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Faustformel beim Thema Impressionen, Klicks, Leads & Conversions.

Rang 8 T
Rang 8
# 1
Rang 8 T
Rang 8

Hallo zusammen,

 

gibt es eigentlich eine Faustformel (gerne auch in %) beim Thema Impressionen, Klicks, Leads & Conversions.

 

X Budget ergibt     = Bestimmte Anzahl von Impressionen (Abhängig von gebuchten Keywords/ gewählte Keywordoption)

Budget X ergibt     = Bestimmte Anzahl von Klicks (abhängig von Position, Klickpreis, Wettbewerb,Branche etc.) 

X Klicks ergeben   =  X Prozent an Leads/Conversions

 

Erfahrungswerte wären wünschenswert, sofern überhaupt möglich. Anders gefragt wieviel % der impressionierten Anzeigen sollten zu einem Klick führen. (Bspw. 4%)

Von den Klicks, sollten wieviel Prozent der Webseitenbesucher eine Conversion durchführen (bspw3%). Auch wenn es schwierig ist & abhängig von soooo vielen Faktoren,

hätte ich irgendwo gerne eine kleine Orientierung für den B2C & B2B Bereich.

 

Vielen Dank & Gruß,

Pascal

 

 

1 Expertenantwort(en)verified_user

Betreff: Faustformel beim Thema Impressionen, Klicks, Leads & Conv

[ Bearbeitet ]
Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

Hallo @Pascal T,

 

wie Du schon selbst schreibst, kann man das unmöglich sinnvoll eingrenzen. Abgesehen natürlich von der Anzahl an Klicks. Die errechnen sich einfach durch Budget dividiert durch Klickpreis. 

 

Es gibt aber Limits, die man beachten sollte:

 

Wenn die Klickrate über 100% liegt, dann ist was nicht in Ordnung. Es sei denn, es werden die Anzeigenerweiterungen "Sitelinks", "Standorterweiterung" bzw. "Anruferweiterung" genutzt. In diesem Fall kann die Klickrate bis zu 200% betragen. Google berechnet in diesem Fall nämlich bis zu zwei Klicks pro Impression (was viele nicht wissen). Wenn Du also irgendwo eine CTR > 200% findest, dann solltest Du zum Telefon greifen und den Support anrufen.

 

Davon abgesehen liefert Google bei jedem Keyword einen Hinweis, ob die Klickrate i.O. ist oder nicht: Und zwar über den Bestandteil "voraussichtliche Klickrate" beim Qualitätsfaktor. Solange die "überdurchschnittlich" ist, brauchst Du Dir über den tatsächlichen Wert keine großen Gedanken zu machen. "Durchschnittlich" bietet Optimierungspotential, "Unterdurchschnittlich" sollte nach Möglichkeit vermieden werden.

 

Bei der Conversion-Rate gibt es keine Deckelung nach oben, weil pro Klick ggf. auch mehrere Conversions gezählt werden können.

 

Wenn Du oder Dein Kunde AdWords mit dem Ziel "profitabel verkaufen" einsetzt, dann sollte "durchschnittlicher Klickpreis dividiert durch Conversion-Rate" bzw. die Kosten pro Conversion (was das gleiche ist) niedriger sein, als die durchschnittliche Marge des Kunden pro Conversion, wenn er was verdienen will. 

 

Viele Grüße

Mattias