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Neu bei AdWords? Du hast gerade dein AdWords Konto eröffnet und fragst Dich, welche Keywords, Anzeigen und Kontoeinstellungen Du wählen sollst, um deine Marketingziele optimal zu erreichen? Oder hast Du deine erste Kampagne bereits gestartet und möchtest wissen, was Du noch verbessern könntest? Stelle hier deine Fragen. Hier findest Du auch wertvolle Tipps, wie Du Dich mit deinem AdWords-Konto vertraut machst.
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einige grundlegende Fragen

Rang 10
# 1
Rang 10

Hallo,

 

ich hätte ein paar allgemeine Fragen zu AdWords. Es wäre prima, wenn Ihr mir weiterhelfen könntet:

 

  1. Angenommen ich habe eine Kampagne die auf CPA läuft. Mein Ziel ist es die Conversionkosten zu senken. Zum einen könnte ich einfach den CPA-Wert senken, zum anderen könnte ich den Keywords die auf weitestgehend passend stehen die Modifizierer hinzufügen. Welche der beiden Varianten sollte ich bevorzugen?
  2. Angenommen ein Unternehmen verwendet den Eigennamen als Keyword in einer AdWords-Kampagne. Grundsätzlich könnte man ja behaupten, dass jemand der nach dem Unternehmen sucht auch über die organische Suche auf die Webseite des Unternehmens gelangen würde, ich bin aber dennoch der Meinung, dass es sinnig ist auch den Eigennamen in die AdWords-Kampagne mit aufzunehmen, da der Kunde so nicht auf die Idee kommt zur Konkurrenz zu gehen, die unter Umständen über dem eigenen organischen Ergebnis angezeigt wird. Meine Frage: Angenommen die Kampagne steht auf CPA. Sollte ich den CPA-Wert für den Eigennamen so hoch stellen, dass bei allen Suchanfragen die AdWords Anzeige geschaltet wird?
  3. Angenommen eine AdWords-Kampagne nutzt die Einstellung CPA. Ist es unter dieser Voraussetzung überhaupt notwendig Änderungen direkt an den Keywords durchzuführen? Der CPA-Algorithmus merkt doch von ganz alleine welche Keywords das gewünschte CPA-Ziel erreichen und spielt mit der Zeit nur noch diese aus. Demnach wäre das Verwenden von ausschließenden Keywords, einer anderen Keywortoption als „weitestgehend passend“ usw. doch eigentlich unsinnig oder? Dies übernimmt doch der CPA-Algorithmus.
  4. Gibt es eine Gebotsoption die besonders zu empfehlen ist. Ich arbeite sehr gerne mit CPA überlege aber ob es manchmal nicht sinnvoller sein könnte auf CPC händisch, oder CPC automatisch auszuweichen. Was denkt Ihr?
  5. Ich habe vor kurzen eine Kampagne mit Produktanzeigen in Betrieb genommen. Das Merchant-Center zeigt mir an, dass folgende empfohlenen Attribute fehlen:
    1. mpn
    2. google_product_category
    3. product_type

    Die Kampagne läuft auch ohne diese Attribute leider aber nicht besonders gut. Es wäre sehr viel Aufwand sämtliche Attribute nachzupflegen. Es handelt sich um mehrere tausend Produkte. Ist dieser Aufwand sinnig oder nutzt dies nichts um die Performance der Kampagne zu steigern?

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1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

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Lösung
Akzeptiert von Themenautor grhansolo
September 2015

Hallo grhansolo,   zu Deinen Fragen:   1. Es ist ohnehin...

Top Beitragender
# 2
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Hallo grhansolo,

 

zu Deinen Fragen:

 

1. Es ist ohnehin zu empfehlen die matches der Keywords stärker einzuschränken und u.a. modifier zu verwenden, weil diese eigentlich besser treffen, weniger streuen und einen besseren Qualityscore abgeben. So gesehen gehört eien Optimierung der Keywords immer dazu und könnte dann ohnehin zu einer Kostensenkung bei höherer Conversion führen.

 

2. Das empfehle ich auf jeden Fall, denn manchmal klicken Benutzer eher auf AdWords, als auch die organischen Suchergebnisse. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die AdWords über den Suchergebnissen (Top 3) abgebildet werden.

Allerdings kannst Du natürlich nicht verhindern, daß auch Mitbewerber auftauchen. Wenn ein Benutzer die anklickt, wird es es ohnehin tun. 

 

3. Wie bei 1 geschrieben sollten Keywords schon aus dem Grunde optimiert werden, um eine starke Streuung zu reduzieren. Es kann nämlich passieren, dass Du Anzeigen schaltest bei weitgehend passenden Keywords, die aber gar nicht mehr für Dich zutreffen. Solche Anzeigen führen dann auch nicht zu einer Conversion. Nehmen wir als Beispiel einen Immobilienmakler der nur Eigentumswohnungen makelt, aber keine Mietwohnungen. Dieser schaltet nun mit dem Begriff Immobilien eine Anzeige. Er wird verdammt viele Impressionen generieren. Bei einem pfiffigen Text auch etliches an Klicks. Aber am Ende des Tages werden die ganzen "Mietwohnungssuchenden" die Conversionrate reduzieren und die Kosten unnötig erhöhen.

 

4. Ich selber arbeite lieber mit CPC, weil dadurch eine höhere Kostenkontrolle entsteht. Kunden können dann eher die Kosten pro Conversion kontrollieren. Da Du aber viel mit CPA arbeitest, würde ich eher empfehlen mal parallel mit CPC zu arbeiten und die Erfahrungswerte zu vergleichen. Das ganze hängt auch ein wenig von der Positionierung des Kunden am Markt ab.

 

5. Ob die Kampagne gut oder weniger gut läuft hängt nicht mit den fehlenden Produktattributen ab, sondern nur, ob Google das Konto gegebenenfalls sperrt. Wir hatten einen Kunden wo zu viele Felder bei zu vielen produkten gesperrt waren und es dauerte 2-3 Monaten diese wieder zu entsperren (zum einen weil der Kunde trödelte und dann auch noch Google). Die Produkte selber werden entweder bei den Ads in den Suchergebnisse bei der Produkterweiterung angezeigt oder bei Google-Shopping (diese wiederum auch bei den vertikalen Suchergebnissen). Die Ausgabe dieser Produkte richtet sich nach den Keywords. Ob diese matchen hängt vom Titel und der Description ab. Du musst also vor allem aufpassen, dass neue Produkte nicht zu sehr ohne die Daten überwiegen, weil ab 40-50% sperrt Google das Konto. Vorher gibt es aber Warnungen in Google Merchant.

 

Viele Grüsse, Sönke
Google+Xing | LinkedIn | sunrise design | von Elbstein

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Lösung
Akzeptiert von Themenautor grhansolo
September 2015

Hallo grhansolo,   zu Deinen Fragen:   1. Es ist ohnehin...

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# 2
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Hallo grhansolo,

 

zu Deinen Fragen:

 

1. Es ist ohnehin zu empfehlen die matches der Keywords stärker einzuschränken und u.a. modifier zu verwenden, weil diese eigentlich besser treffen, weniger streuen und einen besseren Qualityscore abgeben. So gesehen gehört eien Optimierung der Keywords immer dazu und könnte dann ohnehin zu einer Kostensenkung bei höherer Conversion führen.

 

2. Das empfehle ich auf jeden Fall, denn manchmal klicken Benutzer eher auf AdWords, als auch die organischen Suchergebnisse. Das ist vor allem dann der Fall, wenn die AdWords über den Suchergebnissen (Top 3) abgebildet werden.

Allerdings kannst Du natürlich nicht verhindern, daß auch Mitbewerber auftauchen. Wenn ein Benutzer die anklickt, wird es es ohnehin tun. 

 

3. Wie bei 1 geschrieben sollten Keywords schon aus dem Grunde optimiert werden, um eine starke Streuung zu reduzieren. Es kann nämlich passieren, dass Du Anzeigen schaltest bei weitgehend passenden Keywords, die aber gar nicht mehr für Dich zutreffen. Solche Anzeigen führen dann auch nicht zu einer Conversion. Nehmen wir als Beispiel einen Immobilienmakler der nur Eigentumswohnungen makelt, aber keine Mietwohnungen. Dieser schaltet nun mit dem Begriff Immobilien eine Anzeige. Er wird verdammt viele Impressionen generieren. Bei einem pfiffigen Text auch etliches an Klicks. Aber am Ende des Tages werden die ganzen "Mietwohnungssuchenden" die Conversionrate reduzieren und die Kosten unnötig erhöhen.

 

4. Ich selber arbeite lieber mit CPC, weil dadurch eine höhere Kostenkontrolle entsteht. Kunden können dann eher die Kosten pro Conversion kontrollieren. Da Du aber viel mit CPA arbeitest, würde ich eher empfehlen mal parallel mit CPC zu arbeiten und die Erfahrungswerte zu vergleichen. Das ganze hängt auch ein wenig von der Positionierung des Kunden am Markt ab.

 

5. Ob die Kampagne gut oder weniger gut läuft hängt nicht mit den fehlenden Produktattributen ab, sondern nur, ob Google das Konto gegebenenfalls sperrt. Wir hatten einen Kunden wo zu viele Felder bei zu vielen produkten gesperrt waren und es dauerte 2-3 Monaten diese wieder zu entsperren (zum einen weil der Kunde trödelte und dann auch noch Google). Die Produkte selber werden entweder bei den Ads in den Suchergebnisse bei der Produkterweiterung angezeigt oder bei Google-Shopping (diese wiederum auch bei den vertikalen Suchergebnissen). Die Ausgabe dieser Produkte richtet sich nach den Keywords. Ob diese matchen hängt vom Titel und der Description ab. Du musst also vor allem aufpassen, dass neue Produkte nicht zu sehr ohne die Daten überwiegen, weil ab 40-50% sperrt Google das Konto. Vorher gibt es aber Warnungen in Google Merchant.

 

Viele Grüsse, Sönke
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Besten Dank für Deine sehr ausführliche und verständliche...

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Besten Dank für Deine sehr ausführliche und verständliche Antwort Smiley (fröhlich)