Zurzeit sind 774 Mitglieder online.
Zurzeit sind 774 Mitglieder online.
Neu bei AdWords? Du hast gerade dein AdWords Konto eröffnet und fragst Dich, welche Keywords, Anzeigen und Kontoeinstellungen Du wählen sollst, um deine Marketingziele optimal zu erreichen? Oder hast Du deine erste Kampagne bereits gestartet und möchtest wissen, was Du noch verbessern könntest? Stelle hier deine Fragen. Hier findest Du auch wertvolle Tipps, wie Du Dich mit deinem AdWords-Konto vertraut machst.
Anleitung
favorite_border
Antworten

Bieten auf eigenen domainnamen / marke

Rang 5
# 1
Rang 5

Guten Tag,

 

hat da jemand Erfahrung mit wenn man einen domainnamen hat z.B. www.keyword-marke.de

 

und es dadurch ganz gelegentlich mal zu der ein oder anderen werbeanzeige der konkurrenz über der eigenen organischen platzierung kommt?

 

Ich habe vor kurzem begonnen das konto eines kunden zu verwalten (waren vorher schon ein paar andere agenturen dran) und habe erstmal "marke" und "keyword-marke.de" zu den auszuschließenden keywords hinzugefügt da vorher quasi die hauptumsätze mit diesen beiden keywords gemacht wurden...  für mich sah das eigentlich schon fast nach betrug der vorherigen agenturen aus da es für mich eigentlich klar ist dass der kunde der dieses keyword benutzt den shop sowieso organisch (1. position) angeklickt hätte.

 

aber kunde beschwert sich dass die performance im shop gefühlt katastrophe ist.

 

(ich habe dann mal überprüft : der seo sichtbarkeitsindex des shops ist schon vor meiner übernahme des kontos in den letzten paar monaten  stetig gefallen ist)

 

also für mich liegt seine gefühlte performance katastrophe im seo problem und dass er einfach nicht verstehen will, dass die umsätze durch diese beiden keywords sowieso entstanden wären und das keine kunst der agentur war.

 

oder sehe ich da irgendwas falsch  und es macht sinn auch wenn man organisch 1 ist trotzdem drauf bieten?

 

 

2 Expertenantwort(en)verified_user
1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen
Als beste Antwort markiert.
Lösung
Akzeptiert von Themenautor Corrado S
September 2015

Betreff: Bieten auf eigenen domainnamen / marke

[ Bearbeitet ]
Rang 11
# 4
Rang 11

Und noch zu deiner ersten Frage: Ja, wenn zum Beispiel deine Firma www.teppich-meier.com heisst, werden bei der Google-Suche nach "Teppich Meier" auch AdWords-Anzeigen von Mitbewerbern geschaltet, die Teppich als Keyword eingebucht haben. Nur schon aus diesem Grund würde ich auf den eigenen Brand bieten, um hier keinen Traffic an Mitbewerber zu verlieren.

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Betreff: Bieten auf eigenen domainnamen / marke

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender
Hallo,

du hast schon recht aber auch wieder nicht. Es kommt immer darauf an. Oft geht es auch nur darum einfach einen Grundtraffic zu erzeugen. Man kann damit auch, wenn man es sich leistet, der Konkurrenz Platzierungen verteuern oder Plätze wegnehmen.
Bei gut aufgebauten Shops ist es so das wesentlich weniger Kosten anfallen als Adwords einbringt. Ist der Shop nicht gut bleibt nur die teure Methode. Richtiges seo ist schwer zu vermitteln da es auch Zeit braucht und man muss bei Google lesen um Google zu verstehen.
Lies dir kein Halbwissen von irgendwo an.

Gruß en001

Betreff: Bieten auf eigenen domainnamen / marke

Rang 11
# 3
Rang 11
Hallo Corrado, es kann sehr sinnvoll sein, auf den eigenen Brand zu bieten, eine Zusammenfassung der Gründe findest du hier: http://www.yourposition.ch/google-adwords/5-grunde-adwords-fur-den-eigenen-brand-zu-buchen/. Ein grosser Vorteil ist, dass man im Vergleich zum organischen Treffer aktuelle und zusätzliche Botschaften vermitteln kann (z.B. Hinweis auf Aktionen in den Sitelinks, Anruferweiterung, Standortwerweiterung, Apperweiterung). Und die Kosten für die eigene Brand-Kampagne sind im Vergleich zum gesamten AdWords-Budget meist vernachlässigbar, da die Klicks nur wenige Cent kosten.
Als beste Antwort markiert.
Lösung
Akzeptiert von Themenautor Corrado S
September 2015

Betreff: Bieten auf eigenen domainnamen / marke

[ Bearbeitet ]
Rang 11
# 4
Rang 11

Und noch zu deiner ersten Frage: Ja, wenn zum Beispiel deine Firma www.teppich-meier.com heisst, werden bei der Google-Suche nach "Teppich Meier" auch AdWords-Anzeigen von Mitbewerbern geschaltet, die Teppich als Keyword eingebucht haben. Nur schon aus diesem Grund würde ich auf den eigenen Brand bieten, um hier keinen Traffic an Mitbewerber zu verlieren.

Betreff: Bieten auf eigenen domainnamen / marke

Rang 5
# 5
Rang 5

ok verstanden aber würdet ihr das auch machen wenn das gesamtbudget im verhältnis zur shopgröße nicht ausreicht um auch nur 1/100 der möglichen treffer für andere keywords abzudecken und wenn die konkurrenz nur wirklich selten mal schaltet?

Betreff: Bieten auf eigenen domainnamen / marke

Rang 5
# 6
Rang 5
sehr interessanter ansatz... es ist nur wirklich sehr selten das ich mal eine konkurrenz anzeige über dem organischen sehe. zusätzlich ist das budget wirklich ultra begrenzt im verhältnis zur shopgröße und suchvolumen aber ich kann nachvollziehen wenn nur einer von 100 klickt, der sonst eventuell zufällig bei der konkurrenz gelandet wäre, dann ist das im verhältnis zum umsatz trotzdem lohnenswert.

Betreff: Bieten auf eigenen domainnamen / marke

Top Beitragender
# 7
Top Beitragender
Ich würde nahezu immer auf den Brand des Kunden bieten. Begründung:

Platz 1 der organischen Ergebnisse bekommt nicht 100% des möglichen Traffics weil er nicht den kompletten Bereich above the fold belegt.

Wenn man es aber geschickt anstellt (z.B. mit allen relevanten Anzeigenerweiterungen), dann kann man in der Kombination aus Anzeige plus Platz 1 bei den organischen Treffen den gesamten Bereich above the fold abdecken. Die Konkurrenz kann man u.U. zusätzlich noch durch eine Markenblockade aus AdWords fernhalten. Mein Lieblingsbeispiel hierzu:

https://www.google.de/search?q=nivea

Und die Klicks auf diese Anzeige gibt es oft im niedrigen einstelligen Cent-Bereich.

Viele Grüße
Matthias

Betreff: Bieten auf eigenen domainnamen / marke

Rang 8
# 8
Rang 8
Ich möchte mich auch Matthias anschließen.

Mit Brandkampagnen habe ich sehr gute Erfahrungen. Sie weisen eine hohe CTR sowie Conversionsrate auf. Das ist auch nicht verwunderlich, da der User bereits nach einem Sucht - es liegt also schon ein gewisses Involvement vor.
Das Gute, wie Matthias schon sagte, ist das man i.d.R. einen sehr niedrigen CPC zahlen muss, da die Webseite (ich hoffe es doch) gut auf seine Marke ausgerichtet ist und auch eine gewisse Reputation im Internet hat. Somit kann man leichter einen hohen Qualitätsfaktor erzielen und den Wettbewerbe 1. auf Pos. zwei schieben und 2. eine höhere Sichtbarkeit, in Bezug auf Sitelinks mit Text etc..