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Neu bei AdWords? Du hast gerade dein AdWords Konto eröffnet und fragst Dich, welche Keywords, Anzeigen und Kontoeinstellungen Du wählen sollst, um deine Marketingziele optimal zu erreichen? Oder hast Du deine erste Kampagne bereits gestartet und möchtest wissen, was Du noch verbessern könntest? Stelle hier deine Fragen. Hier findest Du auch wertvolle Tipps, wie Du Dich mit deinem AdWords-Konto vertraut machst.
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Eure Meinung zu externe Bid Management Systemen

Rang 8
# 1
Rang 8

Hallo zusammen,

 

mich würde mal eure Meinung zu externen Bid Management Systemen wie z.B. intelliad interessieren. Haben die in Zeiten von Adwords Regelsystemen, sowie diverser in Adwords integrierter automatischer CPC und CPA Auktionsalgorithmen noch einen deutlichen Mehrwert, sodass sich die teils nicht zu unterschätzenden Kosten lohnen? Natürlich nicht bei einem Budget von vl. 300 € / Monat - aber wenn es so in die Richtung 3000-15000 € / Monat geht. Wie ist eure Meinung dazu und habt ihr eventuell schon einmal positive oder negative Erfahrungen damit gesammelt?

 

Die Bereiche Reporting, Multichanneltracking (da zum Teil auch im neuen Analytics abgedeckt) können mich nun nicht umhauen. Aber wenn das Bid Management dieser Anbieter deutlich besser funktioniert - gerade für E-Commerce Sites, wo Umsätze erfasst werden etc. wäre das interessant.

 

Vielen Dank und Grüße

Dominik

3 Expertenantwort(en)verified_user

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Akzeptiert von Justyna (Rang 12)
September 2015

Hallo Dominik, wie es immer so ist, gibt es für verschied...

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

Hallo Dominik,

wie es immer so ist, gibt es für verschiedenen Einsatzwecke verschieden geeignete Systeme. Um es mir mit den Anbieter nicht zu verderben, versuche ich es mal generisch zu formulieren.

Es gibt Systeme, die eher regelbasiert arbeiten und einfache Algorithmen haben und solche mit komplexem Algorithmen, die z.B. portfoliobasiert arbeiten.

Für den Rechtsanwalt um die Ecke reicht ein einfaches System, weil es hier eher um Budgetkontrolle gehen, vielleicht noch darum Anrufe zu tracken. Wenn man einen größeren Shop betreibt sollte man meiner Meinung nach eher ein Portfolio-basiertes System nehmen und eines was ein gutes Attribution Modell hat um Cross-Channel gut abzudecken.

Allerdings arbeitet natürlich auch jeder anders. ich kenne auch Kunden die schwören auf exakte Analysen und dann eine (halb)-manuelle Umsetzung ,um den menschichen und Marketing-Faktor einfließen lassen zu können.

Es steht auf vielen Systemen drauf, dass Sie auf den CPA "optimieren". Aber die Qualität ist extrem! unterscheidlich. Qualität ist natürlich auch dehnbar. Selbst das beste System kann nur so gut regeln, wie die Vorgabe:-)

Es gehört deshalb auch viel erfahrung dazu. Leider denke viele Kunden, dass die Systeme "auf Knopfdruck" funktionieren und sich selbst regeln und die Hersteller beflügeln dieses denken. Aber dann zahlt man dreinfach. Für das Tool, für die Mehrkosten und für die Werbekosten:-)

Also ab 7.000€ kann sich das schon lohnen.

Ich finde allerdings gerade das Crosschannel-Tracking interessant, weil das Geld spart. Das spart viel mehr als ob ich bei Google nen Klick für 0,34€ oder 0,35€ kaufe.

 

Grüße

Thorsten

 

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Akzeptiert von Kai-de-Wals (Top Beitragender)
September 2015

Hallo Dominik,   als Mitarbeiter von DC Storm - einem Anb...

Top Beitragender Alumni
# 10
Top Beitragender Alumni

Hallo Dominik,

 

als Mitarbeiter von DC Storm - einem Anbieter von Bid Management und Multichannel Tracking Lösung - möchte ich hier auch kurz mein Statement zu der Frage abgeben.

 

Auch diese Frage lässt sich wieder ganz einfach beantworten: Es kommt darauf an. Smiley (fröhlich) Bei kleinen Monatsbudgets wird es unter Umständen schwierig, da dann die Mindestkosten des Tools schon das ganze Budget verschlingen.

 

Ab einem Monatsbudget von 5.000 € wird es dann schon interessanter. Es gibt aber auch Bid Management Tool-Anbieter, die erst bei größeren Budgets >10K "warm" werden.

 

Wie Thomas schon geschrieben hat, musst du dir selbst im Klaren sein, was du machen möchtest, was deine Ziele sind und was du bereit bist auszugeben. Bezüglich des eigenen Kostenbudgets spielen meiner Meinung nach 2 Faktoren eine Rolle:

 

1) Die Performanceverbesserung: Du möchtest die Performance verbessern, da das Tool bei vielen Keywords und Anzeigengruppen schneller reagieren und die Gebote anpassen kann, als du es selbst machen kannst.

 

2) Die Zeitersparnis: Neben der Performance hast du nun auch mehr Zeit, um dich um andere Dinge oder um Sachen intensiver zu kümmern, für die wegen der Gebotsoptimierung weniger Zeit war: Conversion-Optimierung, Anzeigentexte verbessern, Qualitätsfaktor-Analysen, etc.

 

Dann kommt die Toolwahl. Hier kommt es darauf an, was du machen möchtest und was deine Ziele sind.

 

Wenn du keine große Zeit hast, keine komplexen Conversion-Prozesse hast, nicht selbst eingreifen und einfach das Tool machen lassen möchtest, dann ist wahrscheinlich ein Anbieter mit automatischem Algorithmus die richtige Wahl für dich.

 

Wenn du aber komplexe Conversion-Prozesse hast, du Stornos mit ein berechnen oder auf Basis zu erwartender Gewinne optimieren möchtest, dann ist eventuell ein regelbasiertes Tool die bessere Wahl. Klar, hier ist der Setup-Aufwand bzw. die Setup-Kosten höher, dafür lassen sich hier die Gebotsregeln genau nach den jeweiligen Website-Zielen und dem Conversion-Prozess ausrichten.

 

Aber Achtung: Die Tools sind nur ein Aufsatz auf die Basis, sprich dein AdWords Account und deine Website. Die Tools sind auch immer nur so gut, wie die Basis darunter. Wenn dein Account schlecht strukturiert ist oder dein Webshop grottenschlecht ist, dann kann auch ein Tool keine Wunder bewirken. Kein Tool wird automatisch deinen Account aufräumen und dir eine neue Website bauen.

 

Daher bin ich auch der Meinung, dass ein Tool einen guten AdWords Account-Manager NICHT ersetzt. Es soll diesen unterstützen und ihm mehr Zeit für die qualitative Arbeit geben. Die quantitative Arbeit lässt man vom Tool regeln.

 

So und jetzt sind wir gespannt, wie deine Entscheidung ausfällt. Du kannst ja mal berichten. Smiley (fröhlich)

 

Viele Grüße

Bfri

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Akzeptiert von Themenautor dom92
September 2015

Hallo Dominik, Die externen Tools haben ihre Daseinsberec...

Top Beitragender Alumni
# 12
Top Beitragender Alumni

Hallo Dominik,


dominik schrieb:
die Trennung zwischen quantiativer und qualitativer Arbeit spiegelt den Aspekt gut wieder und so hatte ich diesen Optimierungsprozess auch auf den Schirm.

Na, dann sind wir doch einer Meinung. Smiley (fröhlich)


Im Kern frage ich mich allerdings ob die externen Tools im Vergleich zu den Adwords eigenen Lösungen eine Daseinsberechtigung haben, welche vor allem auch Ihre Kosten rechtfertigen. Pimär steht die Conversionanzahlmaximierung und Einhaltung eines CPA im Vordergrund. Es gibt allerdings auch durchaus Konten, wo die Conversionanzahl nicht die optimale Kennzahl ist und zwingend auch der erzielte Conversion-Wert im Verhältnis zu den Kosten gesetzt werden sollte. Was können die Bidmanagement Tools hier besser lösen, als die Regelsysteme und kostenlosen Bidmanagement Lösungen von Adwords?

Die externen Tools haben ihre Daseinsberechtigung, sonst würden sie nicht genutzt werden. Allerdings hast du Recht, dass sie nicht für jeden Werbetreibenden Sinn machen. Wenn du mit den automatischen AdWords Regeln und dem AdWords Conversion Tracking klar kommst, dann einfach verwenden und zufrieden sein.

 

Wir haben aber auch Kunden, die so viele Regeln erstellen möchten, dass sie bei AdWords an die Grenzen stoßen. Dann muss ein Tool her.

 

Wenn ich auch andere Kanäle außer AdWords beim Gebotsmanagement berücksichtigen möchte und die Conversions und Umsätze gleichmäßig oder unterschiedlich gewichtet auf die beteiligten Kanäle verteilen möchte, dann muss ein Tool her. AdWords kennt nur den einen Kanal.

 

Wenn ich die Google AdWords Ad Parameter verwenden möchte, um meine aktuellen Preise oder Verfügbarkeiten je Keyword in die Anzeigen aufzunehmen, dann muss ein Tool her, da dies nur über die AdWords API abgebildet werden kann.

 

Wenn du als Ecommerce-Anbieter Anzeigen automatisch pausieren möchtest, wenn die Produkte nicht mehr auf Lager sind, dann musst du ein Tool nutzen, welches die Daten aus deinem Warenwirtschaftssystem importiert und auf Basis dieser Daten regelmäßig den Status von Keywords oder Anzeigengruppen steuert.

 

Wenn du deine Conversion-Daten nicht an Google übergeben möchtest, dann muss ein externes Tool her.

 

Wenn du nicht nur AdWords, sondern auch auch Yahoo! oder bald adCenter nutzt, dann muss ein Tool her, um das ganzheitlich zu steuern.

 

Wir setzen gerade als Anforderung für einen Kunden eine Gebotsstrategie um, die für Keywords unterschiedliche Gebote testet und dann das Gebot mit der besten Performance weiter laufen lässt. Keywords, die gar nicht performen können nach Benachrichtigung pausiert werden. Optimierte und pausierte Keywords laufen nach einiger Zeit wieder in einen neuen Test. Die Performance wird auf Basis von geschätzten Gewinnen ermittelt, da sich der wirkliche Gewinn erst später realisiert, wenn das Angebot wirklich beauftragt wird. Dabei fließt der Conversion-Typ (es gibt mehrere), die Marge pro Typ und die Beauftragungsrate pro Typ in die Berechnung ein. Das geht nur, mit komplexen, verschachtelten Regeln, wie sie in AdWords nicht möglich sind.

 

Ich hoffe, das sind ein paar Ansatzpunkte für externe Tools und die dir für deine Einschätzung weiter helfen. Damit schließe ich wieder den Kreis zu meinem Eingangsstatement: Es kommt drauf an. Smiley (fröhlich)

 

Viele Grüße

Bfri

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Akzeptiert von Justyna (Rang 12)
September 2015

Hallo Dominik, wie es immer so ist, gibt es für verschied...

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

Hallo Dominik,

wie es immer so ist, gibt es für verschiedenen Einsatzwecke verschieden geeignete Systeme. Um es mir mit den Anbieter nicht zu verderben, versuche ich es mal generisch zu formulieren.

Es gibt Systeme, die eher regelbasiert arbeiten und einfache Algorithmen haben und solche mit komplexem Algorithmen, die z.B. portfoliobasiert arbeiten.

Für den Rechtsanwalt um die Ecke reicht ein einfaches System, weil es hier eher um Budgetkontrolle gehen, vielleicht noch darum Anrufe zu tracken. Wenn man einen größeren Shop betreibt sollte man meiner Meinung nach eher ein Portfolio-basiertes System nehmen und eines was ein gutes Attribution Modell hat um Cross-Channel gut abzudecken.

Allerdings arbeitet natürlich auch jeder anders. ich kenne auch Kunden die schwören auf exakte Analysen und dann eine (halb)-manuelle Umsetzung ,um den menschichen und Marketing-Faktor einfließen lassen zu können.

Es steht auf vielen Systemen drauf, dass Sie auf den CPA "optimieren". Aber die Qualität ist extrem! unterscheidlich. Qualität ist natürlich auch dehnbar. Selbst das beste System kann nur so gut regeln, wie die Vorgabe:-)

Es gehört deshalb auch viel erfahrung dazu. Leider denke viele Kunden, dass die Systeme "auf Knopfdruck" funktionieren und sich selbst regeln und die Hersteller beflügeln dieses denken. Aber dann zahlt man dreinfach. Für das Tool, für die Mehrkosten und für die Werbekosten:-)

Also ab 7.000€ kann sich das schon lohnen.

Ich finde allerdings gerade das Crosschannel-Tracking interessant, weil das Geld spart. Das spart viel mehr als ob ich bei Google nen Klick für 0,34€ oder 0,35€ kaufe.

 

Grüße

Thorsten

 

Hallo Dominik, wie schon von Thorsten geschrieben, kommt...

Top Beitragender
# 3
Top Beitragender

Hallo Dominik,

wie schon von Thorsten geschrieben, kommt es drauf an. Neben dem Budget (in Relation zu den mit dem Tool verbundenen Mindest- und Mehrkosten) sind Zahl der Accounts (mehr als einer?), Ausrichtung der Kampagnen (international?), Traffic und Conversion-Menge und potentielle Zeitersparnis gute und abzuwägende Argumente.

Bid Management Systeme sind heute längst keine einfachen Gebots-Regler mehr, sondern bieten eine Vielzahl an Features zum einfacheren Kampagnenmanagenent und effizienten Reporting. Welche man gerade benötigt, muss man wiederum individuell bewerten.

Jedes Bid Management ist nur so gut, wie derjenige, der es bedient - und wie gut die Datenbasis ist (z.B. kann bei 2 Conversions pro Woche  keine statistische Signifikanz entstehen).

Multichannel ist denke ich ein sehr gutes Argument für ein solches System. Analytics mag eine Multichannel-Visualisierung anbieten, diese aber auf Keyword Ebene effektiv in eine Optimierung einfließen zu lassen, ist sehr Zeit-(und damit Kosten-) intensiv. Wer Produkte mit längeren Entscheidungszyklen verkauft und mit Last-Cookie-Wins-Methode optimiert, wird häufig einen Nachteil gegenüber denen haben, die übergreifend optimieren. Aus meiner Erfahrung bringt Multichannel Betrachtung aufgrund von besser verteilten Geboten und Budgets mehr Umsatz und somit mehr Gewinn - und somit sind zusätzliche Kosten schnell wieder eingespielt.

Innerhalb der Systeme gibt es viele Unterschiede bzgl. des Themenschwerpunktes (Kampagnenmanagement, Optimierung, Internationalisierung), bzgl. der Einfachheit in der Bedienung und bzgl. der Freiheitsgrade bei der Optimierung (in der Regel komplementär).

Ein Nachteil, den externe Systeme haben ist, dass sie von der API-Weiterentwicklung von Google abhängig sind, die der Frontend-Entwicklung häufig deutlich hinterherhängt.

Ich würde mich nicht konkret festlegen, aber ab einem fünfstelligen Monatsbudget kann sich ein Einsatz sicher lohnen. Darunter ist die Kombination AdWords-Oberfläche+AdWords-Editor+Analytics sicher auch eine gangbare Lösung. Bei einigen Anbietern gibt es auch die Möglichkeit eines kurzläufigen Tests.

Hallo Dominik,   Danke - für diese Frage.   Ich sehe das...

Rang 11
# 4
Rang 11

Hallo Dominik,

 

Danke - für diese Frage.

 

Ich sehe das fast genauso wie Thorsten und Thomas. Wir arbeiten heute mit zwei Bid Management Systemen und auch immer manuell. Ich traue keiner Variante 100%. Dadurch können wir zwei verschiedene innovative Anbieter gleichzeitig verfolgen. Ausserdem teste ich gerade aktuell ein neueres amerikanisches System. Du siehst, auch für uns ist die Wahl nicht ganz einfach und wie Thomas erwähnt hat, je nach Einsatz (MCC-fähigkeit, International, Multichannel-Optimierung usw.) wird das eine oder andere System bevorzugt.

 

Ich frage mich, ob sich ein Bid Management System unter 20K Google AdWords Werbekosten tatsächlich rechnet. Die direkten Kosten sind schnell kalkuliert und navollziehbar. Aber wie schon erwähnt, ist ein Bid Management nur so gut, wie das erarbeitete Know-how. Wir haben in den letzten zwei Jahren mehr Tests mit Bid Management Systemen durchgeführt als direkt in der Kampagnen Optimierung. Das ist sehr viel Zeit. Und da kaum eine Agentur öffentlich bekannt gibt mit welchem Bid Management System sie arbeiten, kann im Netz nur wenig Know-how aufgeschnappt werden. Whitepapers gibts von keinem System, welche nur annähernd den Algo oder die Strategie-Verfolgung aufzeigen würden. Die indirekten Kosten "Zeit" sind enorm hoch in der Einarbeitung, für Tests aber auch im Monitoring. Wie schon erwähnt, läuft es nicht einfach von allein top, weil es einen gut klingenden Namen hatSmiley (traurig).

 

Gerade heute haben wir wieder einmal das Budget Limit unserer Kunden erhöht, um das Bid-Management einzubinden. Es macht bei zu kleinen Konten einfach keinen Sinn. Die erwähnten Zusatzfunktionalitäten sind nett und je nach Kunde auch tatsächlich nützlich.

 

Wenn wir keine Agentur wären und ich ein Konto mit 20K zu betreuen hätte, würde ich wohl manuell bieten. Ich würde die Zeit lieber nutzen, um auf den QF zu optimieren und Anzeigentexte zu testen, um mir damit im Detail einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen. Zusätzlich Analytics ausreizen, Erkenntnisse in Adwords übertragen und weiter optimieren. Das ist der Weg, den wir oft mehrere Monate lang bei Neukunden beschreiten. Wir testen sehr viele Szenarien bei neuen Accounts, auf die ein Bid Management System einfach nie kommen wird. Das Bid Management System braucht historische Daten. Wenn diese nicht oder unzureichend vorhanden sind, liefert das Bid Management unzureichende Ergebnisse. Manuelle Eingriffe vor Feiertagen, Sommerferienzeit und Weihnachten sind immer nötig. (Ich hoffe SB du verzeihst mir, du liest hier ja mit - Euer System ist immer noch überragend Verlegener Smiley)

 

So, jetzt verfolge ich mal die weitere Diskussion gerne weiter.

 

Gruss

Bruno

Noch ein Nachtrag: Die Frage kommt eh. Das Budget Limit h...

Rang 11
# 5
Rang 11
Noch ein Nachtrag: Die Frage kommt eh. Das Budget Limit haben wir bei 15K. Darunter setzen wir das Bid Management ein, wenn es gewünscht wird und zusätzlich verrechnet werden kann.

Hallo Bruno, da sehe ich auch die Gefahr der Systeme. Sie...

Top Beitragender
# 6
Top Beitragender

Hallo Bruno,

da sehe ich auch die Gefahr der Systeme. Sie wiegen einen in der Sischerheit, dass das System sich um alles kümmert. Den QF hochzubringen bringt, auch im Sinne von CPOs, viel viel mehr. Wer will kann das ja mal in meiner Tabelle nachvollziehen.

 

Grüße

Thorsten

 

@Thorsten Woher kennst du in deiner Tabelle den QF der Mi...

Rang 11
# 7
Rang 11
@Thorsten

Woher kennst du in deiner Tabelle den QF der Mitbewerber? Schätzung oder +/- Berechnung?

Gruss
Bruno

Hallo zusammen, vielen Dank für eure Erfahrungsberichte u...

[ Bearbeitet ]
Rang 8
# 8
Rang 8

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Erfahrungsberichte und Meinungen zum Thema Bidmanagement Lösungen. Ich werde mir das Ganze noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Insbesondere die Arbeitszeit zum Testen des Bidmanagement Systems oder Verwendung dieser zur Optimierung der Qualitätsfaktors ist ein berechtigter Punkt, den man wohl in jedem Fall gut abwägen sollte.

Viele Grüße
Dominik

genaue Schätzung würde ich sagen:-) Seht ihr das anders?

Top Beitragender
# 9
Top Beitragender

genaue Schätzung würde ich sagen:-) Seht ihr das anders?

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Akzeptiert von Kai-de-Wals (Top Beitragender)
September 2015

Hallo Dominik,   als Mitarbeiter von DC Storm - einem Anb...

Top Beitragender Alumni
# 10
Top Beitragender Alumni

Hallo Dominik,

 

als Mitarbeiter von DC Storm - einem Anbieter von Bid Management und Multichannel Tracking Lösung - möchte ich hier auch kurz mein Statement zu der Frage abgeben.

 

Auch diese Frage lässt sich wieder ganz einfach beantworten: Es kommt darauf an. Smiley (fröhlich) Bei kleinen Monatsbudgets wird es unter Umständen schwierig, da dann die Mindestkosten des Tools schon das ganze Budget verschlingen.

 

Ab einem Monatsbudget von 5.000 € wird es dann schon interessanter. Es gibt aber auch Bid Management Tool-Anbieter, die erst bei größeren Budgets >10K "warm" werden.

 

Wie Thomas schon geschrieben hat, musst du dir selbst im Klaren sein, was du machen möchtest, was deine Ziele sind und was du bereit bist auszugeben. Bezüglich des eigenen Kostenbudgets spielen meiner Meinung nach 2 Faktoren eine Rolle:

 

1) Die Performanceverbesserung: Du möchtest die Performance verbessern, da das Tool bei vielen Keywords und Anzeigengruppen schneller reagieren und die Gebote anpassen kann, als du es selbst machen kannst.

 

2) Die Zeitersparnis: Neben der Performance hast du nun auch mehr Zeit, um dich um andere Dinge oder um Sachen intensiver zu kümmern, für die wegen der Gebotsoptimierung weniger Zeit war: Conversion-Optimierung, Anzeigentexte verbessern, Qualitätsfaktor-Analysen, etc.

 

Dann kommt die Toolwahl. Hier kommt es darauf an, was du machen möchtest und was deine Ziele sind.

 

Wenn du keine große Zeit hast, keine komplexen Conversion-Prozesse hast, nicht selbst eingreifen und einfach das Tool machen lassen möchtest, dann ist wahrscheinlich ein Anbieter mit automatischem Algorithmus die richtige Wahl für dich.

 

Wenn du aber komplexe Conversion-Prozesse hast, du Stornos mit ein berechnen oder auf Basis zu erwartender Gewinne optimieren möchtest, dann ist eventuell ein regelbasiertes Tool die bessere Wahl. Klar, hier ist der Setup-Aufwand bzw. die Setup-Kosten höher, dafür lassen sich hier die Gebotsregeln genau nach den jeweiligen Website-Zielen und dem Conversion-Prozess ausrichten.

 

Aber Achtung: Die Tools sind nur ein Aufsatz auf die Basis, sprich dein AdWords Account und deine Website. Die Tools sind auch immer nur so gut, wie die Basis darunter. Wenn dein Account schlecht strukturiert ist oder dein Webshop grottenschlecht ist, dann kann auch ein Tool keine Wunder bewirken. Kein Tool wird automatisch deinen Account aufräumen und dir eine neue Website bauen.

 

Daher bin ich auch der Meinung, dass ein Tool einen guten AdWords Account-Manager NICHT ersetzt. Es soll diesen unterstützen und ihm mehr Zeit für die qualitative Arbeit geben. Die quantitative Arbeit lässt man vom Tool regeln.

 

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Viele Grüße

Bfri