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Neu bei AdWords? Du hast gerade dein AdWords Konto eröffnet und fragst Dich, welche Keywords, Anzeigen und Kontoeinstellungen Du wählen sollst, um deine Marketingziele optimal zu erreichen? Oder hast Du deine erste Kampagne bereits gestartet und möchtest wissen, was Du noch verbessern könntest? Stelle hier deine Fragen. Hier findest Du auch wertvolle Tipps, wie Du Dich mit deinem AdWords-Konto vertraut machst.
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Konto-Strukturierung

Rang 5
# 1
Rang 5

Hallo,

 

ich betreue derzeit ein Konto für einen Online Shop und bin gerade bei der Umstrukturierung in Anlehnung an den Shop für DACH.

 

Nun bin ich mir unsicher welche Art der Strukturierung mehr Sinn macht. Als Beispiel:

Wir verkaufen Schuhe und ich möchte für Schuhe als Oberkategorie, für Damenschuhe, für Pumps und für rote Pumps Anzeigen schalten. Dies dann ausgeweitet auf alle Schuhe, Farben etc. 

 

Meine Überlegung war nun (auch weil ich alles jeweils für DE, AT und CH machen muss) eine große Kampagne "Schuhe" anzulegen und jeweils Anzeigengruppen zu "Damenschuhen", "Pumps", "rote Pumps" etc. anzulegen. Auf diese Weise haben ich nicht unendlich viele Kampagnen für jeden Mandanten.

Alternativ habe ich überlegt für alles eine Kampagne anzulegen, also Kampagne "Damenschuhe" mit Anzeigengruppen "Pumps" etc und dann eine Kampagne "Herrenschuhe" mit dazugehörigen Anzeigengruppen. Hierbei ist meine Befürchtung, dass das Konto furchtbar unübersichtlich wird.

 

Hat jemand hierzu Tipps oder Erfahrungswerte?

 

Vielen Dank und liebe Grüße

Merle

3 Expertenantwort(en)verified_user

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Akzeptiert von Alicja (Community Manager)
September 2015

Betreff: Konto-Strukturierung

Top Beitragender
# 6
Top Beitragender
Hallo Merle,
hab keine Berührungsängste. Es ist nicht wichtig am Anfang alles richtig zu machen, es ist wichtig nicht zuviel falsch zu machen und dann aus der Analyse die richtigen nächsten Schritte abzuleiten.
Was man aus meiner Sicht am Anfang am Stärksten falschen machen kann, ist es gleich alles granulr aufzusetzen. Ja jetzt höhre ich viele aufschreien und sagen "das ist doch das wichtigste überhaupt". Aber gerade Juniors machen aus meiner Sicht den Fehler, dass sie sich eine Riesenarbeit machen und jedes Produkt und alles aufzuteilen. MAn sollte am Anfang die Arbeit in die Hauptprodute legen. Ganz einfach im Controlling fragen was die 10 am meisten gekauften Produkte sind und sich dann überlegen warum sollte jmd die kaufen und mit welchen Keywords. Daran lernen welche Call to Action sinnvoll sind etc.
UNd dann unterteile ich von da ausgehen nach Priorität....

Viele Grüße
Thorsten

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Akzeptiert von Alicja (Community Manager)
September 2015

Betreff: Konto-Strukturierung

Top Beitragender
# 8
Top Beitragender
Hallo Merle,

ich bin tendenziell der gleichen Meinung wie Thorsten. Granulare Kampagnen sind nur dann von Vorteil, wenn man auch die Möglichkeit und das Know-How hat, diese auszuwerten und die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Häufig ist es nämlich so, dass man granulare Daten erst mal wieder zusammenfassen muss um überhaupt eine ausreichende Menge an Impressionen/Klicks/Conversions zu erreichen um statistisch relevante Auswertungen machen zu können.

Grundsätzlich sollte man natürlich immer dann zusätzliche Kampagnen anlegen, wenn man nach Dingen trennen will, die man nur auf Kampagnen-Ebene direkt einstellen kann. Also z.B. Werbezeiten, Standorte, Budget, Kampagnen-Ausrichtung (Suche/Display/Shopping ...) usw.

Ansonsten kann man die Shop-Struktur auch in der Anzeigengruppenbezeichnung widerspiegeln und bei den Auswertungen dann bequem danach filtern.
Also z.B. "Deutschland-Schuhe-Damen-Pumps" als Anzeigengruppenname und dort die passenden Keywords unterbringen samt Anzeigen mit Keyword-Platzhaltern.

Das ist übersichtlich und effizient.

Viele Grüße
Matthias

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September 2015

Betreff: Konto-Strukturierung

[ Bearbeitet ]
Top Beitragender
# 9
Top Beitragender

Ich kann Thorsten nur zustimmen. Wenn man breiter/einfacher startet, hat man vor allem mehr Daten für die zukünftige Planung und Optimierung. Ich habe hier Kunden die sofort, unbedingt extrem spezifisch starten wollten. Nun wimmelt es von Kampagnen, alle mit eigenen Tagesbudgets von mindestens 3-stelligen Bereich und einige davon generieren gerade Klicks im Wert von EUR 3-5,- / Tag, weil das Suchvolumen überschätzt wurde. Es macht nun aus meiner Sicht keinen Sinn Kampagnen zu optimieren, die nur ein paar Klicks im Monat und statistisch alle 2 Jahre einen Lead bringen. Dazu ist der Stundenaufwand zu hoch. Zusätzlich besteht das Problem der Überschneidungen. Ein Beispiel: Eine Kampagne für Studentenkredite, eine für Autokredite und noch viele weitere für Hypotheken und Darlehen usw. Nun will jede Abteilung mitreden. Auf meine Kritik zur Struktur und die Frage, welche Werbung geschaltet wird, wenn nur nach Krediten gesucht wird, heben alle die Hand. Jede Abteilung will den Besuch als potentiellen Lead für sich einlochen... :-)
Also lieber Schritt für Schritt arbeiten und die Kampagnenstruktur langsam und gezielt ausbauen.

Viele Grüsse, Sönke
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Betreff: Konto-Strukturierung

Rang 12
# 2
Rang 12
Hallo Merle,

Der große Unterschiede liegt meist in der Budgetverteilung. Wenn du Tagesbudgets zwischen Schuhe und Hosen switchen möchtest - kannst du theoretisch auch die "übersichtlichere" Methoden wählen. Willst du aber Budgets zwischen Damenschuhe und Herrenschuhe herumschieben, dann brauchen die beiden eine eigene Kampagne. Smiley (fröhlich)

Von wievielen Kategorien in welche Kategorie-Ebene bzw. wievielen Produkten sprechen wir denn insgesamt?

Liebe Grüße
Thomas
------------------------------------------------
get on top gmbh - Ihre AdWords Agentur

Betreff: Konto-Strukturierung

Rang 5
# 3
Rang 5
Hallo Thomas,

momentan haben wir ein Tagesbudget je Mandant, also alle Kampagnen in DE teilen sich eins.

Es sind - geplant ist auch für andere Themenbereiche zu schalten und die Shop-Struktur zu übernehmen - über 50 Kategorien je Mandant plus Unterkategorien (hier prüfe ich gerade welche Produkte sich überhaupt lohnen).

Liebe Grüße
Merle

Betreff: Konto-Strukturierung

[ Bearbeitet ]
Rang 5
# 4
Rang 5

Hallo Merle,

ich denke, dass du mit der genaueren Strukturierung der Kampagnen (also Damen-, Herrenschuhe getrennt) in die richtige Richtung gehst. Zweiter Schritt danach wäre sogar zu überlegen, ob man z.B. aus "Pumps" nicht auch eine eigene Kampagne erstellt, wenn sich herausstellten sollte, dass der größte Teil des Budgets (innerhalb der Damenschuhe-Kampagne) dorthin fließt. Je zielgerichteter deine Kampagnen werden, desto höher der Qualitätsfaktor --> geringer deine Kosten --> höher deine Conversions etc. Smiley (fröhlich)

Natürlich hätte dies zur Folge, dass du mehr Kampagnen am Ende haben wirst und es auf den ersten Blick "unübersichtlich" aussieht. Aber nur so lässt sich ein AdWords-Konto immer weiter optimieren und nachhaltigen Erfolg mitbringen.


VG
Murat

Betreff: Konto-Strukturierung

[ Bearbeitet ]
Rang 5
# 5
Rang 5

Danke euch beiden.
Mir fehlt die Erfahrung mit so großen Konten, deswegen bin ich da etwas skeptisch.

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September 2015

Betreff: Konto-Strukturierung

Top Beitragender
# 6
Top Beitragender
Hallo Merle,
hab keine Berührungsängste. Es ist nicht wichtig am Anfang alles richtig zu machen, es ist wichtig nicht zuviel falsch zu machen und dann aus der Analyse die richtigen nächsten Schritte abzuleiten.
Was man aus meiner Sicht am Anfang am Stärksten falschen machen kann, ist es gleich alles granulr aufzusetzen. Ja jetzt höhre ich viele aufschreien und sagen "das ist doch das wichtigste überhaupt". Aber gerade Juniors machen aus meiner Sicht den Fehler, dass sie sich eine Riesenarbeit machen und jedes Produkt und alles aufzuteilen. MAn sollte am Anfang die Arbeit in die Hauptprodute legen. Ganz einfach im Controlling fragen was die 10 am meisten gekauften Produkte sind und sich dann überlegen warum sollte jmd die kaufen und mit welchen Keywords. Daran lernen welche Call to Action sinnvoll sind etc.
UNd dann unterteile ich von da ausgehen nach Priorität....

Viele Grüße
Thorsten

Betreff: Konto-Strukturierung

Rang 6
# 7
Rang 6
Hallo Thorsten,

danke für den Tipp, ich werde mich mal nach unseren Topsellern erkundigen.
Ich habe schon etwas aussortiert, es lohnt sich definitiv nicht jedes Produkt oder jede Kategorie direkt aufzusetzen. Mir wurde bis jetzt immer gesagt, dass man sich unbedingt an der Shop-Struktur orientieren sollte.

Liebe Grüße
Merle
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Top Beitragender
# 8
Top Beitragender
Hallo Merle,

ich bin tendenziell der gleichen Meinung wie Thorsten. Granulare Kampagnen sind nur dann von Vorteil, wenn man auch die Möglichkeit und das Know-How hat, diese auszuwerten und die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Häufig ist es nämlich so, dass man granulare Daten erst mal wieder zusammenfassen muss um überhaupt eine ausreichende Menge an Impressionen/Klicks/Conversions zu erreichen um statistisch relevante Auswertungen machen zu können.

Grundsätzlich sollte man natürlich immer dann zusätzliche Kampagnen anlegen, wenn man nach Dingen trennen will, die man nur auf Kampagnen-Ebene direkt einstellen kann. Also z.B. Werbezeiten, Standorte, Budget, Kampagnen-Ausrichtung (Suche/Display/Shopping ...) usw.

Ansonsten kann man die Shop-Struktur auch in der Anzeigengruppenbezeichnung widerspiegeln und bei den Auswertungen dann bequem danach filtern.
Also z.B. "Deutschland-Schuhe-Damen-Pumps" als Anzeigengruppenname und dort die passenden Keywords unterbringen samt Anzeigen mit Keyword-Platzhaltern.

Das ist übersichtlich und effizient.

Viele Grüße
Matthias
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Top Beitragender
# 9
Top Beitragender

Ich kann Thorsten nur zustimmen. Wenn man breiter/einfacher startet, hat man vor allem mehr Daten für die zukünftige Planung und Optimierung. Ich habe hier Kunden die sofort, unbedingt extrem spezifisch starten wollten. Nun wimmelt es von Kampagnen, alle mit eigenen Tagesbudgets von mindestens 3-stelligen Bereich und einige davon generieren gerade Klicks im Wert von EUR 3-5,- / Tag, weil das Suchvolumen überschätzt wurde. Es macht nun aus meiner Sicht keinen Sinn Kampagnen zu optimieren, die nur ein paar Klicks im Monat und statistisch alle 2 Jahre einen Lead bringen. Dazu ist der Stundenaufwand zu hoch. Zusätzlich besteht das Problem der Überschneidungen. Ein Beispiel: Eine Kampagne für Studentenkredite, eine für Autokredite und noch viele weitere für Hypotheken und Darlehen usw. Nun will jede Abteilung mitreden. Auf meine Kritik zur Struktur und die Frage, welche Werbung geschaltet wird, wenn nur nach Krediten gesucht wird, heben alle die Hand. Jede Abteilung will den Besuch als potentiellen Lead für sich einlochen... :-)
Also lieber Schritt für Schritt arbeiten und die Kampagnenstruktur langsam und gezielt ausbauen.

Viele Grüsse, Sönke
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