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Neu bei AdWords? Du hast gerade dein AdWords Konto eröffnet und fragst Dich, welche Keywords, Anzeigen und Kontoeinstellungen Du wählen sollst, um deine Marketingziele optimal zu erreichen? Oder hast Du deine erste Kampagne bereits gestartet und möchtest wissen, was Du noch verbessern könntest? Stelle hier deine Fragen. Hier findest Du auch wertvolle Tipps, wie Du Dich mit deinem AdWords-Konto vertraut machst.
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Conversion Kosten / Conversion Wert

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Rang 5
# 1
Rang 5

Hallo,

 

ich würde gern wissen, wie/wo ihr die Grenze für die Rentabilität einer Conversion setzt und sich die AdWords Anzeigenschaltung so auch lohnt.

 

Bsp:

Der Kunde erzielt durch den Verkauf seines Produktes bzw. seiner Dienstleistung Summe x EUR, sagen wir mal 150 EUR. Wie hoch dürfen dann max. die Kosten pro Conversion sein, damit sich das noch lohnt? Müssen die Kosten/Conv. generell nur unter 150 EUR liegen oder setzt ihr dafür einen x % Prozent an, sagen wir mal 10%, also 15 EUR? Müsste man diese Grenze nicht auch bei jedem Produkt/Produktgruppe oder Dienstleistung separat festlegen, abhängig davon wie viel Umsatz daraus generiert wird?

 

Vielen Dank

Sylvia 

 

 

2 Expertenantwort(en)verified_user
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Lösung
Akzeptiert von Kai-de-Wals (Top Beitragender)
September 2015

Hallo Sylvia, ich sehe das wie Philip. Der Kunde muss Dir...

Top Beitragender
# 3
Top Beitragender
Hallo Sylvia,

ich sehe das wie Philip. Der Kunde muss Dir mitteilen, wie viel ihm die Bewerbung eines Warenkorbes wert ist/kosten darf. Nur er kennt (hoffentlich) seine Preiskalkulation, Marge, Warenkorbwerte, Customer Lifetime Value etc.
Mir war es immer sehr wichtig, dass der Kunde mir dies mitgeteilt hat. Und/oder ich Zugang zum Analytics e-Commerce Tracking hatte und mit der Angabe der durchschnittlichen Marge je Warengruppe mir ein Bild machen konnte.

Gruß
Maren
Find me on: LinkedIn | Xing | maren-ockels.com

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setzt ihr dafür einen x % Prozent an, sagen wir mal 10%,...

Rang 10
# 2
Rang 10
setzt ihr dafür einen x % Prozent an, sagen wir mal 10%, also 15 EUR? Müsste man diese Grenze nicht auch bei jedem Produkt/Produktgruppe oder Dienstleistung separat festlegen, abhängig davon wie viel Umsatz daraus generiert wird?

Das wäre sinnvoll,ja. Die Marge müsst ihr intern berechnen und kann von Produkt zu Produkt stak schwanken.
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Akzeptiert von Kai-de-Wals (Top Beitragender)
September 2015

Hallo Sylvia, ich sehe das wie Philip. Der Kunde muss Dir...

Top Beitragender
# 3
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Hallo Sylvia,

ich sehe das wie Philip. Der Kunde muss Dir mitteilen, wie viel ihm die Bewerbung eines Warenkorbes wert ist/kosten darf. Nur er kennt (hoffentlich) seine Preiskalkulation, Marge, Warenkorbwerte, Customer Lifetime Value etc.
Mir war es immer sehr wichtig, dass der Kunde mir dies mitgeteilt hat. Und/oder ich Zugang zum Analytics e-Commerce Tracking hatte und mit der Angabe der durchschnittlichen Marge je Warengruppe mir ein Bild machen konnte.

Gruß
Maren
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Hallo, das "Problem" in diesem Spezialfall ist, dass der...

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Rang 5
# 4
Rang 5

Hallo,
das "Problem" in diesem Spezialfall ist, dass der Kunde nur als Vermittler einer Dienstleistung agiert und entsprechende Anzeigen schaltet und höchstwahrscheinlich auch nur einen Betrag x als Provision erhält (vielleicht 10 Prozent vom Umsatz den der eigentliche Anbieter macht). Demnach ist auf seiner Seite auch die Einrichtung des e-Commerce Tracking Codes wenig zielführend. Ich frage mich allerdings ob das überhaupt so wirklich Sinn macht Anzeigen zu schalten, da der eigentliche Anbieter ebenfalls AdWords betreibt.

 

 

Zum Thema ecommerce Tracking/Warenkorb bei Shops: Wenn der durchschnittliche Warenkorb bei 75 EUR liegt, müssen die Kosten/Conv. bei Adwords logischerweise drunter liegen. Gibt es hierfür Richtwerte/Empfehlungen z.B. max. 15% vom durchschnittlichen Warenkorb darf eine Conv. kosten oder ist das egal, hauptsache er liegt darunter. Klar, je niedriger die Kosten/Conv. umso höher der Gewinn Smiley (zwinkernd)

Hey Sylvia, Ich kenne keinen Richtwert, der wirklich allg...

Rang 10
# 5
Rang 10
Hey Sylvia,

Ich kenne keinen Richtwert, der wirklich allgemeingültig sein könnte. Mit bis zu 20% liegst du vermutlich aber auf der sicher(er)en Seite Smiley (zwinkernd) Allerdings kann der Wert auch durch Cross Channel Attribution höher oder niedriger sein. Ein komplexes Thema und ewige Baustelle.

Wenn doppelt Werbung gemacht wird tretet ihr unter Umständen in direkten Wettbewerb und die CPCs (und auch die CPOs) steigen. Je nach Marketingstrategie ist das geduldet aber sicherlich nicht optimal.

Wir haben sehr selten eine derartige Rechnung direkt in d...

Top Beitragender
# 6
Top Beitragender
Wir haben sehr selten eine derartige Rechnung direkt in den Statistiken drin, weil viele Kunden die über Shops verfügen, haben oftmals verschiedene Gewinnmargen auf unterschiedliche Produkte. Das macht die Berechnung schwer. Aber die Kunden können später intern die verkauften Produkte, deren Margen mit den AdWords-Kosten tabellarisch, manuell gegenüberstellen. Nicht schön, aber es geht manchmal nicht anders.
Wir haben auch Kunden deren Werbekosten deutlich höher sind als deren Einnahmen. Das soll natürlich kein Dauerzustand sein, aber die wissen, dass sie erst einmal gegen seit Jahren etablierte Mitbewerber ankämpfen müssen. Leider gibt es nicht wenige Kunden die denken, wenn der Onlineshop steht, dass dann alle die Tür einrennen...

Also Fazit: Pauschal kann man Deine Frage glaube ich nicht wirklich beantworten, da muss jeder Kunde selber direkt mit Dir sprechen, welche Möglichkeiten der Datenermittlung er überhaupt hat.
Viele Grüsse, Sönke
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