Zurzeit sind 338 Mitglieder online.
Zurzeit sind 338 Mitglieder online.
Neu bei Google Analytics? Stelle hier deine Fragen!
Anleitung
favorite_border
Antworten

Markenbegriffe und Artikelnamen schützen

Rang 9
# 1
Rang 9

Hallo,

 

ein Kunde von uns (Hersteller von Sportbekleidung und Skistöcken) fragt ob es möglich ist Markenbegriffe und auch spezielle Artikelnamen schützen zu lassen. Das Problem besteht hauptsächlich darin, dass einzelne Händler Adwordskampagnen mit Markenbegriffen und Artikelnamen der Marke schalten könnten, was nicht gewollt ist, da der Hersteller hier mit seinen eigenen Händlern konkurrieren würde.

 

Gibt es hierzu eine Lösung? Was kann man den Händlern hier untersagen bzw. wie geht man hier am besten vor?

 

Vielen Dank.

3 Expertenantwort(en)verified_user
1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen
Als beste Antwort markiert.
Lösung
Akzeptiert von Themenautor Ines E
Dezember 2015

Betreff: Markenbegriffe und Artikelnamen schützen

Top Beitragender
# 8
Top Beitragender
Hallo Ines,

vorab: dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine Meinung. Zum Thema Markenrecht kann nur ein Anwalt eine Rechtsberatung geben.

Du musst unterscheiden zwischen was Google erlaubt und was nach Deutschem Markenrecht erlaubt/verboten ist.

Wenn Du bei Google die "Marke schützen lässt" können andere den Wortlaut nicht im Anzeigentext verwenden, da dies quasi blockiert wird. Außer halt, sie werden frei geschaltet für die entsprechenden Worte. Frage: was willst Du denn einschränken?

Was das Markenrecht (§4 UWG) anbelangt sieht das ganze anders aus. Hier zu hat sich auch, wie bereits geschrieben, die Rechtssprechung geändert. Verwendet der Händler den Markennamen des Skies, besteht ja keine Verunglimpfung der Marke, denn er bewirbt ihn ja nur, weil er hat ihn ja im Shop. (bitte eingehende Anm. beachten.) Auch: http://www.domain-recht.de/domain-recht/markenrecht/rolex-bgh-bestaetigt-adwords-rechtsprechung-6450...

Grüße
Maren
Find me on: LinkedIn | Xing | maren-ockels.com

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Betreff: Markenbegriffe und Artikelnamen schützen

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender
Hallo,

es gibt Hilfe-Seiten.
z.B. https://support.google.com/adwordspolicy/troubleshooter/6123119

Gruß en001

Betreff: Markenbegriffe und Artikelnamen schützen

Top Beitragender
# 3
Top Beitragender
Hallo Ines,

"schützen lassen" kannst Du Dir bei Google, sofern ein Eintrag im Markenregister vorliegt.

Eine fixe Lösung gibt es zu dem "Problem" nicht. Denn es ist der Zwiespalt zwischen die Händler sollen keinen Wettbewerb bei AdWords verursachen, aber dennoch genug verkaufen.

Dazu kommt, dass sich die aktuelle Rechtssprechung eher gegen den "Markenschutz in Anzeigen" wendet. Also "wenn der Shop es anbietet, dann darf er es auch bewerben"-mäßig.
Ich habe auch schon Verträge gesehen, die den Händlern eine Bewerbung in AdWords vermietet, alle bekommst Du so nicht und besonders Händlerfreundlich ist es auch nicht.

Grüße
Marne
Find me on: LinkedIn | Xing | maren-ockels.com

Betreff: Markenbegriffe und Artikelnamen schützen

[ Bearbeitet ]
Top Beitragender
# 4
Top Beitragender

Hallo Ines,

Du wirst mit einer "Markenbeschwerde" nicht vermeiden können, dass Händler Markenbegriffe als Keywords einbuchen und dann deren Anzeigen zu entsprechenden Suchbegriffen erscheinen.

Allenfalls kann erreicht werden, dass in den Anzeigentexten der Markenbegriff nicht vorkommt. Das Erscheinen des Markenbegriffs in der angezeigten sowie der Ziel-URL (also z.B. marke.skistoecke.example) kannst Du damit ebenfalls nicht verhindern.

 

Aber wie makato schon schrieb, gibt es dazu bzw. dagegen bereits u.a. ein BGH-Urteil.

 

Hier mehr dazu:

 

http://www.internetkapitaene.de/2015/04/28/bgh-urteil-haendler-koennen-adwords-markenfreigaben-einfo...

 

Bestenfalls kann man also erreichen, dass nicht jeder Eure Marke im Anzeigentext benutzen kann. Eure eigenen Händler auszusperren ist dagegen imho keine gute Idee. Könnte zu verlorenen Prozessen und schlechter Presse oder wahlweise zur Auslistung Eurer Produkte führen.

 

Das ist keine Rechtsberatung, nur eine Meinung ...

 

Viele Grüße

Matthias

Betreff: Markenbegriffe und Artikelnamen schützen

Rang 9
# 5
Rang 9
Hallo,

vielen Dank für die Antworten. nur zum Verständnis:

Dieses Autorisierungsformular https://services.google.com/inquiry/aw_tmauth?hl=de ist dann dazu da, anderen Werbetreibenden (z.B. einem Händler) ausdrücklich die Verwendung der Markenbegriffe zu erlauben richtig?

Betreff: Markenbegriffe und Artikelnamen schützen

Top Beitragender
# 6
Top Beitragender
Hallo Ines,

das Formular ist im Grunde für zwei Dinge:
1) Markenschutz beantragen (dafür ist es notwendig der Markeninhaber [1] zu sein)
2) bei beantragtem Markenschutz anderen AdWords Accounts die Verwendung der Marke zu erlauben. Ja.

[1]: https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger

Grüße
Maren
Find me on: LinkedIn | Xing | maren-ockels.com

Betreff: Markenbegriffe und Artikelnamen schützen

Rang 9
# 7
Rang 9
Kann man denn in diesem Fall die Verwendung der Marke noch einschränken? Oder darf der genannte Werbetreibende dann die Markenbegriffe uneingeschränkt und in jeder Weise nutzen?
Als beste Antwort markiert.
Lösung
Akzeptiert von Themenautor Ines E
Dezember 2015

Betreff: Markenbegriffe und Artikelnamen schützen

Top Beitragender
# 8
Top Beitragender
Hallo Ines,

vorab: dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine Meinung. Zum Thema Markenrecht kann nur ein Anwalt eine Rechtsberatung geben.

Du musst unterscheiden zwischen was Google erlaubt und was nach Deutschem Markenrecht erlaubt/verboten ist.

Wenn Du bei Google die "Marke schützen lässt" können andere den Wortlaut nicht im Anzeigentext verwenden, da dies quasi blockiert wird. Außer halt, sie werden frei geschaltet für die entsprechenden Worte. Frage: was willst Du denn einschränken?

Was das Markenrecht (§4 UWG) anbelangt sieht das ganze anders aus. Hier zu hat sich auch, wie bereits geschrieben, die Rechtssprechung geändert. Verwendet der Händler den Markennamen des Skies, besteht ja keine Verunglimpfung der Marke, denn er bewirbt ihn ja nur, weil er hat ihn ja im Shop. (bitte eingehende Anm. beachten.) Auch: http://www.domain-recht.de/domain-recht/markenrecht/rolex-bgh-bestaetigt-adwords-rechtsprechung-6450...

Grüße
Maren
Find me on: LinkedIn | Xing | maren-ockels.com

Markenbegriffe und Artikelnamen schützen

Rang 5
# 9
Rang 5

hier ist gar nichts gelöst! Leute lasst euch doch nicht verarschen!!!
Googel unterstützt jeden kriminellen Übergriff aus Übersee auf die markenrechte Dritter!

Warum steht denn nirgends eine Telefonnummer eines Zustämdigen Mitarbeiters?
Weil es dafür keinen gegben darf!!!

Warum kann man denn mit der Option " Ruf uns an " ganz besonders niemanden Finden ausser irgendwelche uralt-Kommentare ebenso hilflos-Geschädigter?

Warum muss ich mich den datemäßig vollkommen prostituieren nur um dann in der "Communitiy" genauso entrechtet, geschädigt, allein gelassen zu werden wie zuvor auch schon?

Warum sind denn die Links zur Lösunge nie funktionierend, nie antwortend und nie brauchbar!

Das muss einem doch auffallen, dass man zur akzeptantz der kriminellen Übernahma seines Markenrechtes genötigt wird.

da kann ein Troll jetzt schrebien was er will!!
Besonders lächerlich und amimäßig verlogen:

"Wende dich an eine MArkenrechtsanwalt"! 
Googel beweißt damit nur, das es diese Aufgabe offenbar hat!