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Verstoß gegen Werberichtlinien

Rang 5
# 1
Rang 5

Hallo, liebe User-Gemeinde, meine Anzeige ist abgeschaltet worden, da sie offenbar einen Verstoß gegen die Richtlinie, die Unterstützung von unlauteren Verhaltensweisen untersagt, enthält. Bringt es was, darauf hinzuweisen, dass vergleichbare Anzeigen von Wettbewerbern nach wie vor geschaltet werden?

 

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Lösung
Akzeptiert von Themenautor Peter G
September 2015

Betreff: Verstoß gegen Werberichtlinien

Rang 18
# 2
Rang 18

Hallo Peter G,

vielen Dank für deine Frage hier im Forum!

Es bringt ganz sicher etwas und kommt nur darauf an, was du mit "bringen" meinst. Zumindest machst du AdWords damit etwas sicherer. Du kannst derartige Wettbewerber hier melden. Meiner Meinung nach gibt es noch ein anderes, Richtlinien spezifisches Formular, dass ich aber gerade nicht finde...vllt wurde es auch nur geändert. Nichtsdestotrotz wird sich Google diese Unternehmen anschauen und dann für sich entscheiden. Du wirst versändlicherweise kein Feedback bekommen.


Beste Grüße
Jean-Pierre

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Lösung
Akzeptiert von Themenautor Peter G
September 2015

Betreff: Verstoß gegen Werberichtlinien

[ Bearbeitet ]
Top Beitragender
# 4
Top Beitragender

Tja, da hast Du in die böse Wunde gestochen, weil Google selber wünscht das man schwarze Schafe anprangert. Das kannst Du gerne tun, ist aber mühselig und nach eigener Erfahrung bringt es gleich Null. Wir haben Kunden die z.B. Artikel führen die bei Google auf dem internen Index stehen. Hier fängt das erste Problem an: Es gibt eine Liste im Richtliniencenter und eine angeblich umfangreichere Liste intern, die wir nicht einsehen dürfen. Es ist nun problematisch, dass Artikel zu einer Sperrung führen, die nicht auf der öffentlichen, aber internen Liste sein sollen. Woher sollen wir das wissen? Nun gut, also entfernt man die Artikel aus dem Shop, die Anzeige eines bestimmten Produkts wird eingestellt. Allerdings wimmelt es von Mitbewerbern die genau das Produkt mit dem Keyword und eigener Anzeige bewerben. Unser Kunde schwärzt die teilweise monatlich alle an. Was passiert? Ausser einer Dankesmail für den Hinweis nichts. Zwischenzeitlich hab ich das Thema mal zur Sprache gebracht, dass hier eine Wettbewerbsverzerrung stattfindet, wenn es Mitbewerber gibt die werben dürfen, andere wiederum nicht. Antwort: Die werden alle geprüft und dann ebenfalls gesperrt. In einem Beispiel hat sich seit Jan/Feb aber nichts getan. Der Kunde darf nicht werben, andere immer noch, obwohl diese gefühlt schon halbes Dutzend mal gemeldet wurden. Schelmischerweise befinden sich bei den Mitbewerber größere Player drunter, wie z.B. Amazon. Man könnte also meinen, dass Google es einfach nicht wagt solche Anbieter deren Anzeigen zu sperren. Das Thema das AdWords-Kunden mit verschiedenen Maßen misst ist ja ohnehin nicht neu. Machen kann man hier leider nichts. Man muss sich aber darüber im klaren sein, dass Kunden die mit ihren Produkten / Dienstleistungen an den Google Richtlinien kratzen könnten, eine hohe Portion an Nerven benötigen. Wir selber lehnen Kunden aus dem Erotikbereich mittlerweile komplett ab, da auf eigenen Erfahrungen basierend hier jederzeit zu Sperrungen kommen kann, die dann mal wieder aufgehoben und eine Woche später doch wieder gesperrt werden, weil scheinbar der eine oder andere Mitarbeiter eine Richtlinie anders auslegt.

Viele Grüsse, Sönke
Google+Xing | LinkedIn | sunrise design | von Elbstein

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Akzeptiert von Themenautor Peter G
September 2015

Betreff: Verstoß gegen Werberichtlinien

Rang 18
# 2
Rang 18

Hallo Peter G,

vielen Dank für deine Frage hier im Forum!

Es bringt ganz sicher etwas und kommt nur darauf an, was du mit "bringen" meinst. Zumindest machst du AdWords damit etwas sicherer. Du kannst derartige Wettbewerber hier melden. Meiner Meinung nach gibt es noch ein anderes, Richtlinien spezifisches Formular, dass ich aber gerade nicht finde...vllt wurde es auch nur geändert. Nichtsdestotrotz wird sich Google diese Unternehmen anschauen und dann für sich entscheiden. Du wirst versändlicherweise kein Feedback bekommen.


Beste Grüße
Jean-Pierre

Betreff: Verstoß gegen Werberichtlinien

Rang 7
# 3
Rang 7
Hallo Peter,
welche Keywords hast du beworben?
Viele Grüße
s-a-m
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Akzeptiert von Themenautor Peter G
September 2015

Betreff: Verstoß gegen Werberichtlinien

[ Bearbeitet ]
Top Beitragender
# 4
Top Beitragender

Tja, da hast Du in die böse Wunde gestochen, weil Google selber wünscht das man schwarze Schafe anprangert. Das kannst Du gerne tun, ist aber mühselig und nach eigener Erfahrung bringt es gleich Null. Wir haben Kunden die z.B. Artikel führen die bei Google auf dem internen Index stehen. Hier fängt das erste Problem an: Es gibt eine Liste im Richtliniencenter und eine angeblich umfangreichere Liste intern, die wir nicht einsehen dürfen. Es ist nun problematisch, dass Artikel zu einer Sperrung führen, die nicht auf der öffentlichen, aber internen Liste sein sollen. Woher sollen wir das wissen? Nun gut, also entfernt man die Artikel aus dem Shop, die Anzeige eines bestimmten Produkts wird eingestellt. Allerdings wimmelt es von Mitbewerbern die genau das Produkt mit dem Keyword und eigener Anzeige bewerben. Unser Kunde schwärzt die teilweise monatlich alle an. Was passiert? Ausser einer Dankesmail für den Hinweis nichts. Zwischenzeitlich hab ich das Thema mal zur Sprache gebracht, dass hier eine Wettbewerbsverzerrung stattfindet, wenn es Mitbewerber gibt die werben dürfen, andere wiederum nicht. Antwort: Die werden alle geprüft und dann ebenfalls gesperrt. In einem Beispiel hat sich seit Jan/Feb aber nichts getan. Der Kunde darf nicht werben, andere immer noch, obwohl diese gefühlt schon halbes Dutzend mal gemeldet wurden. Schelmischerweise befinden sich bei den Mitbewerber größere Player drunter, wie z.B. Amazon. Man könnte also meinen, dass Google es einfach nicht wagt solche Anbieter deren Anzeigen zu sperren. Das Thema das AdWords-Kunden mit verschiedenen Maßen misst ist ja ohnehin nicht neu. Machen kann man hier leider nichts. Man muss sich aber darüber im klaren sein, dass Kunden die mit ihren Produkten / Dienstleistungen an den Google Richtlinien kratzen könnten, eine hohe Portion an Nerven benötigen. Wir selber lehnen Kunden aus dem Erotikbereich mittlerweile komplett ab, da auf eigenen Erfahrungen basierend hier jederzeit zu Sperrungen kommen kann, die dann mal wieder aufgehoben und eine Woche später doch wieder gesperrt werden, weil scheinbar der eine oder andere Mitarbeiter eine Richtlinie anders auslegt.

Viele Grüsse, Sönke
Google+Xing | LinkedIn | sunrise design | von Elbstein

Betreff: Verstoß gegen Werberichtlinien

Rang 5
# 5
Rang 5
Hallo s-a-m,

was ist wirklich bemerkenswert finde, ist dieser Umstand: Verstöße gegen die Richtlinien können entweder durch die kurzen Anzeigentexte geschehen oder aber durch den content der Seite selbst. Inzwischen scheint es einen Automatismus zu geben, der bestimmte Begriffe des Anzeigentexts von vornherein nicht zulässt. Bei mir geht es um das Bewerben von akademischem Ghostwriting, das formaljuristisch auf Seiten des Anbieters legal ist. Interessanterweise lässt Google aber die zensierten Begriffe als keywords nach wie vor zu, schlägt sie sogar vor...

Betreff: Verstoß gegen Werberichtlinien

Rang 18
# 6
Rang 18
Hallo Peter,

du schreibst einerseits von Anzeigentexten und dann wieder von Keywords. Verstehe da gerade den Zusammenhang nicht aber vllt stehe ich so früh auch noch etwas auf dem Schlauch...könntest du zu dem Punkt "legal auf seiten des Anbieters und Google schlägt vor" nochmals etwas ausholen?

Vielleicht kann ich bzw wir dann den Punkt noch diskutieren.

Beste Grüße
Jean-Pierre

Betreff: Verstoß gegen Werberichtlinien

Top Beitragender
# 7
Top Beitragender
Hallo Peter, es geht sogar noch weiter. Verstösse können passieren, wenn ein Shop Produkte führt die einen Inhaltsstoff haben, der auf dem "Google-Index" steht. Das wird dann für Shopbetreiber ganz schöne Arbeit, wenn es zu einer Sperrung wegen Inhaltsstoffen kommt, ohne das die explizit genannt werden. Nun muss man erst Nachfragen, um was es denn geht. Dann wird der Inhaltsstoff genannt und mit Glück ein Beispielprodukt. Nun muss der Shopbetreiber alle Artikel die den Stoff haben überprüfen und aus dem Shop entfernen, selbst wenn diese Produkte an sich gar nicht direkt beworben werden.
Das führt faktisch dazu, dass Shopbetreiber dann zwei Storefronts für einen Shop aufsetzen. Einen für Google und einen für SEO, der dann alle Artikel enthält.

Und das ganze wohlgemerkt ohne ein Verstoss gegen geltendes Recht. Nur Google passt es halt einfach nicht.
Viele Grüsse, Sönke
Google+Xing | LinkedIn | sunrise design | von Elbstein