdammt wenig. Das würde dafür sprechen, die Analytics Ziele zu importieren.

 

Gelöschte Cookies habe ich ausgeschlossen, da in Analytics die Ziele ja sonst nicht der Quelle/Medium "google/cpc" zugeordnet werden könnten.

 

Warum unterscheiden sich die Daten so stark? Da fehlen 2/3 Conversions in AdWords. Ich kann mir das nicht erklären. @webfield Bist du immer noch Fan von Analytics Zielen?


Viele Grüße, Andreas


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