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Kampagne Angelehnt

[ Bearbeitet ]
Rang 5

Wir, der Porsche Owners Club Germany möchten für unseren Club gerne eine Anzeige bei Google Adwords schalten um neuen Mitglieder zu gewinnen. Es gibt den Club unter diesem Namen seit über 10 Jahren mit über 1400 Mitgliedern aus aller Welt. Das Acronym dafür ist POCG in Großsschreibung (wie bei IBM oder BASF).

 

Die Anzeige die wir schalten wollten sieht so aus:

 

POCG
Porsche Owners Club Germany

Living the aircooled Legend

www.pocg.eu

 

Abgelehnt wegen "Verwendung eines geschützten Markennamens" und "übermäßige Großschreibung"

 

Wie soll man eine Anzeige gestalten in der der Name des Clubs nicht genannt werden darf und das Acronym nicht zulässig ist???

 

Danke für eine Rückmeldung

 

 

 

 

2 Expertenantwort(en)verified_user
1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen
Als beste Antwort markiert.
Lösung
Akzeptiert von Themenautor PorscheOwners C
September 2015

Betreff: Kampagne Angelehnt

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

Hallo,

damit Ihr das Wort "Porsche" in der Anzeige verwenden dürft, müsst Ihr die Genehmigung von Porsche einholen - die haben Google beauftragt Anzeigen mit "Porsche" abzulehnen.

Infos dazu findest Du hier:

https://support.google.com/adwordspolicy/answer/6118

 

Wenn Ihr das geschafft habt und die Anzeige nur noch wegen "übermäßiger Großschreibung" abgelehnt wird, könnt Ihr dafür einen Ausnahmeantrag stellen. Das funktioniert nach meiner Erfahrung nach sehr gut.

Ich mache das immer über den AdWords-Editor.

 

Viel Erfolg

 

    Holger

 

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

Als beste Antwort markiert.
Lösung
Akzeptiert von Themenautor PorscheOwners C
September 2015

Betreff: Kampagne Angelehnt

Top Beitragender
# 2
Top Beitragender

Hallo,

damit Ihr das Wort "Porsche" in der Anzeige verwenden dürft, müsst Ihr die Genehmigung von Porsche einholen - die haben Google beauftragt Anzeigen mit "Porsche" abzulehnen.

Infos dazu findest Du hier:

https://support.google.com/adwordspolicy/answer/6118

 

Wenn Ihr das geschafft habt und die Anzeige nur noch wegen "übermäßiger Großschreibung" abgelehnt wird, könnt Ihr dafür einen Ausnahmeantrag stellen. Das funktioniert nach meiner Erfahrung nach sehr gut.

Ich mache das immer über den AdWords-Editor.

 

Viel Erfolg

 

    Holger

 

Betreff: Kampagne Angelehnt

Rang 5
Danke für die Info, in den AdWords Markenrichtlinien heisst es aber auch:

Im Anzeigentext kann ein markenrechtlich geschützter Begriff verwendet werden, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

Der Anzeigentext verwendet den Begriff beschreibend in seinem gewöhnlichen Sinne und nicht in Bezug auf die Marke.

Das trifft in unsererm Fall genau zu, denn das Wort Porsche steht nicht einzeln als Marke sondern beschreibt worum es in unserem Club geht "Porsche Owners Club Germany". Wir sind ein Club deutscher Porschebesitzer.

Wie will man denn einen Porsche Club beschreiben wenn man das Wort Porsche dafür nicht mehr verwenden kann? Ich darf doch in einer Verkaufsanzeige auch schreiben "Verkaufe meinen Porsche 911" und nicht "verkaufe Sportwagen aus Zuffenhausen..." Das muss ich mir von Porsche ja auch nicht genehmigen lassen.

Ich verstehe absolut, das ein Unternehmen seine Markenrechte schützt aber das trifft es hier nicht.

Viele Grüße - Porsche Owners Club Germany -

Betreff: Kampagne Angelehnt

Top Beitragender
# 4
Top Beitragender
Ich denke mal, dass Google sich hier einfach bestmöglich absichert um jegwelche Konfrontation zu vermeiden. Leider gibt es sogar Jeans-Hersteller die das alleinige Markenrecht bei Google beantragt haben, so dass keiner der Händler die die eigentlichen Kunden sind, über Google deren Jeans bewerben dürfen. Nicht wenige Händler schmeissen deren Jeans dann komplett aus dem Sortiment. Und da gibt es einige Unternehmen die derartige "Fehlentscheidungen" treffen. Das ganze hat dann auch nichts mit deutschen Recht zu tun, sondern nur mit den Google Richtlinien. Im Bereich Nahrungsergänzungsmittel untersagt Google u.a. auch die Bewerbung/Verkauf von Produkten die in Deutschland völlig legal sind, aber Google sieht es anders.
Viele Grüsse, Sönke
Google+Xing | LinkedIn | sunrise design | von Elbstein

Betreff: Kampagne Angelehnt

Top Beitragender
# 5
Top Beitragender
Hallo,

ich denke mit "Der Anzeigentext verwendet den Begriff beschreibend in seinem gewöhnlichen Sinne und nicht in Bezug auf die Marke." sind eher Markennamen gemeint, die z.B. einem normalen Wort oder z.B. einem Städtenamen entsprechen.
Es gibt z.B. die "Nürnberger Versicherung", dennoch darf man natürlich in Anzeigen "Nürnberger Schlüsseldienst" schreiben.

Mit "Porsche" meinst Du aber "Porsche", den auch die eingetragene Marke "Porsche" meint. Dass Du keine Porsche verkaufen willst, ist für Google unerheblich. Euch bleibt nichts anderes übrig, als Euch von Porsche die Genehmigung zu holen.
Ich wüsste nicht, warum Porsche Eurem Antrag widersprechen sollte.

Viel Erfolg

Holger


Betreff: Kampagne Angelehnt

Top Beitragender
# 6
Top Beitragender
Es ist wie Holger geschrieben hat eine technische Funktion. Wenn ein Markeninhaber bei Google AdWords sein Markenrecht geltend macht, darf man damit nicht werben. Die Software blockiert das und die kann nicht zwischen "Nuancen" eines Keywords unterscheiden.
Viele Grüsse, Sönke
Google+Xing | LinkedIn | sunrise design | von Elbstein

Betreff: Kampagne Angelehnt

Rang 18
# 7
Rang 18

Hallo,

 

ich stimme euch beiden zu, möchte jedoch noch ein paar wichtige Hinweise geben.

 

Bei euren Anzeigen dreht es sich immer noch um das Auto an sich, sprich den Porsche. Um das Beispiel von Holger etwas zu erleichtern, nimm dir doch "Apple" als Beispiel. Man darf in seinen Anzeigen keine Apple Produkte bewerben mit dem expliziten Hinweis auf "Apple". Natürlich ist es aber möglich die schmackhaften "Apple" aus Region xyz zu bewerben.


Die Großschreibung sollte absolut i.O., wenn euer offizieller Name auch so geschrieben wird. Diese Ausnahme kannst du auch über die Support Hotline von AdWords bekommen. Die leiten das dann weiter an die Richtlinienabteilung aber du musst dich immer mal wieder auf Probleme einstellen - leider.

 

Ein Problem sehe ich jedoch! Im Impressum nennt ihr euch lediglich "Prosche Owners Club Germany" und nicht POCG. Dies könnte Probleme bereiten, denn die Verwendung der Abkürzung und der eigentliche Name sind zwei verschieden Dinge. Es könnte also lauten, dass ihr euch ja gar nicht offiziel POCG nennt, sondern es aus Bequemlichkeit lediglich abkürzt, was wieder nicht richtlinienkonform wäre. Nimm das Beispiel "IBM". IBM nennt sich überall, auch im Impressum, IBM und nicht International Business Machine. Verstehst du den Unterschied und das potentielle Problem?


Beste Grüße
Jean-Pierre (meinen Namen könnte ich übrigens auch bewerben ohne gegen die Hose (Jeans) also Marke zu verstoßen ;-) )