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Neu bei AdWords? Du hast gerade dein AdWords Konto eröffnet und fragst Dich, welche Keywords, Anzeigen und Kontoeinstellungen Du wählen sollst, um deine Marketingziele optimal zu erreichen? Oder hast Du deine erste Kampagne bereits gestartet und möchtest wissen, was Du noch verbessern könntest? Stelle hier deine Fragen. Hier findest Du auch wertvolle Tipps, wie Du Dich mit deinem AdWords-Konto vertraut machst.
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Brand der Mitbewerber als Keywords im Such-Netzwerk

Rang 10
# 1
Rang 10

Hallo,

 

verwendet Ihr die Brands Eurer Mitbewerber für Eure Such-Netzwerk-Kampagnen bzw. macht es Sinn die Brands der Mitbewerber als Keywords im Such-Netzwerk zu verwenden?

 

Grundsätzlich ist das ja erlaubt, solange ich den Brand nicht im Anzeignetext verwende.

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Akzeptiert von Themenautor Arnold L
September 2015

Betreff: Brand der Mitbewerber als Keywords im Such-Netzwerk

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Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

... idR nur wenn mich der Kunde dazu zwingt :-)

Wenn der Kunde nur ein begrenztes Budget hat und das außerdem noch profitabel verwendet werden soll, gibt es meist bessere Möglichkeiten, als ausgerechnet die Brand-Keywords der Konkurrenz zu buchen.

Denn dort kämpft man mit stumpfen Waffen: wenn das Keyword weder in der Anzeige noch auf der Landingpage zu finden ist, ist ein schlechter QF die Regel. Damit einher geht dann meist ein drastisch höherer CPC im Vergleich zu dem, was der Konkurrent selbst bei seinem Brand für die gleiche Position bezahlen muss.

Suchanfragen nach "Keyword Fremder Brand" (also z.B. "Präzisionswaagen Präziwa" kann man u.U. aber auch wirtschaftlich abdecken, indem man "keyword" bzw. +keyword (also z.B. "präzisionswaagen" bzw. +präzisionswaagen) einbucht und so die Longtails zum fremden Brand nebenbei mit abdeckt.

Im Bericht zu den Suchanfragen findet man dann genauere Informationen dazu welches dieser Longtail-Keywords wie performed.

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Akzeptiert von Themenautor Arnold L
September 2015

Betreff: Brand der Mitbewerber als Keywords im Such-Netzwerk

Rang 18
# 3
Rang 18

Hallo Arnold,

vielen Dank für deine Frage hier im Forum!

Persönlich finde ich, dass es Sinn macht. Das Thema polarisiert aber durchaus. Schau mal hier, diese Methoden finde ich ganz gut und einleuchtend.

 

Du kannst das Brand auch im Text verwenden, solange die Konkurrenz es nicht von Google schützen lässt.

 

Beste Grüße
Jean-Pierre

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Akzeptiert von Themenautor Arnold L
September 2015

Betreff: Brand der Mitbewerber als Keywords im Such-Netzwerk

Top Beitragender
# 4
Top Beitragender
Hallo Arnold,

das kommt drauf an.
Zu erst möchte ich jedoch auf Jean-Pierre eingehen:
>>Du kannst das Brand auch im Text verwenden, solange die Konkurrenz es nicht von Google schützen lässt.
Ja, rein technisch ist dies möglich. Aber da es dem Wettbewerber schlicht nicht gefallen wird, wirst Du wohl schnell ein schreiben vom Wettbewerber mit einer schönen Zahl zu seinen Gunsten auf dem Schreibtisch haben.

Für die Frage, ob Brandbidding für den Brand des Wettbewerbers sinnvoll ist, musst Du Dir ein paar Fragen beantworten:
- Bietet er auch auf Deinen Brand? -> wie viel Verlust hast Du hierdurch?
- Wie teuer wäre das bieten auf seinen Brand? -> wie viel mehr Conversions kannst Du hier generieren?
- Wenn Du anfängst auf ihn zu bieten, was wird er machen? Auf Deinen Brand bieten? Kannst Du es Dir leisten das hierdurch evtl. auch Deine Brandkosten steigen, wenn er stark bietet? Kannst Du ihm mit dem Brandbidding genauso bedrängen/stören, wie er es bei Dir kann?
- Wer bietet noch auf Eure Brands?

Abhängig der Antworten der Fragen entscheide ich immer, ob es sinnvoll ist auf den Wettbewerb zu bieten oder es zu lassen.

Grüße
Maren

Find me on: LinkedIn | Xing | maren-ockels.com

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Akzeptiert von Themenautor Arnold L
September 2015

Betreff: Brand der Mitbewerber als Keywords im Such-Netzwerk

Top Beitragender
# 6
Top Beitragender

Hallo Arnold,

 

das lässt sich generell nicht beantworten und ist meiner Meinung nach, abhängig von der einzelnen Situation, Wettbewerb und Branche. 

 

Meistens stellt sich zu aller erst die Frage ob man das Risiko eingehen möchte, dass die Konkurrenz nachzieht und ebenfalls auf den eigenen Brand bucht. Habe ich das größere Brand Suchvolumen oder bin ich Adwords technisch nicht gut aufgestellt, kann das definitiv nach hinten losgehen. Zusätzlich ist es eine Rechenfrage. Eine Wettbewerber Kampagne weist oft schlechte Klickraten und Conversionrates auf. Diese Kombi ist natürlich das beste Mittel um Geld zu verbrennen und macht das Vorhaben unter Umständen unrentabel. 

 

@Jean-Pierre:

"Du kannst das Brand auch im Text verwenden, solange die Konkurrenz es nicht von Google schützen lässt."

-> Das sehe ich nicht so. Grade bei Wettbewerbern geht man damit ein hohes Abmahnrisiko ein. 

 

Viele Grüße

Mario

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# 2
Top Beitragender

... idR nur wenn mich der Kunde dazu zwingt :-)

Wenn der Kunde nur ein begrenztes Budget hat und das außerdem noch profitabel verwendet werden soll, gibt es meist bessere Möglichkeiten, als ausgerechnet die Brand-Keywords der Konkurrenz zu buchen.

Denn dort kämpft man mit stumpfen Waffen: wenn das Keyword weder in der Anzeige noch auf der Landingpage zu finden ist, ist ein schlechter QF die Regel. Damit einher geht dann meist ein drastisch höherer CPC im Vergleich zu dem, was der Konkurrent selbst bei seinem Brand für die gleiche Position bezahlen muss.

Suchanfragen nach "Keyword Fremder Brand" (also z.B. "Präzisionswaagen Präziwa" kann man u.U. aber auch wirtschaftlich abdecken, indem man "keyword" bzw. +keyword (also z.B. "präzisionswaagen" bzw. +präzisionswaagen) einbucht und so die Longtails zum fremden Brand nebenbei mit abdeckt.

Im Bericht zu den Suchanfragen findet man dann genauere Informationen dazu welches dieser Longtail-Keywords wie performed.

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# 3
Rang 18

Hallo Arnold,

vielen Dank für deine Frage hier im Forum!

Persönlich finde ich, dass es Sinn macht. Das Thema polarisiert aber durchaus. Schau mal hier, diese Methoden finde ich ganz gut und einleuchtend.

 

Du kannst das Brand auch im Text verwenden, solange die Konkurrenz es nicht von Google schützen lässt.

 

Beste Grüße
Jean-Pierre

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Top Beitragender
# 4
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Hallo Arnold,

das kommt drauf an.
Zu erst möchte ich jedoch auf Jean-Pierre eingehen:
>>Du kannst das Brand auch im Text verwenden, solange die Konkurrenz es nicht von Google schützen lässt.
Ja, rein technisch ist dies möglich. Aber da es dem Wettbewerber schlicht nicht gefallen wird, wirst Du wohl schnell ein schreiben vom Wettbewerber mit einer schönen Zahl zu seinen Gunsten auf dem Schreibtisch haben.

Für die Frage, ob Brandbidding für den Brand des Wettbewerbers sinnvoll ist, musst Du Dir ein paar Fragen beantworten:
- Bietet er auch auf Deinen Brand? -> wie viel Verlust hast Du hierdurch?
- Wie teuer wäre das bieten auf seinen Brand? -> wie viel mehr Conversions kannst Du hier generieren?
- Wenn Du anfängst auf ihn zu bieten, was wird er machen? Auf Deinen Brand bieten? Kannst Du es Dir leisten das hierdurch evtl. auch Deine Brandkosten steigen, wenn er stark bietet? Kannst Du ihm mit dem Brandbidding genauso bedrängen/stören, wie er es bei Dir kann?
- Wer bietet noch auf Eure Brands?

Abhängig der Antworten der Fragen entscheide ich immer, ob es sinnvoll ist auf den Wettbewerb zu bieten oder es zu lassen.

Grüße
Maren

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Rang 18
# 5
Rang 18

Hallo Matthias,

beim komplett stupiden Bewerben von Konkurrenzprodukten/-brands kann ich deine Argumente gut nachvollziehen.

Wenn es jedoch darum geht unzufrieden Nutzer z.B. bei Versicherungsverträgen abzuwerben, dann sehe ich da schon mehr Potential.

 

@makato ganz klar muss man sich hier an rechtliche Grundlagen halten, bei welchen es sicher Lücken gibt. Bei geplanten Formulierungen sollte man zumindest etwas Ahnung von diesen Grundlagen haben. Da möchte ich mich aber auch nicht aus dem Fenster lehnen. Hinzukommt die Frage, die du dir ja auch als erstes stellst, ob der Anwalt es wert ist bzw. ob er nicht lieber auch einfach auf deine keywords bieten sollte. Das Feedback was ich hier bisher bekommen habe ist insofern ziemlich mager, als das so viele Konkurrenten das gar nicht wirklich mitbekommen. Ein Risiko bleibt es aber absolut!

Beste Grüße
Jean-Pierre

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Top Beitragender
# 6
Top Beitragender

Hallo Arnold,

 

das lässt sich generell nicht beantworten und ist meiner Meinung nach, abhängig von der einzelnen Situation, Wettbewerb und Branche. 

 

Meistens stellt sich zu aller erst die Frage ob man das Risiko eingehen möchte, dass die Konkurrenz nachzieht und ebenfalls auf den eigenen Brand bucht. Habe ich das größere Brand Suchvolumen oder bin ich Adwords technisch nicht gut aufgestellt, kann das definitiv nach hinten losgehen. Zusätzlich ist es eine Rechenfrage. Eine Wettbewerber Kampagne weist oft schlechte Klickraten und Conversionrates auf. Diese Kombi ist natürlich das beste Mittel um Geld zu verbrennen und macht das Vorhaben unter Umständen unrentabel. 

 

@Jean-Pierre:

"Du kannst das Brand auch im Text verwenden, solange die Konkurrenz es nicht von Google schützen lässt."

-> Das sehe ich nicht so. Grade bei Wettbewerbern geht man damit ein hohes Abmahnrisiko ein. 

 

Viele Grüße

Mario

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Rang 18
# 7
Rang 18
Hallo!

Ich habe jetzt mal kurz nur etwas bei wikipedia quer gelesen. Daher hat das absolut kein Anspruch auf Richtigkeit.

Die Nennung oder der Vergleich sollte m.E. nach z.B. erlaubt sein, wenn du bei Stiftung Warentest den ersten Platz hast aber dein Konkurrent "nur" den zweiten. Wenn man das so durch Text und Landing Page objektiv und nicht herabwürdigend darstellt, sollte es auch keine Abmahnung geben.

Oder habt ihr konkrete andere Erfahrungen bzw habe ich etwas missverstanden?

Ganz abgesehen davon, bin ich komplett auf eurer Seite. Ich will das Thema lediglich offen diskutieren und nicht verteufeln, weil es in einigen Fällen Abmahnungen gab/gäben könnte.

Beste Grüße
Jean-Pierre

Betreff: Brand der Mitbewerber als Keywords im Such-Netzwerk

Top Beitragender
# 8
Top Beitragender

Hallo Jean-Pierre,

 

bisher habe ich es zweimal erlebt, dass Abmahnungen aufgrund der Nennung eines Wettbewerbers im Anzeigentext eingegangen sind. Ob und wer da nun bei Stiftung Warentest oben stand (sehr abenteuerlich^^), spielt im Grunde keine Rolle. Ich wollte nur klarstellen, dass man damit ein erhöhtes Risiko eingeht, welches für KMUs oder Agenturen unter Umständen existenzbedrohend sein kann, wenn sie keinen ausreichenden Versicherungsschutz oder Rechtsbeistand haben.  

 

Gruß

Mario

Betreff: Brand der Mitbewerber als Keywords im Such-Netzwerk

Rang 18
# 9
Rang 18
Hallo Mario,

ah ok sehr interessant! Ich schätze mal, dass du hier keine Details teilen kannst d.h. wie die Texte hießen und was auf der Landingpage war oder? Denn genau hier, machen die Anwälte einen Unterschied nach meinem Verständnis.

Da gebe ich dir auf jeden Fall recht. Ohen entsprechenden Beistand sollte man ganz sicher vorsichtig sein.

Vielleicht nochmals kurz zu meinem Beispiel mit Stiftung Wartentest, denn es scheint mir als ob das etwas unklar war. Nach dem was ich gelesen habe, ist ein Vergleich in Werbetexten durchaus gestattet, sofern er objektiv und nachvollziehbar und und und ist. Ein anerkanntes und teilweise öffentliches Ranking sollte dies ja erfüllen daher mein Beispiel.

Beste Grüße
Jean-Pierre

Betreff: Brand der Mitbewerber als Keywords im Such-Netzwerk

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Top Beitragender
# 10
Top Beitragender

Hallo Jean Pierre,

das Vergleichende Werbung nicht per se verboten ist in Deutschland ist sicher das eine und durch verschiedene Werbemaßnahmen der letzten Jahre und verschiedene Urteile dazu bekannt.
Das andere ist, dass das UWG nach dem Grundsatz "Wo kein Kläger, da kein Beklagter" handelt. Aber genau darin liegt das Problem, dass man erst rausfinden muss, wo man auf einen Kläger trifft. Wenn sich niemand von dem Vergleich belästigt fühlt, gut. Falls doch und dieser eine größere Rücklage für einen gewieften Anwalt hat, dann sieht es anders aus. Dann kann das gerne mal richtig teuer werden.

Daher rate ich stark dazu, bevor man den Wettbewerber im Anzeigentext erwähnt, dies mit einem Anwalt für Markenschutz der sicher auch mit online Werbung auskennt, zu besprechen. Und das Risiko abzuwägen.

Ich habe nichts gegen eine offene Diskussion, doch ist dieses ein sehr heikles Thema und wir müssen m.E. daher sicher stellen, dass der Threat bei kurzem Querlesen nicht missverstanden werden kann!

 

Ergänzung:

Es geht im Zweifel nicht darum, wo der Anwalt den Unterschied macht! Sondern wo der Richter ihn macht!

 

Und wenn Du Dir aktuelle Urteile dazu ansiehst oder Dich auch nur kurz mit einem Anwalt für Markenrecht/Online Werbung unterhälst, dann wirst Du z.T. nicht glauben, was die alten Herrschaften an Deutschen Gerichten bereits alles entschieden haben. Bestes Beispiel war doch nur im Google Shopping das Urteil, dass in den PLA Anzeigen der 100g Preis mit angezeigt werden muss.

Gruß
Maren

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