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Stärkere Fokussierung auf Sichtbarkeit im Google Displaynetzwerk

Schon seit Jahren beschäftigen sich Branding-Werbetreibende mit der Frage, wie sie sicherstellen, dass ihre Onlineanzeigen tatsächlich gesehen werden. Dies stellt in der Tat eine Herausforderung dar: 56 % der Display- und 46 % der Videoanzeigen* sind nicht sichtbar, weil sie "below the fold" (mit Scrollen sichtbar) sind, weggescrollt werden oder sich auf einem Tab im Hintergrund befinden. Seit mehreren Jahren bieten wir Werbetreibenden Lösungen für diese Herausforderung. Heute präsentieren wir Ihnen drei wichtige Verbesserungen: Umstellung aller Kampagnen mit dem Gebotsmodell "CPM" auf "Sichtbarer CPM" (vCPM), Einführung der Häufigkeitsbegrenzung für sichtbare Impressionen sowie zusätzliche Berichtsmesswerte, die auf dem Sichtbarkeitsstandard basieren.

 

Umstellung der Kampagnen mit dem Gebotsmodell "CPM" auf "vCPM"

Im September haben wir angekündigt, dass wir Sichtbarkeit zum generellen Maßstab in der digitalen Werbung machen möchten und daher alle CPM-Kampagnen im Google Displaynetzwerk auf das Gebotsmodell "vCPM" umstellen. Diese Umstellung ist jetzt abgeschlossen. Dadurch wird das Google Displaynetzwerk zu einer der wenigen Medienplattformen, bei denen Werbetreibende nur für tatsächlich sichtbare Impressionen bezahlen.

 

Der Kauf auf vCPM-Basis wurde 2013 in AdWords eingeführt. Dabei zahlen Werbetreibende bei ihren Display- und Videoanzeigen nur für Impressionen, die dem vom MRC definierten Branchenstandard für Sichtbarkeit entsprechen. Mindestens 50 % der Anzeige müssen mindestens eine Sekunde (Displayanzeigen) bzw. zwei Sekunden lang (Videoanzeigen) auf dem Bildschirm zu sehen sein. Gemessen wird dies mithilfe der Active View-Technologie von Google. Dieses Jahr wurden Milliarden Impressionen, die nicht diesem Standard entsprachen, herausgefiltert und AdWords-Werbetreibenden gar nicht erst in Rechnung gestellt.

 

Mit dem Gebotsmodell "Sichtbarer CPM" erhalten Branding-Werbetreibende die Möglichkeit, effizient einzukaufen und ihre Kampagnenziele zu erreichen.

 

1devialet.pngDevialet, ein in Paris ansässiges Unternehmen für Audiogeräte, wollte mehr Verbraucher auf seine Lautsprecher und Verstärker aufmerksam machen. Um die Reichweite zu erhöhen, wurden die Kampagnen vom CPC-Gebotsmodell auf vCPM umgestellt. Im Ergebnis haben die sichtbaren Impressionen pro Euro um 49 % und die durchschnittliche Verweildauer auf der Website um 50 % zugenommen.

 

 

Bessere Steuerungsmöglichkeiten für Werbetreibende durch Häufigkeitsbegrenzung für sichtbare Impressionen

Mit der Häufigkeitsbegrenzung wird festgelegt, wie häufig Anzeigen für einen einzelnen Nutzer höchstens geschaltet werden sollen. Wenn dabei Impressionen mitgerechnet werden, die nicht sichtbar sind, sieht ein Nutzer die Anzeige unter Umständen nicht so oft wie eigentlich beabsichtigt.

 

Künftig zählen bei der Häufigkeitsbegrenzung für Display- und Videokampagnen in AdWords nur noch sichtbare Impressionen. Diese Änderung tritt in den nächsten Wochen in Kraft. Damit haben Werbetreibende eine bessere Kontrolle darüber, wie oft ihre Anzeigen für Nutzer tatsächlich zu sehen sind. Weitere Informationen zur Festlegung von Häufigkeitsbegrenzungen finden Sie in der Onlinehilfe.

 

Besserer Überblick über die Kampagnenleistung durch neue Berichtsmesswerte

Um Werbetreibenden ein besseres Bild von der Leistung ihrer Display- und Videokampagnen zu vermitteln, haben wir zusätzliche Messwerte eingeführt, die auf dem Standard für Sichtbarkeit basieren:

 

              •              Sichtbare Impressionen insgesamt

              •              Prozentsatz der sichtbaren Impressionen

              •              Prozentsatz der sichtbaren Anzeigen, auf die geklickt wurde

 

Durch diese Messwerte erhalten Werbetreibende Aufschluss darüber, welche Placements und Anzeigen zu einer positiven Kampagnenleistung beitragen, wenn sie für Nutzer sichtbar sind.

 

Wir setzen uns schon lange für Sichtbarkeit als generellen Maßstab ein, um eine transparente, effiziente Zusammenarbeit zwischen Werbetreibenden und Publishern zu ermöglichen und die Ergebnisse nachvollziehbarer zu machen. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt auf diesem Weg.

 

Post von Glenn Wilson, Product Manager, AdWords

 

* Google-Studie, 2014

Info Alicja Zarzycka

Advertiser Community und Social Media Managerin