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Neu bei AdWords? Du hast gerade dein AdWords Konto eröffnet und fragst Dich, welche Keywords, Anzeigen und Kontoeinstellungen Du wählen sollst, um deine Marketingziele optimal zu erreichen? Oder hast Du deine erste Kampagne bereits gestartet und möchtest wissen, was Du noch verbessern könntest? Stelle hier deine Fragen. Hier findest Du auch wertvolle Tipps, wie Du Dich mit deinem AdWords-Konto vertraut machst.
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Markenrechte/ Markenschutz bei Marktplätzen

Rang 5
# 1
Rang 5

Moin Moin!

 

Ich betreue für einen jungen online Marktplatz das Online Marketing. Der Marktplatz ist spezialisiert auf Mode.

 

Die Thematik des Markenschutzes - Markenfreigabe ist immer wichtig, für einen Marktplatz aber nur schwer durchführbar. Der Grund: Viele Marken, die schnell "rotieren" und daher wenig Zeit für diese Marken direkt eine Freigabe zu erhalten.

 

Meine Frage:

  • Wer hat Erfahrungen mit dieser Thematik und kann einen Praxis-Tipp geben?
  • Hat jemand Erfahrung wie Amazon oder Ebay diese Thematik handhaben?

Ich hoffe auf euren Support.

 

Vielen Dank.


Gruß,

 

momoschu

4 Expertenantwort(en)verified_user

Hallo momoschu, Markenbegriffe als Keywords = erlaubt...

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Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

Hallo momoschu,

 

Markenbegriffe als Keywords = erlaubt

 

Sollten Marken direkt bei Google geschützt sein, werden diese Keywords einfach nicht freigegeben.

 

Markenbegriffe in Anzeigen in Deutschland = Abmahngefährdet

 

Sollten Marken direkt bei Google geschützt sein, werden diese Anzeigen zwar ebenfalls nicht freigegeben. Trotzdem aber bist Du bei der Verwendung von Markenbegriffen in Anzeigen in Deutschland immer abmahngefährdet. 

 

Sollte eine Marke direkt bei Google geschützt sein und Du diese dennoch bewerben möchtest, kannst Du hier einen Antrag stellen.

 

Wie Amazon und Ebay das halten kann ich Dir leider nicht sagen. Schätzungsweise werden sie das Risiko einer Abmahnung in Kauf nehmen und oder haben direkte Absprachen mit Markeninhabern. Ich würde einfach keine Markenbegriffe mit in die Anzeigen nehmen.

 

 

 

 

Ein schwieriges Thema. ich kann dann mal aus meiner Erfah...

Top Beitragender
# 3
Top Beitragender

Ein schwieriges Thema. ich kann dann mal aus meiner Erfahrung mit unseren Kunden sprechen. Einige davon betreiben Shops, wo Sie Produkte als Händler vertreiben. Größere Unternehmen treten nun an Unternehmen ran wie Google und machen von ihren Markenrechten gebrauch. Dadurch wurden bei unseren Kunden im Google Merchant Datenfeed z.B. einige Produkte einfach gesperrt und tauchen bei Google Shopping nicht mehr auf. Eigentlich ein irrsinniges Unterfangen, denn die Marken wollen das ihre Händler ihre Produkte vertreiben, verbieten aber quasi deren Bewerbung. Liegt natürlich nun auf der Hand, daß unsere Kunden Produkte solcher Händler kurzerhand aus dem Sortiment nehmen. 

Umgekehrt ist mir aber kein Fall bekannt, wo ein Markeninhaber direkt an einen Shop herangetreten ist. Das dürfte zum einen auch relativ aufwendig sein und zum anderen ist das juristisch auch nicht ganz so einfach. Weil wenn eine Markenhersteller einem Händler Produkte zum Weiterverkauf verkauft, was will er ihm dann noch verbieten?

Ich denke ein Marktplatzportal agiert ähnlich Google Shopping. Sollte eine Marke an das Portal herantreten und Eigentumsvorbehalte o.ä. geltend machen, müsste der Marktplatz verhindern, dass diese Produkte angeboten werden. Nur wie soll der Marktplatz das machen? Am einfachsten gigne das sicherlich über die EAN, die ja eigentlich einmalig sein sollte. Wenn sämtliche Shopbetreiber ihre Produkte mittels EAN an den Marktplatz übergeben, könnte man explizit bestimmte Produkte auf Basis der EAN einfach ausblenden.

 

Dann habe ich noch einen anders gelagerten Fall. Ein Anbieter verkauft sein Produkt an Händler und zwingt diese mittels Vertrag eine Preisbindung auf. Abnehmer sind bevorzugt Apotheken. Das Produkt ist aber nicht apothekenpflichtig. Ein Kunde erwirbt die Produkte über einen Strohkäufer, dieser verkauft diese an ihm weiter. Er hat die Produkte dann im Besitz ohne die Preisbindung direkt unterschrieben zu haben. Er verkauft diese nun deutlich günstiger als den Einheitspreis der Apotheken. Die Apotheken beschweren sich, weil er in Google Shopping ganz oben steht mit günstigsten Preis, während alle anderen gleich teuer sind. Der Hersteller traktiert ihn nun seit Jahren, daß er ausspucken soll, von wem er die Ware hat. Nützen tut es denen aber nicht und er verdient kräftig weiter. 

Übrigens, für Vitamin- und Gesundheitspräperate gibt es einen gigantischen Markt. Mich wudnert es immer wieder, wer das Zeug alles kauft. Smiley (fröhlich) 

Wie dem auch sei, dieser Fall ist etwas anders gelagert, aber auch hier versucht eine Marke/Hersteller Einfluss auf den Händler zu nehmen.

 

Grundsätzlich würde mich aber auch mal interessieren, ob irgend ein Shopbetreiber tatsächlich jemals abgemahnt wurde. Weil aufgrund welcher Basis? Ich verstehe ehrlich gesagt schon nicht, wieso eine Marke Einfluss auf Google nehmen kann, dass bei Google Shopping deren Produkte nicht mehr erscheinen dürfen. Das widerspricht doch eigentlich unserem freien (sozialen) Marktwirtschaft!?

 

Viele Grüsse, Sönke
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Hallo sun-e, also Abmahnung wegen Marke als Keyword gab...

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# 4
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Hallo sun-e,

 

also Abmahnung wegen Marke als Keyword gab es ja schon mehrere. Hier findest Du schon drei (kennst Du wahrscheinlich schon). 

 

 

Abmahnungen wegen Marke in Anzeige und als Subdomain habe ich beides miterlebt. Die Abgemahnten allerdings wollten nicht das Risiko eines Rechtsstreits nicht eingehen und haben die Unterlassungserkärung unterschrieben und natürlich auch bezahlt.

 

Aufgrund welcher Basis das geschieht/rechtlich ok ist, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen. Meiner Meinung nach sind Abmahnungen ansich schon etwas fragwürdig, wenn man betrachtet wie manche Anwälte diese schon in Serie verschicken.

 

Gruß

e-rebell

Hallo e-Rebell, das man ohne Einwilligung keine Marken...

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Top Beitragender
# 5
Top Beitragender

 

Hallo e-Rebell,

 

das man ohne Einwilligung keine Marken in Anzeigen verwenden darf war schon immer so. Selbst vor dem Internetzeitalter durfte kein Händler ohne Genehmigung eigene Plakate eines Produkts herstellen, o.ä. Mir ging es eher darum, daß man Google Shopping, wo Produkte wie in einem Marktplatz einfach gelistet werden, nicht unbedingt mit einem Markenmissbrauch gleich setzen könnte. Dann dürfte bei Media Markt ja nicht mal ein TV Gerät stehen. Ob nun in Google Shopping oder im Schaufenster, für mich als Nicht-Jurist klingt das gleich. Und in Deinem Fall ging es ja darum, daß Markenprodukte auf einem Marktplatz vertrieben werden. Das wären dann keine Werbeanzeigen.

 

Unbahängig davon sind Abmahnungen tatsächlich oftmals tatsächlich vor Gericht kaum haltbar. Wir hatten vor 10-12 Jahren mal einen Fall, wo wir einen Chatbot mit dem Kunden auf der Webseite chatten konnten für eine Werbeagentur realisiert. Das war damals schon was besonderes, da das ganze auf einer Open Source Lösung basierte die stark modifiziert wurde. Als wir fast fertig waren, las ich in der Welt auf einmal einen Artikel wo stand das die Agentur die uns den Auftrag gegeben hatte einen eigenen, neuen, einmaligen Chatbot mit einem namenhaften IT-Dienstleister realisiert hätte. Ich war völlig verwundert, weil a) der Chatbot keine neue Eigenentwicklung ist und b) was hat das IT-Unternehmen damit zu tun, mit dem wir nichts am Hut hatten. Also kurz auf den Misstand aufmerksam gemacht und nachgefragt, wieso solche Pressemitteilungen ohne unser Wissen, hinter unserem Rücken verschickt werden, die auch noch falsch sind? Tja, dass Ding schlug dann solche Wellen, weil die Agentur hat das ganze wohl anders verkauft als in unserem Angebot stand und schwupps hatten wir ein Anwaltschreiben wegen Betrugs am Hals. Unser Anwalt sah überhaupt kein Problem, alles war exakt gemäß unseres Angebots. Und wenn man sich ein Haus bauen lässt, muss das Bauunternehmen ohnehin nicht zwangsläufig die Bäume selber gepflanzt haben. Der Anwalt der Agentur (die zu einem der größten Werbeagenturnetzwerke der Welt gehörte) meinte nur, daß sie wissen, dass sie im Uunrecht sind, werden aber so lange klagen bis uns das Geld aus geht. Daraufhin einigen wir uns gezwungenermaßen auf einen Vergleich, wo wir eine recht große Summe, ca. 40%) des Auftrags auf das Privatkonto einer Unbekannten Person zurückzahlen mussten, obwohl alle Beteiligten wussten das wir Recht haben. Bedauerlicherweise waren wir damals noch relativ klein, heute würden wir es einfach vor Gericht klären und uns nicht abschrecken lassen. Aber das kann leider aus wirtschaftlichen Gründen nicht jeder.

 

Aber Genugtuung bekamen wir am Ende dennoch, weil die Agentur 1-2 Jahre danach insolvent gegangen ist. Smiley (fröhlich)

 

Viele Grüsse, Sönke
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Hallo Momoschu,   ich kann von einem Kunden berichten, be...

Top Beitragender
# 6
Top Beitragender

Hallo Momoschu,

 

ich kann von einem Kunden berichten, bei dem ist der Markeninhaber direkt an unseren Kunden herangetreten, er solle seinen Markennamen als ausschließendes Keyword einbuchen.

Hat unser Kunde nicht gemacht.

Konsequenz des Markeninhabers: Unser Kunde wird nicht mehr beliefert.

Konsequenz unseres Kunden: Es werden weiterhin Anzeigen für den Markenbegriff geschaltet (als Keyword, NICHT exakt im Anzeigentext). Jetzt werden halt im Shop die Produkte der Konkurrenz verkauft.

Der Markeninhaber ist darüber wenig glücklich und hat sowohl direkt bei unserem Kunden versucht zu intervenieren, als auch direkt bei Google.

 

Die Anzeigen werden weiterhin geschaltet und es werden weiterhin gewinnbringend Produkte der Mitbewerber verkauft - und das ist gut so:-)

 

Was die Markeninhaber hier versuchen ist doch ganz klar:

Die wollen sich die Marge des Zwischenhandels sparen und möglichst viel über ihren eigenen Shop abwickeln.

Wenn sie könnten, würden sie jegliche Werbung verbieten, wenn ihr Markenname eingegeben wird.

Das können sie nicht, also machen die Druck auf die Händler, die ihre Waren verkaufen.

Konsequenz: Es erscheinen nur noch Anzeigen vom Markeninhaber und von Händlern, die keine Produkte vom Markeninhaber verkaufen. Und denen können die Markeninhaber nicht damit drohen, die nicht mehr zu beliefern.:-)

Teilweise scheinen die Markeninhaber jedoch vor Mega-Shops einzuknicken, die dann doch mit dem Markenbegriff weben dürfen - die Dummen sind die Mittelständler.

 

Bein einem Kunden von uns ist der Hersteller sogar hingegangen und hat gefordert, er solle die bereits gelieferte Ware aus seinem Online-Shop komplett rausnehmen und nur im Ladengeschäft verkaufen.

 

Wir haben mehrere Kunden, die waren so genervt von den Gängelungen der Markeninhaber, dass die die Produkte aus dem Sortiment genommen haben. Man macht sich ja nicht selbständig, um dann von allen Seiten an der kurzen Leine durch den Käfig gestoßen zu werden.

 

Ich bin davon überzeugt, dass sich einige Markeninhaber ins eigene Fleisch schneiden.
Es funktioniert sicher nicht in allen Fällen, aber unsere Erfahrung zeigt, dass man auch guten Umsatz machen kann, wenn man die Produkte eines zickigen Markeninhabers aus dem Programm nimmt, weiterhin AdWords-Anzeigen für den Markenbegriff (Keyword, nicht Anzeigentext) schaltet und gute Produkte von Mitbewerbern des Markeninhabers verkauft.

 

Einige Markeninhaber sollten sich überlegen, ob es nicht eine bessere Strategie wäre, dafür zu sorgen, dass auf der ersten Seite bei Google nur noch AdWords-Anzeigen erscheinen, die die eigenen Produkte vertreiben und nicht die von Mitbewerbern.

Kurz: Markeninhaber sollten ihre Händler ermutigen AdWords für ihre Markenbegriffe zu schalten.

Die Klickrate für die Anzeigen der Markeninhaber ist eh so hoch, dass die nur einen Bruchteil an Klickkosten zahlen müssen und es für die somit ein Leichtes ist, immer an Position 1 zu stehen.

Wenn 9 von 10 AdWords-Anzeigen zu Produkten von Mitbewerbern führen, weil die Shops, die die eigenen Produkte verkaufen unter Druck gesetzt werden und keine Anzeigen schalten, dann geht mit Sicherheit einiger Umsatz verloren.

 

Es ist das gute Recht von Markeninhaber Produkte über den Direktvertrieb zu verkaufen.

Aber den Markeinhabern, die bisher ihre Produkte weitgehend über kleine und große Händler vertrieben haben und diese Händler jetzt gängeln, weil mehr über den eigenen Online-Shop verkauft werden soll, denen sollte man meiner Meinung nach die rote Karte zeigen. Wer einen groß gemacht hat, den tritt man nicht mit Füßen!

Und Hersteller die vor großen Shops ganz klein werden und nur den kleinen Shops vorschreiben, wie die eigenen Produkte zu welchen Preisen zu verkaufen sind, gehen hoffentlich pleite.

Und Hersteller, die erst Ware liefern und dann Vorschriften machen, wie diese zu verkaufen sei, sollten mal ganz tief in sich gehen.

 

Nur zur Sicherheit: Ich gebe keine Rechtsberatung und das hier ist meine persönliche Meinung - mehr nicht.

 

Linkempfehungen:

Schöner Beitrag, dass kann ich nur bestätigen. Aber es mü...

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Top Beitragender
# 7
Top Beitragender

Schöner Beitrag, dass kann ich nur bestätigen. Aber es müssen gar nicht große Onlineshops sein, sondern klassische Katalogdienstleister sind immer noch sehr mächtig aufgestellt. Mir wurde mal berichtet, dass ein Mitbewerber mit Siemens einen Deal machen wollte, den ein großer Versandhändler nicht gut fand. Die haben extra so etwas wie eine "Ein-Mann-Abteilung für besondere Kommunikation". Der Mann flog kurzerhand zu einem Meeting gehobener Entscheiderebene bei Siemens ein, erklärte denen, wenn die den Deal unterschreiben, werfen die sämtliche Siemens Funktelefone aus dem Katalog. Angeblich sollen diese Funktelefone einen großen Anteil über den Versandhandel ausmachen. Siemens knickte ein, der Deal wurde nicht gemacht.

 

Ich sage sowieso allen mittelständischen Shopbetreibern: Die Zeit der 90er Jahre, wo jeder im Internet Seite an Seite mit großen Unternehmen agieren konnte sind vorbei. Die feuern heute große Budgets in SEM/SEO/etc., da können klassische Shops ohne spezifische Zielgruppe und besodnerer Strategie kaum mithalten. Schon was die Seiten aus technischer Sicht betrifft. Nun wollen alle Kunden natürlich mobile responsive Seiten und Apps für Android + iOS haben. Weil das Weltunternehmen xy hat es ja auch. Und wenn man denen grob die Kosten aufzeigt bleibt denen schnell mal die Luft weg.

 

 

Viele Grüsse, Sönke
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TOP Beitrag & persönliche Meinung von ADMIGO!!! Genauso s...

Rang 5
# 8
Rang 5
TOP Beitrag & persönliche Meinung von ADMIGO!!! Genauso sieht es aus Ellenbogenpolitik an die einzelnen Händler/Partner! Nix anderes!! Anzeigen zu schalten ist nichts illegales sondern mit dem aktuellem Recht im Einklang! BASTA! Welcher Markeninhaber trotzdem noch eigene Partner/Handler mit Kündigungen oder ähnlichen droht, stellt es sogar eine unangemessene Benachteiligung im Sinne des § 307 Abs. 2 Nr. 2 BGB dar!

Lasst euch nicht unterkriegen!

@Holger,   TOP :smileyhappy: :smileyhappy: :smileyhappy:...

Top Beitragender
# 9
Top Beitragender

@Holger,

 

TOP Smiley (fröhlich) Smiley (fröhlich) Smiley (fröhlich) Smiley (fröhlich) Smiley (fröhlich) Smiley (fröhlich) Smiley (fröhlich) Smiley (fröhlich)

Gruß Kai
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@Holger,   eine Sache fiel mir noch ein: Viele Onlineshop...

Top Beitragender
# 10
Top Beitragender

 

@Holger,

 

eine Sache fiel mir noch ein: Viele Onlineshops haben auch stationäre Geschäfte. Den Markeninhabern muss wirklich Umsatz verloren gehen, weil der Händler deren Marken komplett rausdonnert. Und wenn jemand in einen Laden kommt und nach Jeans Marke X fragt, obliegt es dem Talent des Verkäufers dem eine andere Marke zu verkaufen. 

 

Es geht sogar noch weiter: Viele Marken geben keine Verkaufsunterstützung heraus wie z.B. Plakate, o.ä. Es gibt aber kleinere Marken, die bieten z.B. an deren Regale komplett auszustatten/gestalten. Da freut sich jeder, egal ob Baumarkt, Klamottenstore, etc. Oftmals haben die aber keinen Platz, also muss eine andere Marke weichen. ich glaube das viele Marken sich auf den Lorbeeren ausruhen und merken erst, wenn es fast zu spät ist, dass irgend etwas schief läuft. Der Handel ist Kunde der Marken, wie der Endverbraucher ebenfalls Kunde ist und alle wollen Service.

 

Aber eines verstehe ich immer noch nicht: Wieso hilft Google einen Markenanbieter, dass z.B. alle Produkte welche den Markennamen enthalten bei Google Shopping ausgeblendet werden? Ich habe gerade einen Fall wo über Nacht ein Produkt wegen Markenname aus dem Datenfeed eingeblendet wird. Auch hier ist der Kunde sauer und hat eine Nachbestellung gestoppt. Was ich meine: Welches Recht steht dahinter? Weil es geht ja gar nicht um AdWords und Keywords, sondern nur Google Shopping.

 

 

 

 

Viele Grüsse, Sönke
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