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Neu bei AdWords? Du hast gerade dein AdWords Konto eröffnet und fragst Dich, welche Keywords, Anzeigen und Kontoeinstellungen Du wählen sollst, um deine Marketingziele optimal zu erreichen? Oder hast Du deine erste Kampagne bereits gestartet und möchtest wissen, was Du noch verbessern könntest? Stelle hier deine Fragen. Hier findest Du auch wertvolle Tipps, wie Du Dich mit deinem AdWords-Konto vertraut machst.
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IP Adresse ausschließen - oder nicht?

[ Bearbeitet ]
Rang 6
# 1
Rang 6

Hallo.

Angenommen, ein Unternehmen fährt regelmäßig AdWords

Kampagnen. Angenommen es werde regelmäßig darauf hingewiesen, dass man als Mitarbeiter nicht auf die eigenen Anzeigen klicken soll

Angenommen eine Mitarbeiterin schreibt eine Mail mit dem Hinweis, wenn sie es noch nicht getan hätte, gäbe es die Möglichkeit die eigene IP von der Kampagne auszuschließen. Daraufhin bekam hinweisende Mitarbeiterin eine nicht sehr nett formulierte Mail zurück, dass es Gründe gäbe, warum die eigene IP nicht ausgeschlossen wird.

Mich interessiert jetzt total, was es für Gründe sind (Unwissenheit schließe ich jetzt einfach mal aus), möchte aber nicht noch weiter Öl ins Feuer gießen und nachfragen, was es denn für Gründe gäbe.

 

Vllt könnt ihr mir sagen, was es für Gründe gibt, damit ich unwissende Praktikantin mir etwas Wissen aneignen kann Smiley (fröhlich)

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Lösung
Akzeptiert von Themenautor Andrea H
September 2015

Hallo Andrea, solche Reaktionen kenne ich leider auch.......

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender
Hallo Andrea,

solche Reaktionen kenne ich leider auch....
Sicher kann es Gründe geben, vorne dabei nehme ich mal an, dass die Geschäftsführung sich oft selbst sucht und dann auch eine Anzeige sehen möchte. Erscheint dann keine wird im Marketing angerufen, was denn da los sei.
Ein weiterer ist, dass es vielleicht bei Euch technisch nicht möglich ist. Um eine IP Adresse auszuschließen benötigt man eine Feste IP. In den meisten Fällen hat ein Unternehmen jedoch eine stetig wechselnde, so dass sie nicht ausgeschlossen werden kann.

Frag gerne weiter, von uns bekommst Du keine patzigen Antworten. Wir freuen uns, wenn wir jemandem etwas aus unserem Bereich näher bringen können. Smiley (fröhlich)

Gruß
Maren
Find me on: LinkedIn | Xing | maren-ockels.com

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Akzeptiert von Themenautor Andrea H
September 2015

Hallo Andrea, es ist richtig, dass auch das ""Nicht-Klick...

[ Bearbeitet ]
Rang 16
# 4
Rang 16

Hallo Andrea,

es ist richtig, dass auch das ""Nicht-Klicken" der Anzeige indirekt zu höheren Klickpreisen führt, weil Google dann der Meinung ist, die Relevanz der Anzeigen/Keywords sei zu gering bei der jeweiligen Suchanfrage. Dementsprechend sinkt der Qualitätsfaktor der jeweiligen Keywörter, was wiederum den Klickpreis nach oben treibt.

Wenn deine Chefs der Meinung sind, regelmäßig nach der Anzeige suchen zu müssen, sollen sie doch einfach das Anzeigenvorschau-Tool nutzen. Funktioniert im Prinzip wie die normale Suche auch, verfälscht aber die Statistik nicht. Hier ist das Tool zu finden: http://adwords.google.de/d/AdPreview/?__u=1000000000&__c=1000000000

Das Tool hat zudem den netten Vorteil, dass sich damit recht einfach die Suche von inem anderen als dem eigenen Standort oder auch mit einer anderen google-TLD (also google.ch, . at etc.) simulieren lässt ohne dass man die eigenen Google-Einsellungen verändern muss.

Bezüglich eines Scriptes, was laufend auf Anzeigen klickt: Ehrlich gesagt, das ist weniger die feine englische Art, weil damit das Budget einer Kampagne ausgeschöpft wird, ohne dass real etwas passiert. Sinn der Anzeigen ist es ja, dass nach dem Klick auch eine Aktion folgen soll, also ein Kauf, eine Newsletteranmeldung oder was auch immer. Solche Aktionen grenzen schon an Klickbetrug.

Bezüglich der Sinnhaftigkeit von Brand-Kampagnen wirst du hier auf sehr unterschiedliche Meinungen treffen. Die einen werden sagen, es reicht, organisch oben zu sein um sein Ziel zu erreichen. Andere - und zu denen zähle ich mich auch - werden dir antworten, dass es durchaus Sinn macht, mit dem Brand auch oberhalb der SERPs präsent zu sein. Grund: "Otto-Normal-User" unterscheidet nicht wirklich zwischen Anzeigen und organischen Ergebnissen. Kann es - bei schlecht eingestellten Monitoren - eventuell gar nicht, da die farbliche Hinterlegung der Anzeigen ggf. kaum bis gar nicht erkennbar ist. Diverse Studien gehen von einer Klickverteilung von zwischen 40 und 60% für die Anzeige als Top-Ergebnis und dem entsprechen 60 - 40% auf das erste organische Ergebnis aus. Gerade in hart umkämpften B2C-Märkten wie dem Reise-Markt kann es also sinnvoll sein, mit dem eigenen Brand-Namen nicht nur organisch oben zu sein, sondern auch bei den Anzeigen um z.B,. Buchungsportale, Mitbewerber und Co. nicht das Feld zu überlassen.

Gruß

Björn

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Akzeptiert von Themenautor Andrea H
September 2015

Hallo Andrea, solche Reaktionen kenne ich leider auch.......

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender
Hallo Andrea,

solche Reaktionen kenne ich leider auch....
Sicher kann es Gründe geben, vorne dabei nehme ich mal an, dass die Geschäftsführung sich oft selbst sucht und dann auch eine Anzeige sehen möchte. Erscheint dann keine wird im Marketing angerufen, was denn da los sei.
Ein weiterer ist, dass es vielleicht bei Euch technisch nicht möglich ist. Um eine IP Adresse auszuschließen benötigt man eine Feste IP. In den meisten Fällen hat ein Unternehmen jedoch eine stetig wechselnde, so dass sie nicht ausgeschlossen werden kann.

Frag gerne weiter, von uns bekommst Du keine patzigen Antworten. Wir freuen uns, wenn wir jemandem etwas aus unserem Bereich näher bringen können. Smiley (fröhlich)

Gruß
Maren
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Mir hat ne Bekannte grade gesagt, dass Suchanfragen und e...

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Rang 6
# 3
Rang 6

Mir hat ne Bekannte grade gesagt, dass Suchanfragen und ein nicht auf Impressionen klicken die Preise für die Anzeigen auch in die Höhe treibt. Stimmt das?
Soweit die Mitarbeiterin weiß wechselt die IP nicht ständig. Man könnte natürlich auch auf jedem Rechner in der Arbeit einen Ad-Blocker installieren (lassen).
Naja, nach der Hinweismail hat die Mitarbeiterin  dann per Fernwartung das Script auf ihrem PC zu Hause gestoppt, dass per sich ständig ändernder IP-Adresse auf unsere eigenen Anzeigen klickt Smiley (zwinkernd) *vorsicht,ironie*

 

Aber die Mailschreiberin kann sich sicher sein, dass die Mitarbeiterin das nächste mal technische Möglichkeiten für irgendwelche Probleme lieber für sich behält, und wenn es sich nur um den nicht eingesteckten Netzstecker ihres PCs handelt Smiley (überglücklich)

 

Edit: Fällt mir grade ein - Es handelte sich bei dem KW um ein Brand-KW. Macht das eigentlich Sinn, für dieses KW eine Anzeige erscheinen zu lassen, wenn man mit diesem Brand-KW sowieso in den SERPS (organisch) auf platz 1 rankt?

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Akzeptiert von Themenautor Andrea H
September 2015

Hallo Andrea, es ist richtig, dass auch das ""Nicht-Klick...

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Rang 16
# 4
Rang 16

Hallo Andrea,

es ist richtig, dass auch das ""Nicht-Klicken" der Anzeige indirekt zu höheren Klickpreisen führt, weil Google dann der Meinung ist, die Relevanz der Anzeigen/Keywords sei zu gering bei der jeweiligen Suchanfrage. Dementsprechend sinkt der Qualitätsfaktor der jeweiligen Keywörter, was wiederum den Klickpreis nach oben treibt.

Wenn deine Chefs der Meinung sind, regelmäßig nach der Anzeige suchen zu müssen, sollen sie doch einfach das Anzeigenvorschau-Tool nutzen. Funktioniert im Prinzip wie die normale Suche auch, verfälscht aber die Statistik nicht. Hier ist das Tool zu finden: http://adwords.google.de/d/AdPreview/?__u=1000000000&__c=1000000000

Das Tool hat zudem den netten Vorteil, dass sich damit recht einfach die Suche von inem anderen als dem eigenen Standort oder auch mit einer anderen google-TLD (also google.ch, . at etc.) simulieren lässt ohne dass man die eigenen Google-Einsellungen verändern muss.

Bezüglich eines Scriptes, was laufend auf Anzeigen klickt: Ehrlich gesagt, das ist weniger die feine englische Art, weil damit das Budget einer Kampagne ausgeschöpft wird, ohne dass real etwas passiert. Sinn der Anzeigen ist es ja, dass nach dem Klick auch eine Aktion folgen soll, also ein Kauf, eine Newsletteranmeldung oder was auch immer. Solche Aktionen grenzen schon an Klickbetrug.

Bezüglich der Sinnhaftigkeit von Brand-Kampagnen wirst du hier auf sehr unterschiedliche Meinungen treffen. Die einen werden sagen, es reicht, organisch oben zu sein um sein Ziel zu erreichen. Andere - und zu denen zähle ich mich auch - werden dir antworten, dass es durchaus Sinn macht, mit dem Brand auch oberhalb der SERPs präsent zu sein. Grund: "Otto-Normal-User" unterscheidet nicht wirklich zwischen Anzeigen und organischen Ergebnissen. Kann es - bei schlecht eingestellten Monitoren - eventuell gar nicht, da die farbliche Hinterlegung der Anzeigen ggf. kaum bis gar nicht erkennbar ist. Diverse Studien gehen von einer Klickverteilung von zwischen 40 und 60% für die Anzeige als Top-Ergebnis und dem entsprechen 60 - 40% auf das erste organische Ergebnis aus. Gerade in hart umkämpften B2C-Märkten wie dem Reise-Markt kann es also sinnvoll sein, mit dem eigenen Brand-Namen nicht nur organisch oben zu sein, sondern auch bei den Anzeigen um z.B,. Buchungsportale, Mitbewerber und Co. nicht das Feld zu überlassen.

Gruß

Björn

Hallo Björn, ich danke dir für deine ausführliche Antwort...

[ Bearbeitet ]
Rang 6
# 5
Rang 6

Hallo Björn,
ich danke dir für deine ausführliche Antwort.
Ich habe zu hause natürlich kein Script laufen.  

Hallo Andrea, ich habe mal etwas mitgelesen und die inhat...

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Top Beitragender
# 6
Top Beitragender

Hallo Andrea,
ich habe mal etwas mitgelesen und die inhatliche Punkte haben Makato und Björn ja beantwortet.
Aus meiner Erfahrung: Nutze nicht solche KLickprogramme.
Es gibt ne Reihe Gründe, die dagegensprechen. Hauptgrund ist, dass es definitiv gegen die Google Richtlinien ist und du Gfahr läuft, dass Eure Konten gesperrt werden.
Aber es hat auch durchaus sonstige rechtliche Konsequenzen. Ich will das jetzt hier nicht ausweiten. Aber ich würde das nicht machen. Ich weiß selber, dass es leider auch Wettbewerber von uns einsetzen.
Wichtig zu wissen ist, dass es für Google ein leichtes ist solche Programme zu erkennen. Vielen dank, dass man sich halt TOR installiert und damit sich maskiert und die IP Adressen ändert und dann kann das machen.
Google kann verteilte Bot-Angriffe von verteilten Rechnern mit fast 100% Genuigkeit erkennen. Wie vel einfacher ist es ein Prigramm auf einem privaten Rechner zu erkennen.
Häufig wird das einfach neutralisiert...

Viele Grüße
Thorsten

Was genau meinst du denn mit "Klickprogrammen"? Andrea

Rang 6
# 7
Rang 6
Was genau meinst du denn mit "Klickprogrammen"?

Andrea

Du schriebst: "Naja, nach der Hinweismail der Kollegin ha...

Top Beitragender
# 8
Top Beitragender
Du schriebst:
"Naja, nach der Hinweismail der Kollegin habe ich dann per Fernwartung das Script auf meinem PC zu Hause gestoppt, dass per sich ständig ändernder IP-Adresse auf unsere eigenen Anzeigen klickt Mann (zwinkernd)"
Das meine ich mit Klickprogramm

Ich schrieb aber auch: "Ich habe zu hause natürlich kein...

Rang 6
# 9
Rang 6
Ich schrieb aber auch:
"Ich habe zu hause natürlich kein Script laufen."

hm. Habe ich irgebndwie nicht gefunden. Aber das ist auch...

Top Beitragender
# 10
Top Beitragender
hm. Habe ich irgebndwie nicht gefunden. Aber das ist auch egal, ob man das zu Hause macht oder nicht...